Bachelorarbeit, 2014
120 Seiten, Note: 1,1
1 Einführung
1.1 Thematische Hinführung
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Definitionen und theoretische Grundlagen
2.1 Lebensqualitätsindikatoren
2.1.1 Definition des Begriffs Lebensqualität
2.1.2 Theoretische Grundlagen
2.1.2.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.1.2.2 Bedürfnispyramide nach Maslow übertragen auf die chinesische Kultur
2.1.3 Definition der Begriffe Indikator und Indikatorensysteme
2.1.4 Bekannte Indikatorensysteme der Lebensqualität
2.1.4.1 Better Life Index der OECD
2.1.4.2 Happy Planet Index (nef)
2.1.4.3 Indikatorensystem Wachstum – Wohlstand – Lebensqualität der Enquete-Kommission
2.2 Regionale Weiterentwicklung
2.2.1 Definition der Begriffe Region und Weiterentwicklung
2.2.2 Unterschiedliche Einteilung der Regionen
2.2.2.1 Region Stadt – Region Land
2.2.2.2 Chinesische Großregionen
2.2.2.3 Chinesische Provinzen
2.2.2.4 Bezirke innerhalb der Provinzen
2.2.3 Theoretische Grundlagen
2.2.3.1 Standortentscheidungen für Unternehmen und private Haushalte
2.2.3.2 Wettbewerbsfaktoren im nationalen Standortwettbewerb
2.2.3.3 Ausgleichsziel der Regionalpolitik
2.3 Lebensqualitätsindikatoren für die regionale Weiterentwicklung
2.3.1 Regionen im Vergleich zur VR China insgesamt
2.3.2 Regionen im Vergleich untereinander
2.3.3 Messprobleme
3 Struktur eines Katalogs von Lebensqualitätsindikatoren für die regionale Weiterentwicklung in China
3.1 Wohlstand
3.1.1 Bruttoinlandsprodukt
3.1.2 Pro-Kopf-Einkommen
3.1.3 Arbeitslosigkeit
3.1.4 Immobilienpreise
3.2 Soziales Umfeld
3.2.1 Bevölkerungsdichte
3.2.2 Altersstruktur
3.3 Bildung und Kultur
3.3.1 Bildungsquote
3.3.2 Analphabetismus
3.3.3 Bibliotheken
3.3.4 Darstellende Kunst
3.3.5 Museen
3.4 Sicherheit
3.4.1 Kriminalität
3.4.2 Verkehrsunfälle
3.5 Infrastruktur
3.5.1 Internet
3.5.2 Öffentlicher Personenverkehr
3.5.3 Krankenhäuser
3.6 Umwelt und Gesundheit
3.6.1 Lebenserwartung
3.6.2 Erholungsflächen
3.6.3 Schwefeldioxid-Emissionen
3.7 Persönliches Wohlbefinden
3.7.1 Musikinstrumente
3.7.2 Scheidungen
4 Lebensqualitäts-Indices
5 Zusammenfassung
6 Ausblick
7 Anhang
8 Literaturverzeichnis
Ziel der Arbeit ist es, die Treiber der Lebensqualität in der Volksrepublik China zu identifizieren und einen umfassenden Indikatorenkatalog zu erstellen, der als Grundlage für die regionale Weiterentwicklung dienen kann. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Faktoren die Lebensqualität der Bevölkerung am stärksten beeinflussen und wie diese messbar gemacht werden können, um abschließend in einem strukturierten Index zusammengefasst zu werden.
3.1.1 Bruttoinlandsprodukt
Das häufig als Wohlstandsindikator verwendete Bruttoinlandsprodukt misst die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres. Für die Berechnung werden die monetären Werte aller im Inland hergestellten Güter und durchgeführten Dienstleistungen summiert, wobei nur der jeweilig erzeugte Mehrwert Berücksichtigung findet (Doppelzählungsvermeidung). Dementsprechend steigt das BIP bei Verkäufen gebrauchter Waren oder Wertpapiere nicht.
Eine Vergleichbarkeit der Volkswirtschaften oder Regionen untereinander wird erst durch Betrachtung des Indikators BIP pro Kopf möglich. Dieser setzt die zuvor kumulierte Wirtschaftsleistung in das Verhältnis zur Bevölkerungszahl und gibt somit Auskunft über den individuellen Anteil eines Einwohners am BIP.
Seit 1993 erfasst das National Bureau of Statistics of China (NBS) alle Werte des BIP pro Kopf auf regionaler Ebene. Somit stehen für die vorgegebene Zeitachse (2002, 2004, 2006, 2008, 2010, 20112) alle relevanten Daten der Provinzen zur Verfügung, die in der folgenden Tabelle 5 dargestellt werden.
1 Einführung: Hinführung zum Themenkomplex Lebensqualität, Darlegung der Problemstellung, Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2 Definitionen und theoretische Grundlagen: Vermittlung der theoretischen Basis durch Definition relevanter Begriffe, Vorstellung der Bedürfnistheorie nach Maslow (mit Anpassung auf die chinesische Kultur) sowie bekannter Indikatorensysteme.
3 Struktur eines Katalogs von Lebensqualitätsindikatoren für die regionale Weiterentwicklung in China: Entwicklung eines Katalogs mit sieben Kategorien und Analyse der Indikatoren anhand von vier Beispielprovinzen.
4 Lebensqualitäts-Indices: Bildung von Gruppen- und Lebensqualitäts-Indices zur vergleichenden Darstellung der Entwicklungsstände der untersuchten Regionen.
5 Zusammenfassung: Reflexion der Zielsetzung und Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse der Untersuchung.
6 Ausblick: Diskussion über zukünftige Entwicklungsschritte, die Notwendigkeit politischer Strategien und das Potenzial zur weiteren Forschung.
Lebensqualität, Indikatoren, Regionale Weiterentwicklung, Volksrepublik China, Wohlstand, BIP, Bedürfnispyramide, Maslow, Standortwettbewerb, Regionalpolitik, Indikatorensystem, Soziales Umfeld, Lebenszufriedenheit, Demografie, Urbanisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Messung von Lebensqualität in der Volksrepublik China und der Entwicklung eines umfassenden Katalogs von Indikatoren, um regionale Unterschiede auf Provinzebene sichtbar zu machen und Lösungsansätze für die Weiterentwicklung zu bieten.
Die Arbeit gliedert sich in sieben Hauptkategorien: Wohlstand, soziales Umfeld, Bildung und Kultur, Sicherheit, Infrastruktur, Umwelt und Gesundheit sowie das persönliche Wohlbefinden.
Das primäre Ziel ist es, einen fundierten Indikatorenkatalog zur Messung der chinesischen Lebensqualität zu entwickeln und beispielhafte Indizes zu bilden, die als Orientierungshilfe für politische Entscheidungen dienen können.
Der Autor nutzt eine systematische Indikatorenanalyse auf Basis statistischer Daten (vorwiegend vom NBS), vergleicht diese über eine zehnjährige Zeitachse und verdichtet die Ergebnisse durch ein 10er-Skalen-Bewertungssystem zu Gruppen- und Gesamtindizes.
Der Hauptteil entwickelt den Katalog von Lebensqualitätsindikatoren, indem er die Kategorien einzeln definiert, deren Bedeutung erläutert, Daten für vier repräsentative Provinzen analysiert und die Indikatoren für eine Indexbildung bewertet.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebensqualität, Indikatoren, China, regionale Weiterentwicklung, Wohlstand, Bedürfnispyramide nach Maslow und Standortwettbewerb charakterisiert.
Diese Provinzen wurden ausgewählt, da sie die vier Quadranten eines Koordinatensystems (basierend auf BIP pro Kopf und Arbeitslosenquote) charakteristisch repräsentieren und somit eine differenzierte Vergleichsbasis bieten.
Die Arbeit integriert die modifizierte Bedürfnispyramide nach Peill-Schoeller, die das Bedürfnis nach Statusbestätigung und sozialer Einordnung in der chinesischen Kultur stärker gewichtet als das westlich geprägte Modell von Maslow.
Guangdong geht mit einem Gesamt-Index von 630 als stärkste Provinz hervor, während Sichuan das Schlusslicht bildet, wobei die Netzdiagramme und die Gewichtung der Faktoren signifikante Unterschiede in den Profilen der Regionen aufzeigen.
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