Bachelorarbeit, 2011
88 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problematik
1.2 Methodik und Befragung
2 Karibische Inseln
2.1 Die Inseln
2.2 Bevölkerung
2.3 Wirtschaft
2.4 Tourismus
2.4.1 Tourismus als Entwicklungsfaktor
2.4.1.1 Positive Faktoren
2.4.1.2 Negative Faktoren
2.4.2 Kreuzfahrten in der Karibik
3 Nachhaltigkeit auf dem Kreuzfahrtmarkt
3.1 Entwicklung des Kreuzfahrtmarktes
3.2 Richtlinien und Vorgaben
3.3 Nachhaltigkeit des Kreuzfahrtmarktes
3.4 Nachhaltigkeitsansätze einer Kreuzfahrtdestination
3.5 Nachhaltigkeitsansatz einer anderen Kreuzfahrtdestination
3.6 Nachhaltigkeitsansätze für die Karibischen Inseln
3.6.1 Belize Cruise Tourism Policy
3.6.2 Dominica Tourism Policy 2010
4 Kreuzfahrtunternehmen
4.1 Der Begriff „Kreuzfahrt“
4.1.1 Klassische Kreuzfahrt
4.1.2 Zeitgenössische Kreuzfahrt
4.2 Deutsche Kreuzfahrtunternehmen im Vergleich zu Amerikanischen
4.3 Deutscher Kreuzfahrtmarkt
4.3.1 Phoenix Reisen
4.3.1.1 Produkt
4.3.1.2 Zielgruppe
4.3.1.3 Nachhaltigkeit
4.3.2 TUI Cruises
4.3.2.1 Produkt
4.3.2.2 Zielgruppe
4.3.2.3 Nachhaltigkeit
4.3.3 AIDA Cruises
4.3.3.1 Produkt
4.3.3.2 Zielgruppe
4.3.3.3 Nachhaltigkeit
4.4 Bewertung
5 Lösungsansätze für nachhaltigen Kreuzfahrttourismus in der Karibik
5.1 Zielsetzung für die Karibik
5.2 Lösungsansätze für die Karibik
5.2.1 Lösungsansätze zu Stärkung der Ökonomie der Karibik
5.2.2 Lösungsansätze zu Sicherung der Ökologie der Karibik
5.2.3 Lösungsansätze zu Erhaltung soziokulturellen Strukturen der Karibik
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welche Probleme durch den Kreuzfahrttourismus in der Karibik entstehen, und prüft, inwiefern deutsche Kreuzfahrtunternehmen nachhaltige Tourismuspraktiken in diesem Zielgebiet fördern, um daraus konkrete Lösungsansätze abzuleiten.
2.4 Tourismus
Tourismus stellt in der Karibik eine wichtige Einnahmequelle dar. Allein in Bermuda macht der Dienstleistungssektor 89 % des Bruttoinlandsprodukts aus. Ein großer Anteil davon kann dem Tourismus zugeordnet werden. Allein in den ersten 3 Quartalen von 2010 haben über 16,5 Millionen Touristen die Karibik besucht. Ein wichtiger Grund für das Interesse der Touristen ist die natürliche Attraktivität der Region und das ganzjährig warme Klima.
Der Grund warum die karibischen Inseln sich stark auf den Tourismus konzentrieren liegt auf der Hand. Die meisten Inseln haben eine schwierige Topographie und bieten nur begrenzt Platz für Agrarwirtschaft. In Folge dessen ist die Landwirtschaft schwer möglich und auch nicht lukrativ, da andere Länder wie zum Beispiel Venezuela, ähnliche Produkte anbauen, aber wesentlich größere Mengen exportieren können. Auch der sekundäre Sektor hat auf den meisten Inseln keinen hohen Anteil am BIP.
Auf der einen Seite ist der Platz auf den meisten Inseln begrenzt, zum Beispiel Dominica hat insgesamt nur eine Fläche von 751 km². Dadurch ist der Platz, der für mögliche Industrien bestehen würde, sehr klein. Darüber hinaus haben einige Inseln einen vulkanischen Ursprung und sind deshalb sehr bergig. Zum Beispiel auf Dominica erreicht der höchste Punkt 1.447 Meter. Darüber hinaus gibt es auf den meisten Inseln keine Rohstoffvorkommen, um eine Industrie aufzubauen. Für andere Industriearten fehlen die ausgebildeten Arbeitskräfte. Aus diesen Gründen wurde der Tourismus auf den meisten Inseln schnell eine der wichtigsten Einnahmequellen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung der angewandten Methodik inklusive Experteninterviews.
2 Karibische Inseln: Detaillierte Betrachtung der geografischen Lage, Bevölkerung, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Rolle des Tourismus als Entwicklungsfaktor.
3 Nachhaltigkeit auf dem Kreuzfahrtmarkt: Historische Entwicklung der Kreuzfahrt, relevante internationale Richtlinien sowie Nachhaltigkeitsansätze für Destinationen und spezifisch für karibische Inseln.
4 Kreuzfahrtunternehmen: Definition des Begriffs Kreuzfahrt und detaillierte Analyse der Nachhaltigkeitskonzepte sowie Marktpositionierung deutscher Unternehmen (Phoenix Reisen, TUI Cruises, AIDA Cruises).
5 Lösungsansätze für nachhaltigen Kreuzfahrttourismus in der Karibik: Ableitung ökonomischer, ökologischer und soziokultureller Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus in der Karibik.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des nachhaltigen Kreuzfahrttourismus.
Karibik, Kreuzfahrttourismus, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsansätze, Kreuzfahrtunternehmen, deutsche Reedereien, Ökonomie, Ökologie, soziokulturelle Effekte, Experteninterviews, Destinationsmanagement, MARPOL-Abkommen, Tourismusentwicklung, Umweltschutz, Hafenpolitik.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des Kreuzfahrttourismus für die Karibik und bewertet, welche Strategien deutsche Kreuzfahrtunternehmen verfolgen, um diesen Tourismuszweig nachhaltiger zu gestalten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Auswirkungen des Kreuzfahrttourismus in der Karibik sowie auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung und Unternehmensstrategien der wichtigsten deutschen Anbieter.
Ziel ist es, einen Maßnahmenplan zu entwickeln, mit dem deutsche Kreuzfahrtunternehmen die Nachhaltigkeit in der Zielregion Karibik fördern und lokale Strukturen unterstützen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie auf der Auswertung von Experteninterviews mit Vertretern deutscher Kreuzfahrtunternehmen und der Analyse bestehender Nachhaltigkeitsberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der karibischen Region, die Untersuchung von Nachhaltigkeitsstandards auf dem Kreuzfahrtmarkt, eine Unternehmensanalyse (Phoenix Reisen, TUI, AIDA) und die Herleitung spezifischer Lösungsansätze.
Karibik, Kreuzfahrttourismus, Nachhaltigkeit, ökologische Auswirkungen, ökonomische Förderung, soziale Verantwortung, Unternehmensstrategie.
Das Abkommen dient als zentrales Beispiel für internationale Richtlinien zum Schutz der Meeresumwelt vor Verschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe.
Diese Unterscheidung ist notwendig, da beide Konzepte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, verschiedene Ansprüche an das Destinationsmanagement stellen und somit unterschiedliche Nachhaltigkeitsherausforderungen mit sich bringen.
Die Arbeit schlussfolgert, dass eine nachhaltige Entwicklung nur durch eine engere Kommunikation zwischen Reedereien, lokalen Regierungen und Stakeholdern und durch spezifisch auf die Destination zugeschnittene Managementpläne gelingen kann.
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