Bachelorarbeit, 2010
113 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Allgemeine Grundlagen der Segmentberichterstattung
2.1 Grundlagen der internationalen Rechnungslegung
2.1.1 Gründe und Entwicklung für die internationale Rechnungslegung
2.1.2 Ziele und Grundsätze der Rechnungslegung nach IFRS
2.2 Wesentliche Begriffe der Segmentberichterstattung
2.3 Grundlagen der Segmentberichterstattung
2.3.1 Notwendigkeit und Zielsetzung der Segmentberichterstattung
2.3.2 Segmentierungskriterien
2.3.3 Konzeptionen der Segmentdatenermittlung
3. Segmentberichterstattung nach IAS 14 / IFRS 8
3.1 Die Regelungen des IAS 14
3.1.1 Aufgaben und Ziele
3.1.2 Anwendungsbereich
3.1.3 Segmentabgrenzung
3.1.3.1 Geschäftssegmente und geografische Segmente
3.1.3.2 Berichtspflichtige Segmente
3.1.4 Segmentangaben
3.1.4.1 Segmentdaten für das primäre Berichtsformat
3.1.4.2 Segmentdaten für das sekundäre Berichtsformat
3.1.4.3 Sonstige Angabe- und Erläuterungspflichten
3.1.5 Segmentbilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3.1.6 Überleitungsrechnung
3.1.7 Gestaltungsform
3.2 Die Regelungen des IFRS 8
3.2.1 Aufgaben und Ziele
3.2.2 Anwendungsbereich
3.2.3 Segmentabgrenzung
3.2.3.1 Operative Segmente
3.2.3.2 Berichtspflichtige Segmente
3.2.4 Segmentangaben
3.2.4.1 Quantitative Segmentdaten
3.2.4.2 Sonstige Angabe- und Erläuterungspflichten
3.2.5 Segmentbilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3.2.6 Überleitungsrechnung
3.2.7 Gestaltungsform
3.2.8 Exkurs: Vorzeitige Anwendung von IFRS 8 in der Segmentberichterstattung 2008 der Daimler AG
3.3 Vergleich von IAS 14 und IFRS 8
4. Analyse der Segmentberichterstattung nach IAS 14
4.1 Vorgehensweise und Ziele
4.2 Vorstellungen der Konzerne
4.2.1 Bayer AG
4.2.2 BASF SE
4.3 Analyse der Segmentberichterstattungen
4.3.1 Analyse der Segmentabgrenzung
4.3.1.1 Geschäftssegmente und geografische Segmente
4.3.1.2 Berichtspflichtige Segmente
4.3.2 Analyse der Segmentangaben
4.3.2.1 Segmentdaten des primären Berichtsformats
4.3.2.2 Segmentdaten des sekundären Berichtsformats
4.3.2.3 Sonstige Angabe- und Erläuterungspflichten
4.3.3 Analyse der Gestaltungsform
4.3.4 Fazit der Untersuchung
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die theoretischen Vorschriften für die Segmentberichterstattung nach internationaler Rechnungslegung zu erläutern und deren praktische Anwendung durch eine Analyse der Geschäftsberichte 2008 der DAX-Konzerne Bayer AG und BASF SE zu untersuchen.
3.1.3 Segmentabgrenzung
Eine Segmentabgrenzung ist gemäß IAS 14 nach zwei verschiedenen Kriterien vorzunehmen. Eine Abgrenzung kann nach Geschäftsbereichen und geografischen Regionen erfolgen.
3.1.3.1 Geschäftssegmente und geografische Segmente
Eine Segmentabgrenzung nach einzelnen Produkten und Dienstleistungen durch die Bestimmung vergleichbarer Chancen und Risiken erweist sich in der Praxis aufgrund einer Vielzahl von verschiedenen Produkten und Dienstleistungen als schlecht geeignet. Diese Vorgehensweise könnte ein deutlicher Verstoß gegen die Grundsätze Relevanz und Verständlichkeit sein. IAS 14 bietet eine Möglichkeit zur Lösung dieser Problematik, der die Gruppierung von Produkten und Dienstleistungen zu einem Geschäftssegment gestattet. 65
Ein Geschäftsfeld ist gemäß IAS 14.9 ein unterscheidbarer Teilbereich eines Unternehmens, der gleiche oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen bzw. Gruppen von Produkten oder Dienstleistungen erstellt bzw. erbringt. Dieser Teilbereich muss gleichen oder vergleichbaren Risiken oder Erträgen ausgesetzt sein und sich von anderen Teilbereichen unterscheiden. Ob bestimmte Produkten oder Dienstleistungen zu einem Geschäftsbereich zusammengefasst werden können, wird anhand folgender Kriterien überprüft:
Abgrenzungsmerkmal
Art der Produkte und Dienstleistungen
Art des Produktionsprozesses
Art der Kundengruppen für die Produkte und Dienstleistungen
Angewandte Methoden des Vertriebs oder der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen
Art des gewöhnlichen Umfelds, beispielsweise bei Banken, Versicherungen oder öffentlichen Versorgungsbetrieben.
Tabelle 3: Abgrenzungsmerkmale von Geschäftssegmenten gemäß IAS 14.66
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Arbeit ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Allgemeine Grundlagen der Segmentberichterstattung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der internationalen Rechnungslegung sowie zentrale Begriffe und Segmentierungskriterien definiert.
3. Segmentberichterstattung nach IAS 14 / IFRS 8: Das Kapitel erläutert detailliert die theoretischen Anforderungen an die Segmentberichterstattung nach IAS 14 sowie die Neuerungen durch IFRS 8.
4. Analyse der Segmentberichterstattung nach IAS 14: Dieser Hauptteil analysiert praktisch die Segmentberichterstattung von Bayer AG und BASF SE anhand ihrer Geschäftsberichte aus 2008.
5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Darstellung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die Entwicklungen der Segmentberichterstattung.
Segmentberichterstattung, IFRS, IAS 14, IFRS 8, Bayer AG, BASF SE, DAX, Konzernabschluss, Segmentabgrenzung, Segmentangaben, Geschäftssegmente, geografische Segmente, Management Approach, Diversifikation, Jahresabschlussanalyse
Die Arbeit untersucht die Anforderungen und die praktische Umsetzung der Segmentberichterstattung gemäß internationaler Rechnungslegungsstandards am Beispiel zweier großer deutscher Konzerne.
Im Zentrum stehen die Regelungen des IAS 14 und IFRS 8, die Kriterien für die Segmentbildung sowie die Offenlegungspflichten gegenüber den Abschlussadressaten.
Die Autorin möchte herausfinden, wie theoretische Vorgaben zur Segmentberichterstattung in der Praxis von börsennotierten DAX-Konzernen umgesetzt werden und ob diese den Anforderungen an Transparenz und Vergleichbarkeit gerecht werden.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Analyse, die auf der Auswertung der Geschäftsberichte 2008 der Konzerne Bayer AG und BASF SE basiert, um die Anwendung der Rechnungslegungsstandards zu überprüfen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Untersuchung der Segmentabgrenzung, den Segmentangaben sowie der Gestaltungsform der Berichte bei den ausgewählten Konzernen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Segmentberichterstattung, IFRS, Management Approach und Konzernabschluss sowie die spezifische Analyse von Bayer und BASF charakterisieren.
Diversifizierte Unternehmen müssen verschiedene Geschäftsaktivitäten separat darstellen, da diese unterschiedlichen Risiken und Chancen unterliegen, was ohne Segmentberichterstattung in einem aggregierten Konzernabschluss verborgen bliebe.
Die Analyse zeigt, dass die Bayer AG die Anforderungen des IAS 14 weitgehend lückenlos erfüllt und durch freiwillige Angaben (z.B. Kennzahlen wie CFRoI) eine sehr informative Berichterstattung bietet.
Die BASF SE erfüllt ebenfalls die meisten Pflichtanforderungen, zeigt jedoch beim Equity-Ergebnis und der Überleitungsrechnung Defizite im Vergleich zur Bayer AG auf.
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