Diplomarbeit, 2011
71 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. IT-Outsourcing
2.1 Ursprünge
2.2 Begriff des IT-Outsourcings
2.3 Betriebswirtschaftlicher Fokus des IT-Outsourcings
3. Cloud Computing
3.1 Definition
3.2 Architektur
3.2.1 Virtualisierung
3.2.2 Infrastructure as a Service
3.2.3 Platform as a Service
3.2.4 Software as a Service
3.3 Cloud Computing als Instrument des Outsourcings
3.3.1 Entscheidungsgrundlage
3.3.2 Herausforderungen an das Outsourcing durch Cloud Computing
3.4 Service Level Agreements
4. Modelle zur Kosten-Nutzen-Analyse des IT-Outsourcings
4.1 Themeneinführung
4.2 Nettobarwert
4.3 Return-on-Investment - Kennzahlenmodell
4.4 Total Cost of Ownership
5. Schulungsraumbezogene Anwendung
5.1 Anforderungen an eine Schulungsumgebung
5.2 Business Case 1 – regelmäßiger Neukauf
5.3 Business Case 2 – Neukauf und SaaS
5.4 Business Case 3 – Private Cloud mit SaaS und Alt-Hardware
5.5 Gegenüberstellung der Business-Cases
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob durch das Outsourcing einer Schulungsumgebung mit 35 Personal Computern in die Cloud ein ökonomischer Vorteil gegenüber dem traditionellen IST-Zustand (regelmäßiger Hardware-Neukauf) erreicht werden kann. Dabei wird analysiert, unter welchen technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten ein solches Cloud-Szenario sinnvoll ist.
Cloud Computing als Instrument des Outsourcings
Im Kern ist Cloud Computing eine Outsourcing-Technik, bei der bisher organisationsintern erledigte Aufgaben an ein externes Unternehmen abgegeben werden. Im Zuge der Entscheidung eines Unternehmens, Bereiche auszulagern, muss sich das Management die Frage stellen, mit welchen Möglichkeiten Outsourcing realisiert werden soll. In dieser Ausarbeitung sind folgende Gründe für das Cloud Computing entscheidend:
Kostenreduktion für Hardware: Für die Verwendung von Cloud-basierten Anwendungen wird keine leistungsstarke Hardware benötigt, da diese nicht lokal auf dem Endgerät ausgeführt werden und somit ressourcenschonend arbeiten. Dies wird sehr eindrucksvoll u. a. von der Plattform Gaikai für PC-Spiele umgesetzt, die bekannt dafür sind, hohe Anforderungen an die Hardware zu stellen.
Kostenreduzierung für Software: Bereits jetzt stehen viele Anwendungen zur kostenfreien Verfügung, die oftmals den Anforderungen eines Unternehmens genügen. Ein Beispiel hierfür ist Google´s Docs Suite. Des Weiteren kann es kostengünstiger sein, Software zu mieten, da zusätzlich zu den Anschaffungskosten die Kosten für Wartung, Updates und Upgrades anfallen. Diese Kosten entfallen mit der Anwendung von cloudbasierter Software. Meist ist sogar ein User Help Desk in das Preismodell einkalkuliert.
Verbesserte Performance: Je weniger Anwendungen auf dem Endgerät ausgeführt werden, desto besser ist dessen Leistung. Durch Voreinstellungen ist es möglich, die Anzahl der ausführbaren Applikationen zu steuern und so eine Überfrachtung zu verhindern.
Aktuelle Software: Web-basierte Anwendungen werden automatisch aktualisiert und erfordern kein Eingreifen des Benutzers. Die Aktualisierungen sind automatisch beim nächsten Zugriff verfügbar. Dies ist vorteilhaft bei Anwendungen, die stets aktuell sein müssen z. B. Antivirensoftware, Software, die in regelmäßigen Abständen Sicherheitspatches / Updates erfährt oder aber bei Softwareupgrades bzw. Aktualisierungen im Zuge von Innovationszyklen, die in den letzten Jahren immer kürzer werden.
1. Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung von Cloud Computing als strategisches Instrument für IT-Infrastrukturen und definiert die Zielsetzung einer ökonomischen Analyse für eine Schulungsumgebung.
2. IT-Outsourcing: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge, den betriebswirtschaftlichen Begriff des IT-Outsourcings sowie dessen strategische Relevanz für Unternehmen.
3. Cloud Computing: Es erfolgt eine Definition sowie die Darstellung der Architektur (Frontend/Backend) und der drei Dienstebenen SaaS, PaaS und IaaS. Zudem werden Anbieter und Service Level Agreements (SLAs) behandelt.
4. Modelle zur Kosten-Nutzen-Analyse des IT-Outsourcings: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Ansätze der Nettobarwertmethode, des Return on Investment (ROI) und der Total Cost of Ownership (TCO) zur Evaluierung von Investitionen vor.
5. Schulungsraumbezogene Anwendung: Hier erfolgt die praxisbezogene Anwendung der Modelle auf drei spezifische Business Cases einer Schulungsumgebung mit 35 PCs, gefolgt von einer ökonomischen Gegenüberstellung.
6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Cloud Computing trotz bestehender "Kinderkrankheiten" eine bedeutende, kostensenkende Alternative zu traditionellen Modellen darstellt und eine schrittweise Einführung empfohlen wird.
Cloud Computing, IT-Outsourcing, Total Cost of Ownership, TCO, Return on Investment, ROI, Virtualisierung, SaaS, PaaS, IaaS, Schulungsumgebung, Kosten-Nutzen-Analyse, Strategisches Outsourcing, Cloud Architektur, Cloud Provider
Die Diplomarbeit befasst sich mit der ökonomischen Untersuchung von Cloud Computing als Instrument des strategischen IT-Outsourcings am Beispiel einer spezifischen Schulungsumgebung mit 35 Arbeitsplätzen.
Die zentralen Themen sind IT-Outsourcing, die technologische Definition und Architektur des Cloud Computings, ökonomische Analysemethoden (TCO, ROI) sowie die praktische Kalkulation von Business Cases in einer IT-Schulungsumgebung.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, ob die Umstellung der IT-Infrastruktur einer Schulungsumgebung von traditionellen Hardware-Neukäufen auf Cloud-basierte Dienstleistungsmodelle kosteneffizienter ist.
Es werden betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Modelle, insbesondere die TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) und das ROI-Kennzahlenmodell, auf reale (fiktive) Daten einer Schulungsumgebung angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Outsourcing und Cloud-Modellen, die methodische Herleitung der Kostenanalyse sowie die detaillierte Berechnung und Gegenüberstellung dreier unterschiedlicher Investitionsmodelle (Business Cases).
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen Cloud Computing, TCO, ROI, IT-Outsourcing, Virtualisierung, SaaS, IaaS und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Das TCO-Modell ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Gesamtkosten (einschließlich indirekter Kosten wie Wartung und Support), was bei der Bewertung von Cloud-Diensten gegenüber klassischen Kaufmodellen unerlässlich ist.
Business Case 3 setzt auf die Weiternutzung bestehender "Alt-Hardware" in Kombination mit einer Private Cloud und SaaS, um durch den Verzicht auf neue Hardware-Investitionen Kostenvorteile zu erzielen, während die anderen Fälle auf periodische Neukäufe setzen.
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