Masterarbeit, 2014
99 Seiten, Note: 2,0
Die Masterarbeit untersucht die Gründe für das Scheitern der Reformbemühungen des VN-Sicherheitsrates. Die Arbeit analysiert die Reformversuche von 1997, 2005 und die Debatte seit 2007 anhand des Vetospieler-Theorems von George Tsebelis. Ziel ist es, die Dynamik der politischen Prozesse und Inhalte im Kontext der Reformdebatte zu erklären und zu verstehen, warum relevante Akteure wie ständige und nichtständige Mitglieder des Sicherheitsrates sowie andere VN-Organe mit Entscheidungskompetenz in dieser Frage, durchschlagende Reformen verhindert haben.
Die Einleitung führt in das Thema der VN-Sicherheitsratsreform ein und erläutert die Relevanz des Vetospieler-Theorems für die Analyse des Reformsprozesses. Kapitel 2 stellt das Vetospieler-Theorem von George Tsebelis vor, das die Bedingungen für Politikwechsel und Blockaden von Reformen untersucht. Kapitel 3 beschreibt die Entstehung, Befugnisse und Aufgaben des VN-Sicherheitsrates sowie die Arbeitsweise und die Rolle des Vetos. Kapitel 4 bietet einen Überblick über die verschiedenen Reformbemühungen, von den ersten Vorschlägen in den 1990er Jahren bis zu den aktuellen Debatten. Kapitel 5 analysiert die Positionen und Motive der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates (P-5) hinsichtlich der Reform. Kapitel 6 untersucht die wichtigsten Gruppen von nichtständigen Mitgliedern, die sich im Reformsprozess engagieren, wie die G4-Gruppe, die "Kaffeeclub"-Gruppe (UfC), die "L69"-Gruppe und die afrikanische Gruppe. Kapitel 7 wendet das Vetospieler-Theorem auf die Reformdiskussion an und untersucht die Chancen und Herausforderungen einer möglichen Reform. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Frage, ob eine umfassende Reform des VN-Sicherheitsrates realistisch ist.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den VN-Sicherheitsrat, die Sicherheitsratsreform, das Vetospieler-Theorem, Vetospieler, ständige Mitglieder, nichtständige Mitglieder, G4-Gruppe, "Kaffeeclub" (UfC), "L69"-Gruppe, afrikanische Gruppe, Einstimmigkeit, Mehrheitsentscheidungen, winset, Status quo, Politikwechsel, Machtverhältnisse, internationale Beziehungen, globale Ordnung, Friedenssicherung, Legitimität, Effektivität, Repräsentanz, Demokratie, Multilateralismus, UN-Charta, internationale Organisation.
Die Arbeit nutzt das Vetospieler-Theorem von George Tsebelis, um zu zeigen, wie ständige Mitglieder (P-5) und andere Akteure durch ihre Interessen politische Veränderungen blockieren.
Es ist ein analytischer Ansatz, der untersucht, wie viele Akteure einer Änderung des Status quo zustimmen müssen und wie deren individuelle Präferenzen Reformen ermöglichen oder verhindern.
Dazu gehören die P-5 (USA, China, Russland, GB, Frankreich), die G4-Gruppe (u.a. Deutschland, Japan), der „Kaffeeclub“ (UfC) und die afrikanische Gruppe.
Die Analyse betrachtet den Razali-Plan von 1997, die Reformversuche von Kofi Annan 2005 und die Debatten seit 2007.
Das Fazit der Arbeit diskutiert die Schwierigkeiten und bezeichnet eine umfassende Reform aufgrund der bestehenden Machtverhältnisse und Vetostrukturen als nahezu „unmöglich“.
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