Facharbeit (Schule), 2014
97 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Finanzspekulationsblasen und untersucht deren Entstehung, Verlauf, Auswirkungen und mögliche Lösungen. Der Fokus liegt auf der Analyse der zugrundeliegenden ökonomischen und psychologischen Mechanismen, die zu Blasenbildung führen. Die Arbeit beleuchtet außerdem die Rolle der Neoklassischen Kapitalmarkttheorie und der Behavioral Finance im Kontext von Spekulationsblasen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der Finanzspekulationsblasen, die anhand des Zusammenbruchs des globalen Finanzsystems im Jahr 2008 veranschaulicht wird. Anschließend werden die Auslöser und Grundlagen von Spekulationsblasen näher beleuchtet, wobei die Neoklassische Kapitalmarkttheorie und die Behavioral Finance im Mittelpunkt stehen.
Im zweiten Teil werden historische Spekulationsblasen, wie die Tulpenkrise, der Crash von 1929, die Dotcom-Blase und die Subprime-Krise, untersucht. Die Analyse der Anatomie von Spekulationsblasen mit ihren Phasen (Auslösung, Boom, Euphorie, Ende der Euphorie, Crash) bietet einen detaillierten Einblick in die Dynamik von Blasenbildung und -entwicklung.
Ein Exkurs befasst sich mit der Spekulation auf Grundnahrungsmittel und analysiert die ethischen und ökonomischen Herausforderungen dieser Form der Spekulation. Die Auswirkungen auf Hunger und Nahrungsmittelpreise werden diskutiert und Regulierungsmaßnahmen, wie Positionslimits, höhere Transparenz und die Erhöhung der Margin-Rate, vorgestellt.
Die Arbeit schließt mit der Frage, ob aus den vergangenen Krisen gelernt wurde. Neuregulierungen und mögliche Wege zu einem besseren Bankensystem werden beleuchtet, wobei Aspekte wie die Erhöhung des Eigenkapitals, die Beendigung der Verbriefung, die Weiterentwicklung der Ratingagenturen und die Diskussion über eine mögliche Zerschlagung von Großbanken betrachtet werden.
Finanzspekulationsblasen, Neoklassische Kapitalmarkttheorie, Behavioral Finance, Homo Oeconomicus, Random-Walk-Theory, Erwartungsnutzentheorie, Effiziente Märkte, Massenpsychologie, Herdenverhalten, Historische Spekulationsblasen, Tulpenkrise, Crash 1929, Dotcom-Blase, Subprime-Krise, Spekulation auf Grundnahrungsmittel, Regulierung, Bankensystem, Neuregulierung, Großbanken.
Eine Blase entsteht, wenn die Preise von Vermögenswerten (z.B. Aktien oder Häuser) weit über ihren realen Wert steigen, meist getrieben durch Euphorie und Herdenverhalten.
Ein Forschungsfeld, das Finanzteilnehmer nicht als rein rational (Homo Oeconomicus), sondern als emotionale Wesen betrachtet, deren Psychologie Märkte beeinflusst.
Die typischen Phasen sind: Auslösung (Initialzündung), Boom, Euphorie, Ende der Euphorie (Gewinnmitnahmen) und schließlich der Crash.
Die erste bekannte Spekulationsblase der Geschichte (1634–1637) in den Niederlanden, bei der Tulpenzwiebeln zu astronomischen Preisen gehandelt wurden, bevor der Markt kollabierte.
Diskutierte Maßnahmen sind die Erhöhung des Eigenkapitals von Banken, das Verbot bestimmter Verbriefungen und die Regulierung von Spekulationen auf Grundnahrungsmittel.
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