Bachelorarbeit, 2013
42 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Geschichte und Entstehung des Euro-Raumes
2.1 Notwendigkeit eines Euro-Raumes
2.2 Umsetzung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion
2.2.1 Binnenmarkt
2.2.1.1 Freier Warenverkehr
2.2.1.2 Personenverkehrsfreiheiten
2.2.1.3 Dienstleistungsfreizügigkeit
2.2.1.4 Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit
2.2.2 Die erste Stufe der EWU
2.2.3 Die zweite Stufe der EWU
2.2.4 Die dritte Stufe der EWU
2.3 Der Maastricht-Vertrag als Voraussetzung für den Eintritt in die EWU
2.3.1 Konvergenzkriterien
2.3.1.1 Preisstabilität
2.3.1.2 Solide Staatsfinanzen
2.3.1.3 Wechselkursstabilität
2.3.1.4 Niveau der langfristigen Zinssätze
2.3.2 Zwischenfazit über die Einhaltung der Konvergenzkriterien in der EWU
3 Optimale Währungsräume
3.1 Beurteilung von Währungsräumen
3.2 Der Vergleich mit der EWU
3.3 Asymmetrische Schocks als Gefährdung einer optimalen Währungsunion
3.4 Theorien von optimalen Währungsräumen
3.4.1 Die Theorie von Mundell
3.4.2 Die Theorie von McKinnon
3.4.3 Die Theorie von Kenen
4 Vergleich der Währungstheorien mit der EWU
4.1 Mundell´s Theorie der Faktormobilität in Bezug auf die EWU
4.2 McKinnon´s Theorie des Offenheitsgrades in Bezug auf die EWU
4.3 Kenen´s Theorie des Diversifikationsgrades in Bezug auf die EWU
4.4 Ein Vergleich der EWU mit den Theorien von optimalen Währungsräumen
5 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
Die Arbeit untersucht wissenschaftlich, ob die Europäische Währungsunion (EWU) aus theoretischer Sicht einen optimalen Währungsraum darstellt und ob sie mit der von Kritikern geäußerten Annahme übereinstimmt, dass sie als Wirtschaftsraum nicht erfolgreich ist.
Die Theorie von Mundell
Einer der ersten Ansätze der Bestimmung von optimalen Währungsräumen begann mit dem Beitrag von Robert Mundell „A Theory of Optimum Currency Areas“ aus dem Jahr 1961.
Die Theorie geht von zwei Ländern (A-Land und B-Land) aus, welche ein bestimmtes Produkt herstellen. Mundell geht in seiner Theorie von einem nachfragespezifischen asymmetrischen Schock aus, wie er im vorherigen Kapitel behandelt wurde. Er stellt in seiner Theorie fest, dass eine gemeinsame Währungspolitik vom A-Land und vom B-Land nicht die aufgezeigten Probleme in beiden Ländern beheben kann.
Bei einer expansiven Geldpolitik würde die Zentralbank die Probleme im B-Land mit beseitigen, dabei jedoch die Inflationsgefahr im A-Land forcieren. Das Problem bei einer restriktiven Geldpolitik bestünde im B-Land, da die Arbeitslosigkeit weiter steigen würde. Das A-Land profitiere durch diese Geldpolitik, da die Inflationsrate so sinken würde. Zu unterscheiden ist dabei, ob im A-Land und im B-Land eine getrennte oder gemeinsame Währungspolitik geführt werden kann.
Mundell kam zur Lösung, dass bei getrennten Währungen eine Anpassung der Wechselkurse die effektivste Lösung sei. Die Währung des B-Landes werte im Vergleich mit der Währung des A-Landes ab. Dies hätte zum Ergebnis, dass die relativen Preise und Löhne im B-Land sinken würden. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage und bekämpfe die Arbeitslosigkeit dort.
1 Einleitung: Die Arbeit problematisiert die Kritik am Euro, insbesondere die Argumentation der AfD, und leitet daraus die Forschungsfrage ab, ob Europa einen optimalen Währungsraum darstellt.
2 Geschichte und Entstehung des Euro-Raumes: Dieses Kapitel skizziert die Entwicklung des Euro-Raumes, die Konvergenzkriterien des Maastricht-Vertrags und analysiert kritisch deren Einhaltung durch die Mitgliedsstaaten.
3 Optimale Währungsräume: Es werden die theoretischen Grundlagen für optimale Währungsräume gelegt, Vor- und Nachteile erörtert und die einflussreichen Theorien von Mundell, McKinnon und Kenen vorgestellt.
4 Vergleich der Währungstheorien mit der EWU: Die Arbeit bewertet die EWU anhand der vorgestellten Theorien und kommt zu dem Schluss, dass die tatsächlichen wirtschaftlichen Bedingungen der Mitgliedsstaaten nicht den theoretischen Anforderungen entsprechen.
5 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die EWU die theoretischen Anforderungen an einen optimalen Währungsraum nicht erfüllt.
Euro, Europäische Währungsunion, EWU, Theorie optimaler Währungsräume, Konvergenzkriterien, Robert Mundell, Ronald McKinnon, Peter Kenen, Asymmetrische Schocks, Geldpolitik, Währungspolitik, Binnenmarkt, Staatsverschuldung, Arbeitskräftemobilität, Faktormobilität
Die Arbeit untersucht die Europäische Währungsunion auf ihre Eignung als optimaler Währungsraum gemäß wissenschaftlicher ökonomischer Theorien.
Die Themen umfassen die Entstehung des Euro-Raumes, die Maastricht-Konvergenzkriterien, die Theorie optimaler Währungsräume sowie die Auswirkungen asymmetrischer Schocks.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Überprüfung der These, dass die EWU aufgrund struktureller Mängel keine optimale Währungszone darstellt.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse durch den Abgleich von traditionellen Währungstheorien mit den realwirtschaftlichen Daten und Entwicklungen der EU-Mitgliedsstaaten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine detaillierte Analyse der Konvergenzkriterien und eine Anwendung der Theorien von Mundell, McKinnon und Kenen auf die EWU.
Die wichtigsten Begriffe sind Europäische Währungsunion, Konvergenzkriterien, optimale Währungsräume, Faktormobilität, Offenheitsgrad und Diversifikationsgrad.
Die Theorie von Mundell zur Faktormobilität dient als Grundlage, um die fehlende Arbeitskräftemobilität in der EWU und die damit verbundenen wirtschaftlichen Probleme zu analysieren.
Der Autor führt die Unzufriedenheit und das Wahlergebnis der AfD auf die realen wirtschaftlichen Auswirkungen zurück, die durch die Verifikation der These bestätigt werden, dass die EWU kein optimaler Währungsraum ist.
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