Sammelband, 2014
248 Seiten
VORWORT
INTRO - what doesn‘t kill you, makes you stronger!?
01: Persönliche Resilienzerfahrungen in Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenalter
02: Resilienz - wie Phoenix aus der Asche: Heraus aus der Krise, hinein ins Leben!
03: Die Resilienzsäule „Zukunft gestalten“ – eine LOCOMOTION-Toolbox
04: Was uns innen hält und außen trägt – Resilienz aus einer weiblichen Perspektive.
05: GO CRISES! Warum wir Krisen „brauchen“ oder: Von der bedrohlichen Gefahr zur willkommenen Chance
06: Erzählungen des verrückten Onkels und das Leben im Moment
07: Resilienz und Raum. Ist Raum ein Resilienzfaktor?
08: Körperliche Resilienz
09: Mit einem Lächeln im Sturm - Resilienz in Organisationen
10: Obenauf geschwommen, viel erfahren, gut gelaufen: Persönlichkeitsstärkung und Charakterbildung durch Triathlonsport
Das Buch hat zum Ziel, Resilienz als moderne Schlüsselkompetenz in der heutigen Arbeitswelt zu etablieren, um mit steigenden Belastungen konstruktiv umzugehen und gestärkt aus Krisen hervorzugehen. Dabei wird untersucht, wie durch Reflexion, bewusste Haltung und gezielte Strategien eine entsprechende Krisenfitness entwickelt werden kann.
es war einmal ... eine krise!
Wenn ich meine persönliche Geschichte zur Entwicklung von psychischer Widerstandskraft mit einem eindeutigen Anfang markieren müsste, würde ich sagen: der Beginn meiner Studienzeit.
Ich fühlte mich im Gymnasium in unserer Klassengemeinschaft sehr wohl, kannte meinen Platz darin und zählte einige meiner Schulkolleginnen auch zu meinen Freundinnen. Mit einem Schlag war alles vorbei. Die Wege trennten sich, manche gingen ins Ausland, andere wiederum zogen zum Studieren in eine andere Stadt. So etwas wie eine Klassengemeinschaft gab es auf der Hauptuniversität in Wien nicht. Sie erschien mir wie ein riesiger Moloch. Die Räume, in denen die Lehrveranstaltungen meines Studienzweigs statt fanden, waren auf viele verschiedene Gebäude aufgeteilt, das Vorlesungsverzeichnis so dick wie die Bibel und der gesamte Betrieb ein undurchschaubares organisatorisches Chaos. In jeder Vorlesung, in jedem Proseminar saßen immer wieder andere Menschen neben mir. Für introvertierte Personen wie mich waren das keine guten Umstände, um Kontakte oder gar neue Freundschaften zu knüpfen. Ich fühlte mich verloren. Nach einem Jahr reagierte mein Körper auf diese veränderten Lebensumstände.
01: Persönliche Resilienzerfahrungen in Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenalter: Der Autor schildert persönliche biografische Erfahrungen und erläutert, wie diese zur Entwicklung seiner heutigen inneren Stärke beigetragen haben.
02: Resilienz - wie Phoenix aus der Asche: Heraus aus der Krise, hinein ins Leben!: Daniela Werner berichtet von ihrem Burnout und wie sie durch die Säulen der Resilienz, insbesondere Akzeptanz und Bewusstsein, zurück ins Leben fand.
03: Die Resilienzsäule „Zukunft gestalten“ – eine LOCOMOTION-Toolbox: Thomas und Margarete Mühlberger präsentieren eine Toolbox zur Gestaltung der Zukunft und zum unternehmerischen Umdenken.
04: Was uns innen hält und außen trägt – Resilienz aus einer weiblichen Perspektive.: Birgit Kropik beleuchtet die Bedeutung von Meditation und sozialen Beziehungen für die Resilienz aus weiblicher Sicht.
05: GO CRISES! Warum wir Krisen „brauchen“ oder: Von der bedrohlichen Gefahr zur willkommenen Chance: Harald Danzmayr analysiert die Notwendigkeit von Krisen als Basis für Entwicklung und Veränderung.
06: Erzählungen des verrückten Onkels und das Leben im Moment: Philipp Torggler reflektiert über den Umgang mit eigenen Gedanken und die Bedeutung des bewussten Lebens im gegenwärtigen Moment.
07: Resilienz und Raum. Ist Raum ein Resilienzfaktor?: Philipp Torggler untersucht den Einfluss von Räumen und Architektur auf die psychische Gesundheit und Widerstandskraft.
08: Körperliche Resilienz: Sandra Csillag erklärt den Zusammenhang zwischen Herzratenvariabilität (Lebensfeuer) und körperlicher Belastbarkeit.
09: Mit einem Lächeln im Sturm - Resilienz in Organisationen: Günter Kerschbaummayr erläutert, wie Organisationen resilient agieren können und welche Rolle Führung dabei spielt.
10: Obenauf geschwommen, viel erfahren, gut gelaufen: Persönlichkeitsstärkung und Charakterbildung durch Triathlonsport: Harald Danzmayr zeigt auf, wie Ausdauersport als reale Lebensschule zur Charakterbildung beitragen kann.
Resilienz, Widerstandskraft, Krisenmanagement, Selbstreflexion, Burnout-Prävention, positive Psychologie, Achtsamkeit, Gesundheitsförderung, Führungskultur, emotionale Stabilität, Körperliche Fitness, Organisationsentwicklung, Stressbewältigung, Zukunftsgestaltung, Lebensfeuer.
Das Buch versteht sich als Praxisleitfaden, der aufzeigt, wie Menschen und Organisationen in turbulenten Zeiten psychische Widerstandskraft aufbauen können, um nicht nur zu bestehen, sondern gestärkt aus Krisen hervorzugehen.
Die Themen umfassen persönliche Krisenbewältigung, die Bedeutung von Reflexion, die Rolle des Arbeitsumfeldes, körperliche Resilienz durch Bewegung und Methoden zur Stärkung der psychischen Gesundheit.
Das Ziel ist es, den Lesern Haltungen, Übungen und Techniken zu vermitteln, mit denen sie ihre innere Stärke aufbauen und ein gesundes Krisen-Management praktizieren können.
Die Autoren verfolgen keinen streng wissenschaftlichen Ansatz, sondern basieren ihre Erkenntnisse auf langjährigen Praxiserfahrungen, systemischer Beratung, Erkenntnissen der positiven Psychologie sowie erlebnispädagogischen Konzepten.
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene, sehr persönliche Erfahrungsberichte der Autoren, die jeweils spezifische Resilienz-Aspekte wie Akzeptanz, Optimismus, Raumgestaltung oder körperliche Fitness fokussieren.
Wesentliche Begriffe sind Resilienz, Krisenfitness, Selbststeuerung, Salutogenese, Organisationskultur und Achtsamkeit.
Resilienz wird als die zentrale Kraft des Lebens definiert, wieder aufzustehen, wenn man zu Boden gegangen ist, und aus Schwierigkeiten gestärkt hervorzugehen.
Führungskräfte tragen eine hohe Verantwortung; ihr Verhalten bestimmt maßgeblich das emotionale Klima in Organisationen. Sie sind gefordert, Sicherheit zu bieten, statt durch Druck und Angst-Management die Widerstandskraft der Mitarbeiter zu schwächen.
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