Masterarbeit, 2013
73 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Methodik und Gliederung
2 Demografischer Wandel in Deutschland
2.1 Determinanten des demografischen Wandels in Deutschland
2.1.1 Fertilität
2.1.2 Mortalität
2.1.3 Migration
2.2 Die zukünftige demografische Entwicklung
2.3 Ältere Arbeitnehmer
2.3.1 Definition
2.3.2 Regelaltersgrenze
2.3.3 Vorurteile
2.3.4 Leistungsfähigkeit
2.3.5 Motivation
2.3.6 Altersheterogene Teams
3 Bedeutung, Aufgaben und Rolle der Personalentwicklung
3.1 Führung
3.1.1 Führung in Abgrenzung zu Leadership und Management
3.1.2 Führungskräfte
3.1.3 Identifizierung einer Führungskraft
3.1.4 Altersheterogene Gruppen führen
3.1.5 Anforderungen an Führungskräfte
3.2 Führungsbildung
4 Emotionale Intelligenz
4.1 Abgrenzung emotionale Intelligenz – emotionale Kompetenz
4.2 Komponenten der emotionalen Intelligenz
4.2.1 Selbstwahrnehmung
4.2.2 Selbstmanagement
4.2.3 Soziales Bewusstsein
4.2.4 Beziehungsmanagement
4.3 Die emotionalen Aufgaben der Führungskräfte
4.3.1 Motivation
4.3.2 Emotionen
4.3.3 Empathie
4.4 Das limbische System
4.5 Resonante Führung
4.6 Dissonante Führung
4.7 Das Klima in der Organisation
5 Führungsstile
5.1 Charismatische Führung
5.2 Transformationale Führung
5.2.1 Komponenten der transformationalen Führung
5.2.2 Konsequenzen und Wirkung der transformationalen Führung
5.2.3 Erfolg der transformationalen Führung
5.2.4 Abgrenzung zur transaktionalen Führung
5.3 Respektvolle Führung
5.4 Führung durch soziale Kompetenz
5.5 Demografiegerechte Führung
6 Erforschung von Führung bzw. Leadership
6.1 Eigenschaftstheoretische Ansätze
6.2 Verhaltenstheoretische Ansätze
6.3 Situationstheoretische Ansätze
6.4 Kognitive Führungsansätze
6.5 Neuere führungstheoretische Ansätze (New Leadership)
7 Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Demografischer Wandel
7.2 Personalentwicklung / Führung
7.3 Emotionale Intelligenz
7.4 Führungsstile / Führungsforschung
7.5 Ausblick in die Zukunft
Hauptziel dieser Arbeit ist es, aus der Perspektive von Organisationen und Mitarbeitern zu untersuchen, ob „emotionale intelligente Führung“ eine immer bedeutendere Rolle in einer sich demografisch wandelnden und alternden Arbeitsgesellschaft spielt.
4.4 Das limbische System
Intellekt und eine klare Denkweise machen noch keine gute Führungskraft aus, auch wenn es entscheidende Voraussetzungen zur Ausübung einer Führungsposition sind. Wenn bei einer Führungskraft das Zusammenspiel von Herz und Kopf sowie von Fühlen und Denken funktioniert, ist eine gute Führung möglich. Im Gehirn werden Intellekt und Emotionen von zwei eng miteinander verbundenen, unterschiedlichen neuralen Systemen versorgt. Die neurale Grundlage emotional intelligenter Führung wird durch Gehirnschaltungen, die eine Verknüpfung zwischen Denken und Fühlen herstellen, gebildet. Der Fachliteratur ist zu entnehmen, dass das limbische System das neurale Emotionszentrum des Menschen ist.
Nach BRAUS spielt, was die Vielfalt des emotionalen Erlebens und Ausdrucksverhaltens angeht, das limbische System im Gehirn eine wesentliche Rolle. BRAUS bezeichnet das limbische System als „Bauch in unserem Kopf.“ In schwierigen Situationen übernimmt das limbische Gehirn die Direktive über das restliche Gehirn. Der Mandelkern im limbischen Gehirn inspiziert permanent alle Geschehnisse in unserem Umfeld. Er will uns auf schwierige Situationen aufmerksam machen und ist die Ursache für diese Emotionen.
Im Gehirn besteht der innere Rand der Großhirnrinde aus einem fast geschlossenen Ring von neuronalem Gewebe auf der nach innen gewandten Seite der Großhirnhemisphären. Dieser Bereich wurde durch den als Professor für Chirurgie in Paris tätigen Pierre Paul Broca (1824 – 1880) als ‚le grand lobe limbique‘, der ‚große limbische Lappen‘, bezeichnet. In Abbildung 3 ist dazu das Gesamtgehirn im Mediaschnitt dargestellt. Paul D. McLean, Neurologe, hat im Jahr 1949 noch einmal die Relevanz des limbischen Lappens aufgezeigt und auf die Verbindung mit Motivation und Emotion hingewiesen. Im Jahr 1952 betonte er die Kontrollmöglichkeit der Emotionen durch das limbische System. Nach dem Wissensstand der Forschung wirkt das limbische System auf jeden Fall, neben weiteren Funktionen, an der emotionalen Reizverarbeitung mit.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels und die Relevanz emotional intelligenter Führung.
2 Demografischer Wandel in Deutschland: Erläuterung der demografischen Determinanten und der Herausforderungen durch alternde Arbeitnehmer.
3 Bedeutung, Aufgaben und Rolle der Personalentwicklung: Diskussion der zentralen Rolle der Personalentwicklung und Definition von Führung.
4 Emotionale Intelligenz: Untersuchung der Grundlagen emotionaler Intelligenz und ihrer Bedeutung für Führungskräfte.
5 Führungsstile: Analyse verschiedener Führungsansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Notwendigkeit emotionaler Intelligenz.
6 Erforschung von Führung bzw. Leadership: Überblick über theoretische Ansätze der Führungsforschung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenführung der Ergebnisse und Prognose zur Zukunft der Führung in einer alternden Gesellschaft.
Demografischer Wandel, Personalentwicklung, Führung, Leadership, Emotionale Intelligenz, Emotionale Kompetenz, Ältere Arbeitnehmer, Altersheterogene Teams, Resonante Führung, Dissonante Führung, Transformationsale Führung, Organisationsklima, Limbisches System, Führungsbildung, Motivation.
Die Arbeit untersucht, ob und warum emotionale intelligente Führung ein kritischer Erfolgsfaktor in einer deutschen Arbeitswelt ist, die von demografischem Wandel und einer alternden Belegschaft geprägt ist.
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die Rolle der Personalentwicklung, die Grundlagen der emotionalen Intelligenz sowie verschiedene Führungsstile und deren wissenschaftliche Erforschung.
Das Hauptziel besteht darin, aus der Sicht von Organisationen und Mitarbeitern aufzuzeigen, dass eine emotional intelligente Führung in der heutigen demografischen Situation unverzichtbar für nachhaltigen Erfolg ist.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Evaluation bestehender Führungsstudien aufbaut.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der demografischen Herausforderungen, die Rolle der Personalentwicklung, eine detaillierte Studie zur emotionalen Intelligenz und eine kritische Betrachtung verschiedener Führungsstile.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Demografischer Wandel, Emotionale Intelligenz, Resonanz, Führungseffektivität und Personalentwicklung.
Das limbische System fungiert als Emotionszentrum des Gehirns. Führungskräfte, die verstehen, wie Denken und Fühlen durch neurale Schaltungen verbunden sind, können Emotionen besser steuern und so eine resonante Führung etablieren.
Manager fokussieren auf Strukturen und Stabilität, während Leader auf die Entwicklung von Menschen, das Schaffen von Visionen und das inspirierende Einbinden der Mitarbeiter setzen.
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