Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung und persönliche Motivation
1.1 Vorgehensweise
2. Klassische Skizzierung von „Medienkompetenz“
2.1 Baackes Definition von Medienkompetenz
2.2 Was bedeutet „Hypermedienkompetenz“ ?
3. Moderne Technik und ihre sozialen Aspekte
3.1 Arten von modernen Medien und ihre Verwendung
3.2 Positive und Negative Aspekte neuer Medien
3.3 Das Allround-Gerät „Smartphone“
4. Die ständige Erreichbarkeit
4.1 Die hypermediale Gesellschaft
4.2 Wann ist genug genug ?
4.3 „Verlust“ des bewussten Lebens
5. Ist ein Ausstieg aus der Online-Welt möglich ?
5.1 Vor-und Nachteile
5.2 Den richtigen Umgang mit Smartphone und Co lernen
5.3 Aktuelle Studien zum Smartphone
5.3.1 Menthal App
5.3.2 JIM-Studie 2013
5.3.3 Mediatisierte Sozialisation im Jugendalter
6. Die Gesellschaft im (medialen-) Wandel
6.1 Der Begriff des sozialen Wandels
6.2 Nicht vergessen: Einfach mal offline sein!
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Einfluss moderner Kommunikationsmedien, insbesondere des Smartphones, auf unsere Gesellschaft und die damit einhergehende Veränderung von Beziehungsstrukturen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die ständige Erreichbarkeit und die Nutzung dieser Geräte das menschliche Denken, das Zeitgefühl und die Qualität sozialer Interaktionen beeinflussen, und ob ein bewusster Umgang mit diesen Technologien unter Berücksichtigung von Medienpädagogik möglich ist.
3.2 Positive und Negative Aspekte neuer Medien
Immer wieder hört man, dass Fernsehen blöd macht, dass durch Computerspiele die Nutzer gewalttätig werden und den Bezug zur Realität verlieren, dass man sich in virtuellen Welten verliert und am Computer vereinsamt. Es wird oft auf die neuen Medien geschimpft und dabei gehen nicht selten die positiven Aspekte unter. Im folgenden Kapitel stelle ich einige positive aber auch negative Aspekte neuer Medien dar, zunächst in einer Pro und Contra Gegenüberstellung.
Pro: - Selbstbestimmte Bildung - Vernetzung weltweit - Schneller Datenaustausch - Komplexe Tätigkeiten können schnell und zur gleichen Zeit durchgeführt werden - Selbstfindung, Selbstverwirklichung - Partizipation - Kollaboration und Co-Konstruktionen von Wissen
Contra: - „Falscher“ Umgang - Realitätsverlust - Reizüberflutung - Verschiebung des Selbst (Offline-Selbst, Online-Selbst) - Cybermobbing - Unsichere Daten (dauerhaft im Netz gespeichert) - Gefährliche Seiten für Kinder und Jugendliche (Gewaltseiten, Pornografie) - Kriminalität - Sucht
1. Einleitung und persönliche Motivation: Die Autorin legt ihre Beweggründe dar, den Einfluss moderner Medien und die damit verbundene ständige Erreichbarkeit zu untersuchen.
2. Klassische Skizzierung von „Medienkompetenz“: Es erfolgt eine theoretische Einordnung des Medienkompetenzbegriffs nach Dieter Baacke und die Abgrenzung zur „Hypermedienkompetenz“.
3. Moderne Technik und ihre sozialen Aspekte: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise moderner Medien, insbesondere des Smartphones als Allround-Gerät, und diskutiert Pro- und Contra-Argumente im sozialen Kontext.
4. Die ständige Erreichbarkeit: Hier wird der Begriff der „hypermedialen Gesellschaft“ eingeführt und die Problematik des ständigen Online-Seins sowie der Verlust bewusster Wahrnehmung analysiert.
5. Ist ein Ausstieg aus der Online-Welt möglich ?: Das Kapitel untersucht Ansätze für einen bewussten Medienumgang und stellt aktuelle Studien zur Handynutzung durch Jugendliche vor.
6. Die Gesellschaft im (medialen-) Wandel: Es wird diskutiert, wie Kommunikationsmedien als soziale Institutionen gesellschaftliche Strukturen verändern und wie wichtig bewusste Offline-Phasen sind.
7. Zusammenfassung: Die Autorin fasst die zentralen Erkenntnisse über den Einfluss der ständigen Erreichbarkeit zusammen und plädiert für medienpädagogische Ansätze zur Stärkung eines bewussten Umgangs mit digitalen Medien.
Medienkompetenz, Hypermedienkompetenz, Smartphone, ständige Erreichbarkeit, soziale Medien, medienpädagogische Erziehung, JIM-Studie, digitaler Wandel, Online-Welt, Offline-Dasein, Kommunikationsverhalten, Sozialisation, Mediennutzung, Realitätsverlust, Bewusstsein.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die ständige Erreichbarkeit durch moderne Kommunikationsmedien, insbesondere Smartphones, unsere Gesellschaft und das menschliche Verhalten verändert.
Die zentralen Themen sind der Wandel von Medienkompetenz, die sozialen Auswirkungen von mobiler Erreichbarkeit, die psychologischen Aspekte der Smartphone-Nutzung sowie medienpädagogische Handlungsfelder.
Ziel ist es, den Einfluss neuer Medien auf soziale Strukturen aufzuzeigen, die Risiken der permanenten Erreichbarkeit zu analysieren und Wege für einen bewussteren, reflektierten Umgang mit diesen Technologien aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse theoretischer Konzepte sowie der Auswertung aktueller empirischer Studien (u.a. JIM-Studie 2013) und Beobachtungen im sozialen Umfeld.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen von Medienkompetenz, eine kritische Analyse des Smartphones als ständiger Begleiter, die Diskussion über die „hypermediale Gesellschaft“ und die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, ständige Erreichbarkeit, Smartphone, medienpädagogische Erziehung und digitaler Wandel charakterisiert.
Die Autorin versteht darunter eine erweiterte Kompetenz, die über klassische Medienkompetenz hinausgeht, um den Herausforderungen einer multimedialen und zeitabhängigen Informationswelt gerecht zu werden.
Es fungiert nicht mehr nur als Telefon, sondern ersetzt zahlreiche Alltagsgegenstände wie Wecker, Kalender, Kamera und Navigationssystem, wodurch es zum zentralen und nahezu unverzichtbaren Lebensbegleiter wird.
Die Studie liefert empirische Daten über das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen in Deutschland und dient als Grundlage für die Argumentation über Verbreitung und Risiken der Smartphone-Nutzung.
Sie betont die Notwendigkeit, bewusst Offline-Phasen und „Ruhephasen“ einzuplanen, um Stress zu vermeiden und die eigene Wahrnehmungsfähigkeit sowie soziale Kontakte in der realen Welt zu stärken.
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