Diplomarbeit, 2014
77 Seiten, Note: 1,6
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2. BESCHREIBUNG UND OPTIMIERUNG DER EXISTIERENDEN WÄHRUNGSMANAGEMENTSTRATEGIE ANHAND DES INTERNATIONALEN BEISPIELUNTERNEHMENS FACC AG
2.1 Grundlagen
2.1.1 Instrumente zur Absicherung von Währungsrisiken
2.1.2 Währungsmanagement
2.2 Strategie zur Bewältigung des Währungsrisikos bei FACC
2.2.1 Beschreibung der Währungsmanagementstrategie
2.2.2 Kritischer Handlungsbedarf
2.2.3 Ergebnis
2.3 Verbesserungs- und Optimierungsansätze der bestehenden Währungsmanagementstrategie
2.3.1 Beschreibung der Verbesserungs- und Optimierungsansätze
2.3.2 Verbesserung und Anwendung der neuen Strategie
2.3.3 Vergleiche und Bewertung
3. BEWERTUNG UND AUSBLICK DER ARBEIT
3.1 Ergebnisse
3.2 Maßnahmen
3.3 Konsequenzen
Ziel der Arbeit ist es, die bestehende Strategie zur Bewältigung von Währungsrisiken beim Beispielunternehmen FACC AG zu analysieren, deren Grenzen aufzuzeigen und Optimierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der unternehmerischen Risikoeinstellung zu erarbeiten, um das Betriebsergebnis durch ein effektives Währungsmanagement zu verbessern.
Systematik der Währungsrisiken
Eine einheitliche Systematisierung ist in der betriebswirtschaftlichen Literatur nicht vorhanden, so wird folgende Kategorisierung vorgestellt. Wie in Abbildung weiter unten dargestellt, setzt sich der Oberbegriff Währungsrisiko aus mehreren einzelnen Risiken zusammen, die sich aus der Existenz verschiedener Währungsgebiete ergeben. So kann man das Währungsrisiko und dessen Ursachen, als Unsicherheit bezüglich der Höhe der zukünftigen Zahlungen in heimischer Währung verstehen, die aus der Unsicherheit über zukünftige Wechselkursentwicklungen definiert wird.
Das Wechselkursrisiko allein führt allerdings nicht zur Entstehung des Währungsrisikos, erst das Vorliegen einer offenen Fremdwährungsposition, der so genannten Währungsrisikoposition bzw. Währungs-Exposure, bietet dem Währungsrisiko die erforderliche Angriffsfläche. In diesem Zusammenhang kann von einer Währungsrisikoposition gesprochen werden, wenn für eine Finanzposition in einer Fremdwährung keine gegenläufige Finanzposition in derselben Währung, Höhe und Fristigkeit existiert.
Es handelt sich hier um einen absoluten Betrag in Fremdwährung, der dem Wechselkursrisiko ausgesetzt ist. Dieser Betrag wird im Punkt 2.2 als USD Net Exposure definiert und anschließend die Entstehung und Messung, die im Konzern angewendet wird thematisiert. Zusammenfassend resultiert das Währungsrisiko aus der Unsicherheit über die Höhe dieser offenen Fremdwährungsposition, die aufgrund einer unerwarteten Wechselkursentwicklung von dem erwarteten Wert abweichen kann. Wie oben schon beschrieben, sollen eine genaue Betrachtung der Währungsrisikotypen und deren Ursachen dabei helfen, ihre Bedeutung für das unternehmerische Währungsrisikomanagement zu verdeutlichen.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik internationaler Unternehmen bezüglich Währungsrisiken und Definition des Untersuchungsziels anhand der FACC AG.
2. BESCHREIBUNG UND OPTIMIERUNG DER EXISTIERENDEN WÄHRUNGSMANAGEMENTSTRATEGIE ANHAND DES INTERNATIONALEN BEISPIELUNTERNEHMENS FACC AG: Theoretische Grundlagen zu Risiken und Absicherungsinstrumenten, gefolgt von einer detaillierten Analyse der FACC-Strategie und Verbesserungsvorschlägen.
3. BEWERTUNG UND AUSBLICK DER ARBEIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen zur Risikominimierung.
Währungsmanagement, Währungsrisiko, FACC AG, Natural Hedging, Net Exposure, Wechselkursrisiko, Fremdwährungspositionen, Finanzinstrumente, Devisentermingeschäft, Währungsoptionen, Unternehmensrisiko, Flugzeugindustrie, Risikovermeidung, Risikomanagement, Kursrisiko.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse, Beschreibung und Optimierung der bestehenden Währungsmanagementstrategie der FACC AG im Kontext der internationalen Flugzeugindustrie.
Die zentralen Felder umfassen die Systematisierung von Währungsrisiken, die Identifikation von Währungs-Exposure sowie die Anwendung interner und externer Absicherungsinstrumente.
Das Ziel ist die Evaluierung der bestehenden Strategie der FACC AG und das Aufzeigen von Erweiterungsmöglichkeiten, um die Währungsrisiken langfristig besser zu kontrollieren und das Betriebsergebnis zu sichern.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Währungsrisiken und einer praktischen Analyse der unternehmensinternen Treasury-Prozesse, insbesondere der Kalkulationsmethoden und der Ermittlung des Net Exposure.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Grundlagen) und eine detaillierte praktische Fallstudie, die Prozesse wie das "Natural Hedging" bei der FACC AG kritisch betrachtet.
Währungsmanagement, Natural Hedging, Net Exposure, Wechselkursrisiko und Risikovermeidung sind die prägenden Begriffe.
Da FACC AG den Umsatz in USD generiert, aber Kosten vorwiegend in Euro anfallen, dient die Ermittlung des Net Exposure als Basis, um den tatsächlichen, abzusichernden Anteil des Währungsrisikos zu identifizieren.
Produktionsverlagerungen werden als strategische Option diskutiert, um durch eine Verschiebung der Wertschöpfung in den USD-Raum das Währungsrisiko strukturell zu reduzieren.
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