Bachelorarbeit, 2013
42 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die Entstehung der Europäischen Währungsunion (EWU) und bewertet deren Auswirkungen auf die Euro-Mitgliedsstaaten im Lichte der Theorie optimaler Währungsräume. Ziel ist es, die Entwicklung der EWU im Kontext ihrer historischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu untersuchen und festzustellen, ob die Eurozone den Kriterien optimaler Währungsräume gerecht wird.
Im ersten Kapitel wird die Geschichte und Entstehung des Euro-Raumes beleuchtet. Die Entwicklung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWU) wird anhand der verschiedenen Phasen der Integration dargestellt, wobei der Fokus auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen Währungsraums und die Umsetzung der Währungsunion liegt. Der Maastricht-Vertrag und seine Konvergenzkriterien, die den Eintritt in die EWU ermöglichen, werden ebenfalls analysiert.
Kapitel 3 widmet sich den Theorien optimaler Währungsräume und präsentiert die wichtigsten Ansätze von Mundell, McKinnon und Kenen. Diese Theorien liefern ein theoretisches Framework, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Währungsunion zu bewerten. Die Anwendung dieser Theorien auf die EWU ermöglicht es, die euro-spezifischen Herausforderungen und Chancen zu analysieren.
Europäische Währungsunion, Euro, optimale Währungsräume, Mundell-Fleming-Modell, Theorie optimaler Währungsräume, Asymmetrische Schocks, Faktormobilität, Offenheitsgrad, Diversifikationsgrad, Konvergenzkriterien, Maastricht-Vertrag.
Die Arbeit untersucht diese Frage wissenschaftlich anhand klassischer Theorien und analysiert, ob die Eurozone die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Währungsunion erfüllt.
Es werden die drei traditionellen Theorien von Robert Mundell, Ronald McKinnon und Peter Kenen ausführlich beschrieben und mit der EWU verglichen.
Dazu gehören Preisstabilität, solide Staatsfinanzen (Defizit- und Schuldenstand), Wechselkursstabilität und das Niveau der langfristigen Zinssätze.
Besonders asymmetrische Schocks stellen eine Gefahr dar, da betroffene Länder innerhalb einer Währungsunion nicht mehr über das Instrument der Abwertung ihrer eigenen Währung verfügen.
Wichtige Faktoren sind die Mobilität der Produktionsfaktoren, der Offenheitsgrad der Volkswirtschaften sowie der Grad der Produktdiversifizierung innerhalb des Währungsraums.
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