Examensarbeit, 2013
106 Seiten, Note: 1,0
0. EINLEITUNG
1. MOTIVATION
1.1. Definition Motivation
1.2. Grundlagen der Motivationsforschung
1.3. Motivation in einer Lern‐ und Leistungsumgebung
1.3.1. Zielorientierung
1.4. Bezugsnormen
2. KAUSALATTRIBUTION
2.1. Definition von Attribution und Attributionstheorien
2.2. Entwicklung der Attributionstheorie
2.2.1. Die erlernte Hilflosigkeit
2.2.2. Das Kovariationsprinzip
2.2.3. Dimensionskonzepte
2.3. Dimensionen der Kausalattribution
2.4. Kausalattribution in einer Leistungsumgebung
3. REATTRIBUTIONSTRAINING
3.1. Theoretische Grundlagen
3.2. Günstige Attributionstendenzen
3.3. Techniken des Reattributionstraining
3.3.1. Modellierungstechniken
3.3.2. Kommentierungstechniken
4. FEEDBACK
4.1. Definition und Bedeutung von Feedback
4.2. Feedbackformen
4.3. Kriterien für ein gelungenes Feedback
4.4. Funktion und Wirkung von Feedback
4.5. Individuelles Feedback
4.5.1. Feedback in schriftlicher Form
4.5.2. Feedback in mündlicher Form
5. EIGENES FORSCHUNGSVORHABEN
6. METHODE
6.1. Stichprobe
6.2. Training
6.3. Instrumente
6.3.1. Mathematikleistungstest
6.3.2. Skalen zur Erfassung der Lern‐ und Leistungsmotivation (SELLMO)
6.3.3. Attributionsstil‐Fragebogen für Kinder und Jugendliche (ASF‐KJ)
6.4. Durchführung
7. ERGEBNISSE
7.1. Mathematikleistung
7.2. Motivation
7.2.1. Lernzielorientierung
7.2.2. Annährungsleistungszielorientierung
7.2.3. Vermeidungsleistungszielorientierung
7.2.4. Arbeitsvermeidungszielorientierung
7.3. Kausalattribution
7.3.1. Positive Ereignisse
7.3.2. Negative Ereignisse
8. DISKUSSION
8.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
8.2. Interpretation und Reflektion der Ergebnisse
8.3. Ausblick
Diese Arbeit untersucht, inwiefern eine gezielte Lehrerrückmeldung als Reattributionstraining die Lernleistung, Motivation und den Attributionsstil von Grundschülern beeinflussen kann, um eine förderliche Lernumgebung zu schaffen.
2. Kausalattribution
In diesem Kapitel geht es darum, zu klären, was unter Kausalattribution verstanden wird und wie sich das Verständnis der Kausalattribution entwickelt hat. Zudem ist der Zusammenhang zwischen Lernleistung eines Schülers und der Kausalattribution zu erläutern, um die Bedeutung der Attributionstheorie für die Arbeit als Lehrperson herauszustellen. Dafür ist festzuhalten, dass es dem menschlichen Wesen entspricht, das Bedürfnis zu verspüren, Ereignisse „unter bestimmten Bedingungen kausal zu verknüpfen“ (Meyer W.-U. , 1973).
0. EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik und Erläuterung der Bedeutung von Lehrerrückmeldungen für den Lernprozess.
1. MOTIVATION: Darstellung motivationspsychologischer Ansätze sowie der Bedeutung von Zielorientierung und Bezugsnormen für den schulischen Erfolg.
2. KAUSALATTRIBUTION: Erläuterung theoretischer Grundlagen der Ursachenzuschreibung, insbesondere der erlernten Hilflosigkeit und des Kovariationsprinzips.
3. REATTRIBUTIONSTRAINING: Einführung in Konzepte zur Veränderung ungünstiger Attributionsstile durch Modellierungs- und Kommentierungstechniken.
4. FEEDBACK: Analyse von Definitionen, Formen und Kriterien für gelungene Rückmeldungen im pädagogischen Kontext.
5. EIGENES FORSCHUNGSVORHABEN: Beschreibung der Zielsetzung der empirischen Untersuchung im Rahmen der Hausarbeit.
6. METHODE: Detaillierte Darstellung des Studiendesigns, der Stichprobe sowie der eingesetzten Instrumente und Durchführung.
7. ERGEBNISSE: Präsentation und statistische Auswertung der Daten zur Mathematikleistung, Motivation und Kausalattribution.
8. DISKUSSION: Zusammenfassung und kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse sowie ein Ausblick auf die praktische Anwendung im Lehreralltag.
Reattributionstraining, Lehrerrückmeldung, Motivation, Attribution, Leistungsmotivation, Zielorientierung, Bezugsnorm, erlernte Hilflosigkeit, Kausalattribution, pädagogische Psychologie, Feedbackformen, Selbstwirksamkeit, Schulleistung, Grundschule, Kommentierungstechniken.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von gezielten Lehrerrückmeldungen auf die Lernleistung, die Motivation und den Attributionsstil von Grundschülern.
Die zentralen Felder sind die Motivationspsychologie, die Attributionstheorie, die Techniken des Reattributionstrainings und die Gestaltung von Feedback im Unterricht.
Das Ziel ist es zu ergründen, ob ein Reattributionstraining, das auf individuellen Rückmeldungen basiert, Schülern helfen kann, ihre Lernmotivation zu steigern und ihre Attributionstendenzen in Richtung eines produktiven Lernverhaltens zu verändern.
Die Untersuchung wurde als quasi-experimentelle Feldstudie an einer Grundschule mit einer Experimental- und einer Kontrollgruppe durchgeführt, wobei Fragebögen und Mathematikleistungstests eingesetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theorieteil über Motivation, Attribution und Feedback sowie einen empirischen Teil, in dem ein Reattributionstraining in der Praxis durchgeführt und ausgewertet wurde.
Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie Reattributionstraining, Lehrerrückmeldung, Lernmotivation, Kausalattribution und Bezugsnormorientierung charakterisieren.
Es hilft, unrealistische oder negative Ursachenzuschreibungen zu korrigieren, damit Schüler bei Misserfolgen motiviert bleiben und ihre eigenen Lernmöglichkeiten realistischer einschätzen.
Während die Experimentalgruppe gezieltes, motivations- und selbstwertförderliches Feedback erhielt, das ihre Attribution auf Anstrengung lenkte, wurde die Kontrollgruppe nur hinsichtlich der reinen Leistung informiert.
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