Bachelorarbeit, 2014
56 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelor-Thesis untersucht die Umsatzsteuerbefreiung von ärztlichen Heilbehandlungen im Kontext der 90-jährigen Umsatzsteuergeschichte in Deutschland. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Entwicklung der Befreiungsregelung aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich die Umsatzsteuerpolitik im Laufe der Zeit auf die medizinische Versorgung ausgewirkt hat.
Das erste Kapitel der Arbeit gibt eine umfassende Einleitung in das Thema und erläutert die Relevanz der Umsatzsteuerbefreiung von ärztlichen Heilbehandlungen. Die Kapitel zwei und drei befassen sich mit der historischen Entwicklung der Befreiungsregelung im deutschen Kaiserreich, der Weimarer Republik, der Zeit des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland. Dabei werden die wichtigsten Gesetzesänderungen, die Einflüsse der europäischen Integration und die Auswirkungen der Steuerbefreiung auf die Finanzierung und Organisation des Gesundheitswesens dargestellt.
Umsatzsteuerbefreiung, ärztliche Heilbehandlungen, Gesundheitswesen, Finanzwirtschaft, Steuergeschichte, Europäische Integration, Schönheitschirurgie, Medizinische Indikation, Steuerpolitik
Die Arbeit verfolgt die Geschichte ab dem Kaiserreich (1916), wobei die Manifestierung der Umsatzsteuer 1918 erfolgte und die Befreiung für Heilbehandlungen seither stetig weiterentwickelt wurde.
Dies hängt von der medizinischen Indikation ab. Laut Rechtsprechung (z. B. BFH 2004) sind rein ästhetische Eingriffe ohne therapeutisches Ziel in der Regel umsatzsteuerpflichtig.
Der Europäische Gerichtshof sorgt für eine Harmonisierung und stellt sicher, dass nationale Regelungen mit den EU-Richtlinien (wie der Sechsten EG-Richtlinie) zur Steuerbefreiung von Heilbehandlungen vereinbar sind.
Ein Hauptgrund war die wirtschaftliche Entlastung der Krankenkassen und die Sicherstellung einer bezahlbaren medizinischen Versorgung für die Bevölkerung.
Nein, Umsätze aus Arzneimitteln sind in der Regel umsatzsteuerpflichtig, was bereits in Reformen wie dem UStG 1968 festgelegt wurde.
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