Bachelorarbeit, 2014
64 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
2. ROIA MONTAN: LOKALISIERUNG UND KONTEXTUALISIERUNG
2.1. WO LIEGT ROIA MONTAN?
2.2. FAKTEN ZUM RMGC-PROJEKT
2.3. HISTORISCHER ABRISS
2.4. TRANSDISZIPLINÄRE HERAUSFORDERUNGEN
3. KURZE VORSTELLUNG DER ZU ANALYSIERENDEN ZEITUNGEN
3.1. DILEMA VECHE
3.2. ADEVRUL
4. METHODIK
5. DIE ETYMOLOGISCH-LEXIKALISCHEN SCHICHTEN DES RUMÄNISCHEN
6. TEXTANALYSE
6.1. TEXTFRAGMENTE AUS DILEMA VECHE
6.2. TEXTFRAGMENTE AUS ADEVRUL
6.3. GEGENÜBERSTELLUNG UND BEWERTUNG DER ERGEBNISSE
6.3.1. Vergleich der beiden Zeitungen
6.3.2. Analyse der Ergebnisse
7. SCHLUSSWORT UND AUSBLICK
Diese Arbeit analysiert die rumänische Sprache in der medialen Berichterstattung über das politisch, ökonomisch und ökologisch kontroverse Goldabbauprojekt „Roia Montan“. Das primäre Ziel ist es, lexikalische Besonderheiten, insbesondere Wortentlehnungen in aktuellen Onlineartikeln, zu identifizieren und zu untersuchen, wie diese die mediale Darstellung des Projekts beeinflussen.
6.1. Textfragmente aus Dilema veche
„‘Poluarea (Din fr. polluer) cu metale (Din fr. métal, germ. Metall) a solului (Din sl. sol, Din fr. sol, lat. solum) în zona (Din fr. zona) minier Roia Montan‘
Exploatarea (Din fr. exploiter) zcmîntului (Din zcea (dup fr. gisement)) aurifer (Din fr. aurifère, lat. aurifer) de la Roia Montan s-a fcut de peste 2000 de ani (Lat. anno), cu atestare din perioada (Din lat. periodus, ngr. períodos, fr. période) dacilor i apoi a romanilor. A continuat în perioada medieval, pîn în prezent. Pe parcursul (fr. parcours) timpului, exploatarea aurului s-a fcut, în funcie de evoluia tehnologiei (Din fr. technologie), prin extracie (Din fr. extraction, lat. extractio) direct din filoane, prin splarea nisipurilor aluvionare i apoi prin exploatri în galerii(Din fr. galerie, it. galleria, germ. Galerie) subterane (Dup fr. souterrain, lat. subterraneus) sau în cariere (Din fr. carrière). În urma acestor lucrri, în masivele (Din fr. massif, germ. Massiv) Cîrnic, Cetate, Orlea i arina au rmas numeroase halde (Din germ. Halde) de steril, care au o mare concentraie (Din fr. concentration) de minerale (Din fr. minéral, lat. mineralis) i metale (Din fr. métal, germ. Metall).
Cu timpul, pe aceste vechi halde de steril s-a format un strat (Lat. stratum) de sol (Din fr. sol, lat. solum) cu vegetaie (Din fr. végétation, lat. vegetatio). În prezent, localitatea (Din fr. localité) Roia Montan se suprapune, în mare parte, peste vechile exploatri i halde.
[…] Aceste metale grele din sol afecteaz (Din fr. affecter) atît vegetaia, cît i animalele domestice i implicit oamenii care consum produsele de aceast provenien. În aceste condiii (Din fr. condition) de poluare, iniiativa (Din fr. initiative) de a dezvolta agroturismul (fr. agro-tourisme, engl. agro-tourism) în zon este nefondat.“
1. EINLEITUNG: Diese Einleitung stellt das Thema der Bachelorarbeit vor: die Analyse der rumänischen Sprache in der Berichterstattung über das Goldabbauprojekt „Roia Montan“ unter Berücksichtigung aktueller Onlineartikel.
2. ROIA MONTAN: LOKALISIERUNG UND KONTEXTUALISIERUNG: Dieses Kapitel verortet das Goldabbauprojekt geografisch, beleuchtet seine historische Entwicklung vom römischen Reich bis heute und diskutiert die sozioökonomischen und ökologischen Herausforderungen.
3. KURZE VORSTELLUNG DER ZU ANALYSIERENDEN ZEITUNGEN: Hier werden die beiden ausgewählten Publikationen, die Wochenzeitung Dilema veche und die Tageszeitung Adevărul, hinsichtlich ihrer Ausrichtung, Zielgruppe und Geschichte vorgestellt.
4. METHODIK: Das Kapitel erläutert das Vorgehen bei der Textanalyse, wobei der Fokus auf der etymologischen Untersuchung von Substantiven und der Identifikation von Wortfeldern und Entlehnungen liegt.
5. DIE ETYMOLOGISCH-LEXIKALISCHEN SCHICHTEN DES RUMÄNISCHEN: Es erfolgt eine theoretische Einordnung der rumänischen Sprachgeschichte, insbesondere der verschiedenen Lehnwortschichten und der Rolle von Adstratsprachen.
6. TEXTANALYSE: Der Kern der Arbeit, in dem die ausgewählten Zeitungsartikel auf ihre sprachliche Gestaltung und Lehnwörter untersucht und die Ergebnisse statistisch sowie inhaltlich gegenübergestellt werden.
7. SCHLUSSWORT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und ordnet sie in den breiteren Diskurs um Sprachpolitik und gesellschaftliche Debatten ein.
Rumänische Sprache, Roia Montan, Goldabbau, Sprachanalyse, Lehnwörter, Zeitungsberichterstattung, Dilema veche, Adevărul, Etymologie, Adstrat, Sprachpolitik, Neologismen, Anglizismen, Diskursanalyse, Protestkultur.
Die Arbeit untersucht, wie in rumänischen Medien über das umstrittene Goldabbauprojekt „Roia Montan“ berichtet wird und welche sprachlichen Besonderheiten, insbesondere im Hinblick auf den Lehnwortschatz, dabei zum Vorschein kommen.
Für die Analyse wurden die Wochenzeitung Dilema veche und die Tageszeitung Adevărul herangezogen, da sie als repräsentativ für die rumänische Zeitungslandschaft gelten und dem Thema viel Raum widmeten.
Das Ziel ist es, durch die Analyse ausgewählter Textfragmente aufzudecken, wie sich die rumänische Sprache in der aktuellen Berichterstattung gestaltet und welche Rolle Wortentlehnungen aus anderen Sprachen dabei spielen.
Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Textanalyse, die den Fokus auf die etymologische Untersuchung von Substantiven sowie die Identifikation und Einordnung von Lehnwörtern legt, ergänzt durch statistische Veranschaulichungen.
Im Hauptteil erfolgen die Kontextualisierung des Fallbeispiels, die theoretische Fundierung zu Lehnwortschichten sowie die detaillierte Textanalyse der Zeitungsartikel mit anschließender Bewertung der Ergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprachanalyse, Roia Montan, Lehnwörter, Zeitungsberichterstattung, Soziolinguistik und den interkulturellen Einfluss auf das Rumänische geprägt.
Die Analyse zeigt, dass die Zeitungen unterschiedlich auf Lehnwörter reagieren. Insbesondere bei Adevărul zeigt sich eine steigende Tendenz zur Verwendung von Anglizismen, während bei Dilema veche eine eher konservativere Sprachwahl feststellbar ist.
Ein spezieller Fokus liegt darauf, dass die rumänische Zeitungsberichterstattung häufig patriarchale Stile aufweist, was sich beispielsweise in der fehlenden Deklination weiblicher Berufsbezeichnungen widerspiegelt.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Sprache in der Debatte um „Roia Montan“ aktiv als Machtinstrument genutzt wird, wobei widerstreitende Interessensgruppen ihre Wortwahl strategisch einsetzen, um Meinungen zu beeinflussen.
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