Magisterarbeit, 2013
73 Seiten, Note: Magna cum laude
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Einleitung
Kapitel I – Die Entwicklung des Familienrechts: ein Überblick
Kapitel II – Die Ehescheidung nach brasilianischem und deutschem Recht: ein vergleichender Ansatz
II.1. Etymologie, Begriff, Bedeutung
II.2. Leitungsprinzipien
II.3. Voraussetzungen
II.4. Scheidungsfolgen
II.5. Scheidungsverfahren
Kapitel III – Internationales Ehescheidungsrecht im brasilianisch-deutschen Rechtsverkehr vor und nach der ROM III – VO
III.1. Scheidung gemäß Art.17 EGBGB und Art.7. LINDB
III.2. ROM III-VO
III.2.1. Hintergrund
III.2.2. Anwendung
III.2.3. Rechtswahl
III.2.4. Ermangelung einer Rechtswahl
III.2.5. Rück-oder Weiterverweisung
III.2.6. Inhaltskontrolle und ordre public
III.2.7. Verfahrensrecht
III.2.8. In Praxis. Rechtsprechung.
III.3. Analyse von praktischen Fällen
III.3.1. Brasilianische Ehegatten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland
III.3.2. Deutsche Ehegatten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Brasilien
III.3.3. Brasilianisch-deutsche Ehegatten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland
III.3.4. Brasilianisch-deutsche Ehegatten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Brasilien
Kapitel IV - Anerkennung des ausländischen Ehescheidungsurteils
IV.1. In Brasilien
IV.2. In Deutschland
Schluss
Diese Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Scheidung von Ehepaaren im brasilianisch-deutschen Rechtsverkehr, insbesondere unter Berücksichtigung der Auswirkungen der EU-Verordnung Rom III-VO.
Kapitel I - Die Entwicklung des Familienrechts: ein Überblick
"Kein Mensch ist eine Insel", schrieb ein weiser Dichter, Satiriker, Rechtsanwalt und englischer Geistlicher. Es ist unbestritten, dass der Mensch ein soziales Wesen, ein politisches Tier ist, d.h., er ist ein Wesen, das andere zum Leben braucht.
Die Notwendigkeit für Interaktion, Kommunikation und Beziehung gehört zu seiner Natur. Ansonsten wird der Mensch von Wahnsinn, tiefer Traurigkeit und Sinnmangel befallen.
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme von Scheidungen in Brasilien und Deutschland und die daraus resultierende Relevanz des internationalen Privatrechts für binationale Ehen.
Kapitel I – Die Entwicklung des Familienrechts: ein Überblick: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung des Familienbegriffs und der rechtlichen Stellung von Ehegatten von der Antike bis zur Neuzeit.
Kapitel II – Die Ehescheidung nach brasilianischem und deutschem Recht: ein vergleichender Ansatz: Es erfolgt eine Analyse der nationalen Scheidungsrechte beider Länder, ihrer Prinzipien, Voraussetzungen und Verfahrensweisen.
Kapitel III – Internationales Ehescheidungsrecht im brasilianisch-deutschen Rechtsverkehr vor und nach der ROM III – VO: Das Kapitel untersucht die kollisionsrechtlichen Regelungen, die Anwendung der Rom III-VO und analysiert konkrete praktische Fallkonstellationen.
Kapitel IV - Anerkennung des ausländischen Ehescheidungsurteils: Abschließend werden die Voraussetzungen für die Anerkennung und Vollstreckung von ausländischen Scheidungsentscheidungen in Brasilien und Deutschland erläutert.
Schluss: Die Arbeit fasst die Bedeutung der internationalen Privatrechtsregeln für binationale Ehepaare zusammen und betont die Notwendigkeit, sich an soziale Veränderungen anzupassen.
Internationale Ehescheidung, Brasilien, Deutschland, Rom III-VO, Familienrecht, Rechtsvergleichung, Parteiautonomie, Anerkennung von Urteilen, Internationales Privatrecht, Scheidungsverfahren, Eherecht, binationale Ehen, Kollisionsrecht.
Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Problemen und Bestimmungen, die bei der Scheidung von Ehegatten mit Bezug zu Brasilien und Deutschland auftreten.
Die zentralen Themen sind das internationale Privatrecht (IPR), die Anwendung nationaler Scheidungsrechte, die EU-Verordnung Rom III-VO sowie die Anerkennung ausländischer Urteile.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welches Recht bei Scheidungen im deutsch-brasilianischen Rechtsverkehr anwendbar ist und wie diese Scheidungen in den jeweiligen Ländern anerkannt werden.
Die Arbeit nutzt einen historisch-vergleichenden Ansatz, um die materiell-rechtlichen und prozessualen Unterschiede zwischen dem brasilianischen und deutschen Recht zu untersuchen.
Im Hauptteil werden das Scheidungsverfahren beider Länder, die kollisionsrechtliche Anknüpfung sowie die Anerkennung ausländischer Entscheidungen detailliert analysiert.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Internationale Ehescheidung, Rom III-VO, Parteiautonomie, Rechtsvergleichung und grenzüberschreitende Anerkennung.
Die Rom III-VO führt eine beschränkte Parteiautonomie ein, die es Ehepaaren unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, das auf ihre Scheidung anwendbare Recht zu wählen.
Der 'ordre public' dient als Korrektiv, um die Anerkennung einer ausländischen Entscheidung zu verweigern, wenn diese fundamentalen inländischen Grundsätzen widerspricht.
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