Magisterarbeit, 2014
76 Seiten
Introductory Chapter
Methodology
Chapters Defined
Chapter One: The Justification of Deterrence
Introduction
Retentionist States Rationalisation for Capital Punishment
Legitimate Way to Kill
Theory of Deterrence
Moral Justification
Observation
Utilitarian Approach
Crime Statistics
Prison Conviction Statistics
Malaysia and Capital Punishment
Viet Nam and Capital Punishment
Observations
Chapter Two: Mandatory Death Sentence for Drug Crimes
Introduction
Genesis of Capital Punishment
Background to the Singapore Drug Trade
Policy on drugs prior to World War II
Legislation on Drugs from 1946 to 1972
Independent Singapore State
Drug Legislation Entailing the Mandatory Death Penalty
Mandatory Death Penalty Introduced for Trafficking Drugs
Mandatory Nature of the Sentence
International Bird’s Eye on the Mandatory Death Penalty
The role of the Judiciary
Mandatory Criteria Nixed for the First time
Capital Punishment restricted to ‘Most Serious Crime’
Crimes falling within the threshold of ‘Most Serious Crimes’.
Observations
Chapter 3: Due Process
Introduction
Brief History of the Legal System of Singapore
International Position on Due Process Protection
Due process regarding 1973 Misuse of Drugs Act
Observations
Freedom of Speech Singapore’s Politics on Capital Punishment
Government and Judiciary Violation to the Right to freedom of Speech surrounding Capital Punishment
Observations
Chapter 4: International Human Rights
Introduction
International Treaties
Council of Europe and the death Penalty
Europe a Death Penalty Free Zone
Capital Punishment’s Long Fight towards Abolition
Principal International Treaties to Capital Punishment
Singapore and Human Rights Treaties
Observations
Conclusion
Concluding Recommendations
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, kritisch zu bewerten, ob die Verhängung drakonischer Strafen wie der obligatorischen Todesstrafe durch den Staat Singapur eine Verletzung internationaler Menschenrechtsstandards darstellt und ob die Todesstrafe für Drogendelikte eine legitime Sanktion in der modernen Gesellschaft ist.
Legitimate Way to Kill
Capital punishment has always been the ultimate punishment for the offence of murder. It might seem logical to prescribe the harsh irreversible punishment for murder as society in general would not accept, not to punish an individual who decides to kill any human being. Alternatively Van den Haag asserts:
I think that the only purpose for the death penalty, as I see it, is vengeance-pure and simple vengeance. But I think vengeance is a very personal feeling and I don’t think it is something that civilized government should engage in.
Society, through law makers has always used punishment to discourage individuals from committing crimes. Capital punishment is practiced for heinous crimes in order to deter individuals from the crime of murder, as society has the highest interest in preventing such a heinous offence. As Professor Van den Haag states ‘execution of those who committed heinous murders may deter only one murder per year. If it does, it seems quite warranted. It is also the only fitting retribution for murder I can think of’. This statement may be legitimate for the crime of murder but is it a legitimate punishment for drug offences where no life is lost?
Introductory Chapter: Diese Einleitung definiert das Forschungsfeld, die comparative Methodik und gibt einen Überblick über die Struktur der Dissertation zur Bewertung der Todesstrafe in Singapur.
Chapter One: The Justification of Deterrence: Dieses Kapitel analysiert kritisch das Abschreckungsargument und die offizielle Kriminalstatistik, um festzustellen, ob die Todesstrafe für Drogendelikte tatsächlich zur Reduzierung der Kriminalität beiträgt.
Chapter Two: Mandatory Death Sentence for Drug Crimes: Das Kapitel untersucht die Ursprünge der Todesstrafe und die Entwicklung der Drogenpolitik in Singapur sowie die Rolle des Privy Council bei der Bestätigung obligatorischer Todesurteile.
Chapter 3: Due Process: Hier wird der Schutz durch rechtsstaatliche Verfahren (Due Process) bei Kapitalverbrechen beleuchtet, einschließlich der Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Singapur im Zusammenhang mit der Todesstrafe.
Chapter 4: International Human Rights: Das letzte Kapitel bewertet die Position der internationalen Gemeinschaft zur Todesstrafe, die Rolle des Europarats und die Bewegung zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.
Todesstrafe, Singapur, Drogendelikte, Abschreckung, Menschenrechte, Due Process, obligatorische Todesstrafe, internationales Recht, Menschenrechtsabkommen, Rechtsstaatlichkeit, Kriminalpolitik, Strafmaß, Verhältnismäßigkeit, Todesstrafenabolition, Menschenrechtsverletzungen.
Die Arbeit untersucht kritisch die Praxis der obligatorischen Todesstrafe für Drogendelikte im modernen Singapur und hinterfragt deren Legitimität im Licht internationaler Menschenrechtsnormen.
Die zentralen Themen sind die Wirksamkeit des Abschreckungsarguments, die Einhaltung von rechtsstaatlichen Due-Process-Prinzipien und die Rolle internationaler Abkommen bei der globalen Ächtung der Todesstrafe.
Das Ziel ist es zu analysieren, ob die Anwendung der obligatorischen Todesstrafe bei Drogendelikten in Singapur internationale Menschenrechtsstandards verletzt und ob diese Strafe ein wirksames und legitimes Mittel zur Verbrechensbekämpfung darstellt.
Die Autorin verwendet eine vergleichende Methodik, bei der internationale Menschenrechtsverträge mit der Verfassung und Gesetzgebung Singapurs verglichen werden, ergänzt durch die Analyse von Kriminalstatistiken und Fallstudien.
Der Hauptteil evaluiert die theoretischen Grundlagen der Abschreckung, die Entwicklung der Drogenpolitik in Singapur, die Rechtsmäßigkeit der obligatorischen Todesstrafe und die Auswirkungen auf rechtsstaatliche Garantien.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Todesstrafe, Abschreckung, Menschenrechte, Due Process, Singapur, Drogenkriminalität und internationale Standards charakterisieren.
Der Privy Council hat historisch die Verfassungsmäßigkeit der obligatorischen Todesstrafe in Singapur bestätigt, wobei die Arbeit aufzeigt, wie sich die juristische Bewertung international hin zu einer Ablehnung solch starrer Strafsysteme gewandelt hat.
Die Arbeit kritisiert, dass durch gesetzliche Vermutungen im Misuse of Drugs Act der Angeklagte faktisch zur Unschuldsbeweisführung gezwungen wird, was dem Grundsatz der Unschuldsvermutung widerspricht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

