Diplomarbeit, 2014
113 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Gang der Analyse
2 Das Unternehmen Hochschule
2.1 Rahmenbedingungen im Wandel
2.2 Die Hochschule als Dienstleister ?
2.3 Kunden - / Anspruchsgruppen der Hochschulen
2.4 Alumniorganisationen als Dienstleistungsinstrument
2.4.1 Begriffsabgrenzungen
2.4.1.1 Alumni
2.4.1.2 Alumniorganisation(en)
2.4.2 Allgemeine Merkmale
2.4.3 Das Potenzial der Alumni aus Sicht der Hochschulen
2.5 Zwischenfazit
3 Grundlagen
3.1 Das Kundenbeziehungsmanagement
3.1.1 Grundlagen des Kundenbeziehungsmanagements
3.1.2 Vom Produkt- über den Kunden- zum Alumnilebenszyklus
3.1.2.1 Der Produktlebenszyklus
3.1.2.2 Der Kundenbeziehungs-Lebenszyklus
3.1.2.3 Der Alumnilebenszyklus
3.1.3 Beziehungsqualität als Zielgröße
3.1.4 Empirische Befunde
3.2 Das Konstrukt der Kundenbindung
3.2.1 Begriffsklärung
3.2.2 Arten der Kundenbindung
3.2.3 Die Wirkungskette der Kundenbindung
3.2.4 Moderierende Faktoren der Kundenbindung
3.2.5 Von der Kunden- zur Alumnibindung
3.3 Grundlagen für die Erarbeitung einer Managementkonzeption
3.3.1 Das Management und dessen Konzeption
3.3.2 Die Situationsanalyse
3.3.3 Die Formulierung von Zielen
3.3.4 Die Strategiebildung
3.3.4.1 Festlegung der Produkt-Markt-Kombination
3.3.4.2 Die Art der Marktbearbeitung
3.3.4.3 Hebel der Marktstimulierung
3.3.4.4 Weitere Entscheidungsfelder
3.3.5 Maßnahmenkonzeption / Implementierung
3.3.6 Empirische Befunde erfolgreicher Alumniarbeit
3.4 Zwischenfazit
4 Ableitung eines Managementkonzeptes für AKADalumni e.V.
4.1 Der Alumnimanagement-Begriff
4.2 Das Managementkonzept für AKADalumni e.V.
4.2.1 Allgemeine Informationen und Situationsbeschreibung
4.2.2 Definition von Zielen für AKADalumni e.V.
4.2.2.1 Langfristige / Strategische Ziele des Alumnimanagements
4.2.2.2 Mittelfristige Ziele des Alumnimanagements
4.2.2.3 Kurzfristige Ziele des Alumnimanagements
4.2.3 Strategiegenerierung
4.2.3.1 Produkt-Markt-Kombination(en) von AKADalumni e.V.
4.2.3.2 Die Art der Marktbearbeitung durch AKADalumni e.V.
4.2.3.3 Die Marktstimulierung durch AKADalumni e.V.
4.2.3.4 Weitere Entscheidungsfelder
4.2.4 Das Dienstleistungsportfolio von AKADalumni e.V.
4.2.4.1 Der Lebenszyklus von Alumni der AKAD University
4.2.4.2 Lebensphasenübergreifende Dienstleistungen
4.2.4.3 Lebensphasenspezifische Dienstleistungen
4.3.4.3.1 Dienstleistungen in der Anbahnungsphase
4.3.4.3.2 Dienstleistungen in der Hochschulphase
4.3.4.3.3 Dienstleistungen in der Ex-Post-Phase
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, wie Alumniorganisationen als Instrument der Kundenbindung an Hochschulen eingesetzt werden können, um die Zufriedenheit der Studierenden und Absolventen in eine aktive, langfristige Beziehung zur Hochschule zu überführen. Es wird ein Managementkonzept entwickelt, das insbesondere am Beispiel von AKADalumni e.V. zeigt, wie durch zielgruppenspezifische Strategien und ein phasenorientiertes Dienstleistungsangebot die Bindung gestärkt und die institutionelle Professionalität erhöht werden kann.
2.2 Die Hochschule als Dienstleister ?
Ausgehend von der dargestellten ökonomischen Perspektive auf den Bildungssektor können die Hochschulen als Wirtschaftssubjekte interpretiert werden, welche ihre Leistungen als Absatzobjekte im Wettbewerb anbieten. Im Sinn dieser Interpretation ist die Bildung das Globalprodukt, welches von den Hochschulen am Markt angeboten wird. Im Zuge einer weitergehenden Differenzierung lassen sich als Produkt von Hochschulen zunächst Erkenntnisse, welche im Rahmen von Forschungsaktivitäten erlangt wurden, identifizieren. Diese bilden wiederum die Grundlage für die Lehre, welche auf die Vermittlung von Wissen gerichtet ist. Lehre und Forschung bilden dabei eine Einheit und bedingen sich wechselseitig.
Neben diesen klassischen Bereichen gewinnt, wie im vorangegangenen Abschnitt dargestellt, die wissenschaftliche Weiterbildung als Produkt an Bedeutung. Hier geht es um die Vermittlung innovativer Erkenntnisse, welche auf einen vorhandenen Kenntnisstand aufbauen. Darüber hinaus werden auch Leistungen im kulturellen Bereich, Beratungs- und Gutachtertätigkeiten sowie Wissens- und Technologietransfer durch Hochschulen offeriert bzw. gefördert.
Der Bildung im Allgemeinen sowie Lehre, Weiterbildung und Forschung im Besonderen, ist als Produkt von Hochschulen gemein, dass sie immaterielle Güter darstellen und als solche weder transportier- noch lagerbar sind. Ferner zeichnen sie sich dadurch aus, dass ihre Erstellung und ihr Konsum gleichzeitig ablaufen.
1 Einleitung und Gang der Analyse: Definiert die Ausgangslage von AKADalumni e.V. und formuliert die Forschungsfrage zur Gestaltung einer effektiven Alumniarbeit.
2 Das Unternehmen Hochschule: Analysiert Hochschulen als Dienstleistungsunternehmen im Wettbewerb und erläutert die Bedeutung von Alumniorganisationen als Bindungsinstrument.
3 Grundlagen: Erläutert CRM-Konzepte, das Lebenszyklusmodell zur Segmentierung und die Faktoren professioneller Alumniarbeit.
4 Ableitung eines Managementkonzeptes für AKADalumni e.V.: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse in ein konkretes Strategie- und Maßnahmenkonzept für den Verein AKADalumni e.V.
5 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur ökonomischen Transformation der Hochschulen und die Relevanz eines strukturierten Alumnimanagements zusammen.
Alumniarbeit, Kundenbindung, Hochschule, Dienstleistungsmanagement, Customer-Relationship-Management, CRM, Lebenszykluskonzept, AKADalumni, Hochschulmarketing, Beziehungsqualität, Alumni, Strategieentwicklung, Bildungsmarkt, Stakeholder, Bindungsmanagement
Die Diplomarbeit untersucht, wie Hochschulen durch den gezielten Aufbau von Alumniorganisationen eine langfristige Kundenbindung erreichen können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Bildungsmarkt zu behaupten.
Zentrale Themen sind die Transformation von Hochschulen in Dienstleistungsunternehmen, die Anwendung von CRM-Prinzipien auf Alumni-Beziehungen und die Entwicklung eines managementbasierten Konzepts für den Verein AKADalumni e.V.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Managementkonzeptes, das durch lebensphasenspezifische Dienstleistungen die Alumni langfristig an die AKAD University bindet und die Professionalität der Alumniarbeit steigert.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse wirtschaftswissenschaftlicher Theorien, die auf den Bildungssektor übertragen werden, kombiniert mit einer Analyse bestehender empirischer Befunde zur Alumniarbeit.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (CRM, Lebenszykluskonzepte) und eine praktische Strategieentwicklung (Produkt-Markt-Kombinationen, Dienstleistungsportfolio) speziell für AKADalumni e.V.
Wichtige Begriffe sind Alumniarbeit, Kundenbindung, CRM, Dienstleistungsmanagement, Beziehungsqualität und das Lebenszykluskonzept.
Das Ziel ist der Aufbau einer hohen Beziehungsqualität und einer emotionalen Bindung, um Absolventen und Mitarbeiter als Botschafter und Partner für die Hochschule zu gewinnen.
Es dient als Instrument zur Individualisierung der Kundenbeziehung, indem es phasenspezifische Angebote für Alumni bereitstellt und dadurch den Nutzen der Mitgliedschaft für den Einzelnen erhöht.
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