Projektarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 1,0
5. Einleitung
5.1 Zielsetzung der Arbeit
5.2 Übersicht über den Aufbau der Arbeit
6. Theoretische Grundlagen
6.1 Dienstleistungs- und Prozessmanagement
6.1.1 Definitionen
6.1.2 Flussdiagramm als Methode der Prozessdarstellung
6.1.3 Service Blueprinting als Methode der Prozessdarstellung
6.2 Fehlermanagementprozess
6.3 Kundenanspruch und –zufriedenheit
6.3.1 Definition und Bedeutung
6.3.2 Ansprüche von Kunden an die Service-Dienstleistung
6.4 Forschungsfragen
6.5 Abgrenzung
7. Vorstellung des Unternehmens und Erfassung des Prozesses
7.1 Prozessdarstellung mit Hilfe des Flussdiagramms
7.2 Prozessdarstellung mit Hilfe des Service Blueprinting
8. Methode
8.1 Planung des Vorgehens.
8.2 Definition Fragebogen
8.3 Begründete Auswahl der Untersuchungsmethode
8.4 Entwicklung des Fragebogens
9. Finaler Fragebogen
9.1 Ablauf einer Befragung
10. Ergebnisse
10.1 Codierung der Antworten aus dem Fragebogen
10.2 Auswertung der Antworten aus dem Fragebogen
10.3 Bildung des artihmetischen Mittel
10.4 Zusammenfassung und Wertung der Ergebnisse
11. Diskussion/ Interpretation
11.1 Kritische Auseinandersetzung mit der Methode und den Ergebnissen
11.2 Potentielle Ansatzpunkte für Prozessverbesserungen
11.3 Darstellung des finalen Service Blueprinting
12. Fazit/ Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Fehlermanagementprozess für produktive Inkassosysteme innerhalb einer zentralen Versicherungsabteilung zu untersuchen und auf Basis der Ergebnisse Optimierungspotenziale abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Identifikation von Schwachstellen in den Schnittstellen zwischen dem Kunden (Multiplikatoren), der internen IT-Projektsteuerung und dem externen IT-Dienstleister.
6.1.2 Flussdiagramm als Methode der Prozessdarstellung
Ein Flussdiagramm (Programmablaufplan) ist eine grafische Darstellung der logischen Schritte eines Problems oder Programmablaufs mit speziellen Symbolen. Das Flussdiagramm ist die schematische, normierte, Darstellung, in der mit standardisierten Zeichnungselementen Abläufe und Funktionen visualisiert werden. Das Einsatzgebiet ist die Softwareentwicklung und Systemanalyse. Die Methode des Flussdiagramms, ist sehr anschaulich und gleichzeitig leicht erstellbar. Es zeigt durch welche Prozessschritte die Vorgaben (Input) in die Ergebnisse (Output) transferiert werden, wie die Prozessschritte miteinander in Beziehung stehen und welche Informationen benötigt werden, um Prozessschritte auszuführen. Ferner zeigt ein Flussdiagramm welche Organisationseinheiten für den jeweiligen Prozessschritt verantwortlich sind. Der Nachteil ist, dass die Dienstleistung nicht aus Kundensicht gezeigt werden kann. Da der Kunde als externer Faktor am Dienstleistungsprozess regelmäßig teilnimmt, kann der Prozess nicht so gestaltet werden das er dem Idealfall des Unternehmens entspricht. Der Prozess ist so zu gestalten, dass der Ablauf aus Kundensicht als positiv angesehen wird und keine Situationen entstehen können die ihn nicht zumutbar erscheinen oder ihn verärgern. Das Flussdiagramm kann aber als Vorlage für eine andere Darstellungsmethode das Service Blueprinting (SB) verwendet werden, die die Kundensicht berücksichtigt. Der Aufbau eines Flussdiagramms besteht aus Symbolen, die als Folge der Prozessschritte in der Richtung von oben nach unten eingetragen werden. Die Anordnung richtet sich nach ihrer logischen bzw. zeitlichen Reihenfolge. Der Begin ist der Input, der den Prozess auslöst. Unten ist der Output bzw. die Ergebnisse, die beim abgeschlossen Prozess vorliegen. Die Dokumente und Daten, linkseitig der Prozessschritte sind notwendig zur Durchführung der jeweiligen Schritte. Während die Dokumente und Daten auf der rechten Seite erst durch die Ausführung der Schritte vorhanden sind.
5. Einleitung: Die Einleitung definiert den Anlass der Praxisarbeit, der in der mangelnden Dokumentation und den daraus resultierenden Ineffizienzen im Fehlermanagementprozess liegt, und umreißt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung.
6. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Konzepte des Dienstleistungsmanagements, des Prozessmanagements sowie die spezifischen Methoden zur Prozessdarstellung mittels Flussdiagrammen und Service Blueprinting.
7. Vorstellung des Unternehmens und Erfassung des Prozesses: Es erfolgt eine Unternehmenspräsentation sowie die visuelle Darstellung des Ist-Zustands des Fehlermanagementprozesses unter Verwendung von Flussdiagrammen und Service Blueprinting.
8. Methode: Der methodische Teil beschreibt die Planung der Datenerhebung durch eine standardisierte Befragung der Bereichs-Multiplikatoren, inklusive der Begründung für den gewählten Forschungsansatz.
9. Finaler Fragebogen: Hier wird das Instrument zur empirischen Erhebung dargestellt, welches zur Verifizierung der aus der Prozessanalyse abgeleiteten Annahmen dient.
10. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus der Befragung gewonnenen Daten codiert, ausgewertet und mittels deskriptiver Statistik in Themenblöcken aufbereitet.
11. Diskussion/ Interpretation: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und mit den theoretischen Ansätzen verknüpft, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Prozessoptimierung zu formulieren.
12. Fazit/ Ausblick: Das Fazit fasst die erreichten Ziele zusammen und gibt einen Ausblick auf die Implementierung der erarbeiteten Optimierungsmaßnahmen im Unternehmensalltag.
Fehlermanagement, Prozessoptimierung, Service Blueprinting, Flussdiagramm, Kundenzufriedenheit, Prozessmanagement, Dienstleistungsmanagement, Inkassosysteme, Fragebogentechnik, IT-Service, Fehlerbeschreibung, Prozessdarstellung, Multiplikatoren, Datenauswertung, Qualitätsmanagement.
Die Praxisarbeit untersucht den ineffizienten Fehlermanagementprozess innerhalb einer zentralen In-Exkasso-Abteilung einer Versicherung, um diesen durch eine strukturierte Analyse aus Kundensicht zu optimieren.
Die Arbeit fokussiert auf Dienstleistungs- und Prozessmanagement, Methoden der Prozessvisualisierung (Flussdiagramme, Service Blueprinting), die Bedeutung von Kundenzufriedenheit sowie die systematische Durchführung von empirischen Befragungen.
Das Ziel ist es, den Fehlermanagementprozess der produktiven Inkassosysteme transparent zu machen, Schwachstellen in der Kommunikation und Fehlerbearbeitung zu identifizieren und eine optimierte Prozesslandschaft zu entwerfen.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Prozessvisualisierung (Flussdiagramme und Service Blueprinting zur Abbildung der Kundensicht) und einer schriftlichen, standardisierten Befragung von Bereichs-Multiplikatoren mittels Fragebögen.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Erfassung und Analyse der Ist-Prozesse, die methodische Herleitung der Befragung, die Auswertung der erhobenen Daten und die Diskussion potenzieller Prozessverbesserungen.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Fehlermanagement, Service Blueprinting, Prozessoptimierung, Kundenzufriedenheit und IT-Schnittstellenmanagement definieren.
Das Service Blueprinting ist essenziell, da es den Fehlermanagementprozess explizit aus der Perspektive des Kunden visualisiert und dabei die Interaktionspunkte zwischen Kunde, IT-Projekten und dem IT-Dienstleister sichtbar macht.
Die größte Optimierungschance liegt darin, die Kunden (Multiplikatoren) direkt in das Fehlermeldungssystem einzubinden, um die Rolle der IT-Projektsteuerung als Flaschenhals zu reduzieren und die Qualität der Fehlerbeschreibungen zu verbessern.
Die Multiplikatoren fungieren als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen und der IT. Durch ihre Einarbeitung in die direkte Fehlererfassung übernehmen sie mehr Verantwortung, was den Prozess beschleunigt und die Fehlerrate bei der Übermittlung senkt.
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