Bachelorarbeit, 2014
56 Seiten
1 Hinführung zum Thema
2 Definitionen
2.1 Krise
2.2 Katastrophe
2.3 Vergleich / Gegenüberstellung
2.4 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.4.1 Auskunftspflicht öffentliche Institutionen
2.4.2 Auskunftspflicht Unternehmen
2.4.3 Pressefreiheit und Schutz journalistischer Quellen
3 Misserfolg resultiert aus komplexen Situationen
3.1 Komplexität der Sache
3.2 Dynamik des Handelns
3.3 Intransparenz der Sachverhalte
3.4 Falsche Hypothesen und Unkenntnis
4 Krisenmanagement
4.1 Krisenpläne – Präventive Maßnahmen
4.2 Phasen des Krisenmanagements
4.3 Der Krisenmanager
4.4 Der Krisenstab
5 Die Katastrophe kann nicht verhindert werden
5.1 Analyse der Katastrophe
5.2 Richtige Bewertung von Faktoren
5.3 Auswirkungen auf die Reputation
6 Erste Kommunikation
6.1 Informieren vs. Schweigen
6.2 Ein Sprecher für alles (one voice policy)
7 Krisenkommunikation
7.1 Grundlagen der Kommunikation
7.2 Kommunikationsmodell Systemtheorie von Watzlawick
7.3 Öffentlichkeitsarbeit
7.4 Verhalten der Medien
8 W-Fragen zur Vorbereitung der Kommunikation
8.1 Wen soll ich informieren?
8.2 Wer informiert?
8.3 Wann soll ich informieren?
8.4 Wie soll ich informieren?
8.4.1 Ad-hoc-Meldung
8.4.2 Mitarbeiterinformation
8.4.3 Medieninformation
8.4.4 Pressekonferenz zu Krisen- und Katastrophenereignissen
8.4.5 Pressezentrum
8.4.6 Blogosphäre und Social Media
8.5 Was soll ich kommunizieren?
8.6 Wo informiere ich Medien?
8.7 Verschiedene Kanäle der Kommunikation
9 Praxisbeispiel Brandkatastrophe Vinzenzheim in Egg
9.1 Ausgangslage
9.2 Kommunikation während des Einsatzes
9.2.1 Abstimmung der Einsatzdaten
9.2.2 Medienarbeit - Pressekonferenz
9.2.3 Hotline für Angehörige
9.3 Analyse der Kommunikation
10 Lessons Learned
10.1 Reflektieren der Katastrophe
10.2 Anpassung der Maßnahmenpläne
11 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Leitfaden für eine professionelle Krisen- und Katastrophenkommunikation zu erstellen, da die Art und Weise der Kommunikation in Ausnahmesituationen entscheidend für die Bewältigung sowie die Aufrechterhaltung der Reputation von Unternehmen und öffentlichen Institutionen ist.
8.4.4 Pressekonferenz zu Krisen- und Katastrophenereignissen
Eine Pressekonferenz wird bei sehr großen oder sehr umfangreichen Ereignissen eingerichtet. Der Vorteil der Pressekonferenz ist, dass es im allgemeinen Teil ein Monolog ist, welcher sich im Weiteren zu einem Dialog mit den Medien entwickeln kann.
„Wenn Sie den Medien nicht nur aktuelle Informationen zur Krise geben, sondern auch mit ihnen aktiv kommunizieren möchten, ist die Pressekonferenz das richtige Werkzeug für Sie. Die beste Uhrzeit für eine Pressekonferenz ist am Vormittag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Davor sind viele Journalisten noch in der täglichen Redaktionskonferenz oder auf dem Weg in die Redaktion.“ (a.a.O., S. 124-125)
Wenn eine Pressekonferenz einberufen wird, so sollten die Auskunftspersonen sich über den Inhalt und die Reihenfolge der zu kommunizierenden Themen genau abgestimmt haben. „Wer jetzt auf dem Podium sitzt, der ist aus Sicht der Medien und der Öffentlichkeit mit der Krise und deren Management verknüpft.“ (a.a.O., S. 127) Daher sollten nur Profis sich bei einer Pressekonferenz zu Wort melden.
1 Hinführung zum Thema: Einleitende Betrachtung der Problematik, wie Krisen und Katastrophen in der öffentlichen Wahrnehmung durch Medienberichterstattung beeinflusst werden.
2 Definitionen: Abgrenzung der Begriffe Krise und Katastrophe sowie Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen.
3 Misserfolg resultiert aus komplexen Situationen: Analyse der Ursachen für das Scheitern bei Krisenbewältigungen aufgrund von Komplexität, Dynamik und mangelnder Transparenz.
4 Krisenmanagement: Erörterung präventiver Maßnahmen, Krisenphasen sowie der Rolle und Struktur eines Krisenstabs.
5 Die Katastrophe kann nicht verhindert werden: Diskussion darüber, wie sich kleine Ereignisse zu großen Katastrophen entwickeln können und die Notwendigkeit der professionellen Analyse.
6 Erste Kommunikation: Bedeutung des ersten Kontakts zur Öffentlichkeit und die Einhaltung der „one voice policy“.
7 Krisenkommunikation: Theoretische Grundlagen der menschlichen Kommunikation und Anwendung von Modellen wie der Systemtheorie auf Krisensituationen.
8 W-Fragen zur Vorbereitung der Kommunikation: Detaillierter Leitfaden zur Beantwortung der zentralen W-Fragen in der Krisenkommunikation und Nutzung verschiedener Kanäle.
9 Praxisbeispiel Brandkatastrophe Vinzenzheim in Egg: Fallstudie zur Analyse der praktischen Kommunikationsarbeit während einer konkreten Katastrophe.
10 Lessons Learned: Wichtigkeit der Nachbereitung und Reflektion von Krisen, um daraus für zukünftige Szenarien zu lernen.
11 Zusammenfassung: Abschließendes Fazit, welches die zentralen Erkenntnisse der Arbeit bündelt.
Krisenkommunikation, Katastrophenmanagement, One-Voice-Policy, Krisenstab, Pressekonferenz, Medienarbeit, Reputation, Öffentlichkeitsarbeit, Krisenplan, Krisenprävention, Kommunikationstheorie, Stakeholder, Brandkatastrophe, Krisenbewältigung, Notfallkommunikation
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Strategien für eine professionelle Krisen- und Katastrophenkommunikation, um in Ausnahmesituationen effektiv zu agieren und die Reputation von Institutionen zu wahren.
Zu den Schwerpunkten gehören das Krisenmanagement, die mediale Berichterstattung, die psychologischen Grundlagen der Kommunikation sowie praktische Leitfäden zur Vorbereitung von Krisenbotschaften.
Ziel ist es, den Lesern gebündelte Informationen und praktische Strategien an die Hand zu geben, um in Krisen- und Katastrophensituationen lösungsorientiert und professionell mit den verschiedenen Anspruchsgruppen zu kommunizieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Kommunikationsmodellen, ergänzt durch eine Fallstudie zur Brandkatastrophe im Vinzenzheim in Egg als praktisches Beispiel.
Der Hauptteil befasst sich mit den Definitionen von Krisen, den Phasen des Krisenmanagements, dem Aufbau von Krisenstäben und den konkreten Werkzeugen zur Kommunikation mit Medien und Öffentlichkeit.
Die wichtigsten Begriffe sind Krisenkommunikation, One-Voice-Policy, Krisenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und die professionelle Medienarbeit.
Der Autor stuft diese Strategie als essenziell ein, da widersprüchliche Aussagen verschiedener Personen in einer Krise das Vertrauen zerstören und das Risiko für Gerüchte und Fehlinterpretationen massiv erhöhen.
Die Fallstudie verdeutlicht, dass eine lückenlose Dokumentation, abgestimmte Informationen durch wenige auskunftsberechtigte Personen und die Nutzung zentraler Werkzeuge wie Pressekonferenzen entscheidend für eine erfolgreiche Krisenbewältigung sind.
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