Masterarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 2
1 EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMDARSTELLUNG
1.1 FRAGESTELLUNGEN
1.2 METHODE
1.3 ZIELSETZUNG
1.4 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN UND DEFINITIONEN
1.4.1 Dyade
1.4.2 Gruppe
1.4.3 Team
1.4.4 Förderliches Lernklima
1.4.5 Gruppendynamik
1.4.6 Die Sonderausbildung Intensivpflege
1.4.7 Neurobiologie
2 DIE GRUPPE UND IHRE DYNAMIK
2.1 GRUNDLEGENDES ZUR GRUPPENDYNAMIK
2.1.1 Geschichte und relevante Akteure
2.2 DYNAMIKEN INNERHALB DER GRUPPE
2.2.1 Der Mensch in der Gruppe
2.2.2 Kommunikation in der Gruppe
2.2.3 Rollen in der Gruppe
2.2.4 Welche Rollen braucht die Gruppe?
2.2.5 Lebenszyklus der Gruppe
2.3 ZUSAMMENFASSUNG
3 DIE TZI ALS METHODE ZUM LERNEN IN UND MIT DER GRUPPE
3.1 THEMENZENTRIERTE INTERAKTION
3.1.1 Das Fundament der TZI
3.1.2 Das TZI-Dreieck
3.1.3 Die Umwelt
3.1.4 Aufgaben der Leitung im Dreieck mit dem Kreis
3.1.5 Axiome der TZI
3.1.6 Postulate der TZI
3.1.7 Krisenintervention für Teilnehmende von Lerngruppen
3.2 ZUSAMMENFASSUNG
4 NEUROBIOLOGIE
4.1 DAS LERNEN IN DER GRUPPE
4.2 SPIEGELNEURONE UND IHR EINFLUSS AUF DAS LERNEN
4.2.1 Aufbau und Funktion der Spiegelneurone
4.3 NEUROBIOLOGIE, GRUPPEN UND IHR EINFLUSS AUF DIE MOTIVATION DES LERNENS
4.3.1 Motivationssysteme im Gehirn
4.3.2 Der Mensch als Quelle für Motivation
4.3.3 Leistung als Quelle für Motivation oder der „Köhler-Effekt“
4.4 ZUSAMMENFASSUNG
5 PBL ALS LEHR- UND LERNMETHODE MIT BESONDEREM FOKUS AUF DIE GRUPPENDYNAMIK
5.1 KONZEPT DES PROBLEM BASED LEARNING
5.2 HERKUNFT DES „PROBLEMBASIERTEN LERNENS“
5.2.1 Geschichte des PBL
5.3 FUNDAMENT DES PBL
5.3.1 Konstruktivismus
5.4 WAS KANN PROBLEM BASED LEARNING?
5.4.1 Auswirkungen des PBL
5.5 LERNEN MIT PBL
5.5.1 Der „Siebensprung“
5.6 VORAUSSETZUNGEN FÜR PBL
5.6.1 Strukturelle Voraussetzungen
5.6.2 Personelle Voraussetzungen
5.7 ZUSAMMENFASSUNG
6 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG
Diese Master-Thesis untersucht, wie die Gruppendynamik in der Sonderausbildung für Intensivpflege gesteuert werden kann, um ein förderliches Lernklima zu schaffen, und inwieweit das Problembasierte Lernen (PBL) hierfür als geeignete Lehrmethode unter Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse fungiert.
2.2.3 Rollen in der Gruppe
Um die verschiedenen Rollen in einer Gruppe zu beschreiben, ist meiner Meinung nach eine soziologisch orientierte Betrachtungsweise zu empfehlen. Innerhalb einer Gruppe gibt es bestimmte Positionen, welche durch verschiedene Menschen wahrgenommen werden können. Sobald diese Menschen aber eine Rolle oder Position in der Gruppe besetzen, unterscheiden sie sich von den restlichen Gruppenmitgliedern. Durch eine genaue Betrachtung der Kommunikationsstruktur kann zwischen zentralen und dezentralen Positionen unterschieden werden. In dieser Arbeit wird der Begriff Position für eine Funktionsstelle in einem wie auch immer gearteten sozialen Kontext gesehen. Als Beispiele können die Familie, der Betrieb, die Gemeinde oder ein Verein dienen. Alle diese Beispiele sind Gruppen, in die Menschen, welche diese Positionen besetzen, gewisse Verhaltenserwartungen setzen, ebenso entstehen aus dem Umfeld diese Erwartungshaltungen. Von Menschen, die eine zentrale Position in der Kommunikationsstruktur einnehmen, wird häufig ein Führungsverhalten erwartet. Diese Erwartungen werden als Rolle bezeichnet. Rollen sind damit Verhaltenserwartungen, die an den Inhaber einer bestimmten Position in einem sozialen Umfeld gestellt werden (vgl. Rechtien, 2001, S. 257).
1 EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMDARSTELLUNG: Definition des Forschungsgegenstandes, der Zielsetzung sowie der verwendeten Literaturanalysemethodik zur Untersuchung der Gruppendynamik in der Intensivpflege.
2 DIE GRUPPE UND IHRE DYNAMIK: Theoretische Auseinandersetzung mit gruppendynamischen Prozessen, verschiedenen Rollenmodellen und den typischen Phasen im Lebenszyklus einer Gruppe.
3 DIE TZI ALS METHODE ZUM LERNEN IN UND MIT DER GRUPPE: Einführung in das Konzept der Themenzentrierten Interaktion als humanistischer Ansatz zur Leitung von Lerngruppen.
4 NEUROBIOLOGIE: Erläuterung der neurobiologischen Grundlagen des Lernens in Gruppen, insbesondere der Funktion von Spiegelneuronen und Motivationssystemen im Gehirn.
5 PBL ALS LEHR- UND LERNMETHODE MIT BESONDEREM FOKUS AUF DIE GRUPPENDYNAMIK: Analyse des Problembasierten Lernens als Methode zur Kompetenzentwicklung unter Einbeziehung des Siebensprungs.
6 ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG: Zusammenführende Betrachtung der theoretischen Erkenntnisse zu Gruppendynamik, TZI, Neurobiologie und PBL für die praktische Anwendung in der Intensivpflege-Ausbildung.
Gruppendynamik, Problembasiertes Lernen, TZI, Neurobiologie, Lernklima, Erwachsenenbildung, Intensivpflege, Soziale Interaktion, Spiegelneurone, Motivation, Kollaboratives Lernen, Führung, Kompetenzentwicklung, Gruppenpsychologie, Lernprozess
Die Arbeit beschäftigt sich mit der gezielten Steuerung von Gruppendynamiken in der Ausbildung von Intensivpflegekräften, um optimale Lernbedingungen zu schaffen.
Die zentralen Themen sind Gruppendynamik, die Methode der Themenzentrierten Interaktion (TZI), das Problembasierte Lernen (PBL) und die neurobiologischen Grundlagen von Motivation und Lernen.
Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie ein positives Gruppenklima für kollaboratives Lernen gestaltet werden kann und wie diese Prozesse neurobiologisch fundiert sind.
Zur Beantwortung der Fragestellungen wurde eine deskriptive Literaturanalyse unter Verwendung zahlreicher Datenbanken und Facharchive durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der Gruppendynamik, die Methodik der TZI, die neurobiologischen Mechanismen beim Lernen und die praktische Implementierung des PBL-Konzepts.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Gruppendynamik, PBL, TZI, Neurobiologie und kollaboratives Lernen definieren.
Die Neurobiologie belegt, dass soziale Sicherheit und positive Beziehungen (z.B. über Oxytocin-Ausschüttung) Stress reduzieren und das Gehirn in einen Zustand versetzen, der für kognitive Leistungen optimal empfänglich ist.
Der Siebensprung ist eine strukturierte Methode innerhalb des Problembasierten Lernens (PBL), die den Lernenden durch sieben definierte Stufen der Analyse und Informationsbeschaffung führt, um ein Problem eigenständig zu lösen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

