Bachelorarbeit, 2013
76 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.1.1 Definition
3.1.2 Entstehung
3.1.3 Ziele und Nutzen
3.2 Inhalt des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.2.1 Arbeitsschutz
3.2.2 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.2.3 Integriertes Management
3.3 Schritte zur Einführung des BGM
3.3.1 Bedarfsbestimmung
3.3.2 Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation
3.3.3 Interventionsplanung
3.3.4 Interventionen
3.3.5 Evaluation
3.3.6 Nachhaltigkeit
3.4 Gesundheitssituation in Unternehmen
3.4.1 AOK-Fehlzeitenreport
3.4.2 Betriebswirtschaftliche Auswirkungen
3.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis
3.5.1 Aktuelle Situation
3.5.2 Sinn und Zweck der Erhebung
4 METHODIK
4.1 Analyse Ausgangsmaterial
4.1.1 Festlegung des Materials
4.1.2 Analyse der Entstehungssituation
4.1.3 Formale Charakteristika des Materials
4.2 Fragestellung der Analyse
4.2.1 Richtung der Analyse
4.2.2 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung
4.3 Ablaufmodell der Analyse
4.3.1 Festlegung Ablaufmodell und Analysetechnik
4.3.2 Festlegung und Definition des Kategoriensystems
4.3.3 Definition der Analyseeinheiten
4.3.4 Analyse und Rücküberprüfung mittels Kategoriensystems
4.3.5 Anwendung der inhaltsanalytischen Gütekriterien
5 ERGEBNISSE
5.1 Kompetenzentwicklung
5.2 Gesundheitliche Beschwerden
5.3 Gesundheitsorientiertes Verhalten
5.4 Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung
5.5 Kommunikation
5.6 Belastung am Arbeitsplatz
5.7 Entwicklungsmöglichkeit
5.8 Betriebsklima
5.9 Führung
5.10 Beruf und Privatleben
5.11 Analyse persönlicher Faktoren
5.12 Analyse individueller Faktoren
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation
6.1.1 Akzeptanz und Relevanz
6.1.2 Kompetenzentwicklung
6.1.3 Gesundheit
6.1.4 Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung
6.1.5 Kommunikation
6.1.6 Belastung am Arbeitsplatz
6.1.7 Entwicklungsmöglichkeit
6.1.8 Betriebsklima
6.1.9 Führung
6.1.10 Beruf und Privatleben
6.1.11 Themenbereiche und Handlungsbedarf
6.2 Handlungsansätze
6.2.1 Kompetenzentwicklung
6.2.2 Gesundheitliche Beschwerden im Bereich Technik
6.2.3 Gesundheitsvorsorge
6.2.4 Gesundheitliche Störfaktoren
6.2.5 Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Zentrale
6.2.6 Gesundheitsfördernde Maßnahmen
6.3 Ausblick
6.4 Grenzen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in einer Hamburger Filiale eines mittelständischen Einzelhandelsunternehmens. Ziel ist es, basierend auf einer anonymen Mitarbeiterbefragung, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um Belastungen abzubauen, die Gesundheit der Belegschaft zu fördern und somit die Leistungsfähigkeit sowie Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
3.1.1 Definition
Badura, Walter und Hehlmann (2010, S. 33) definieren das Betriebliche Gesundheitsmanagement wie folgt: „Unter Betrieblichem Gesundheitsmanagement verstehen wir die Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit und Organisation und die Befähigung zum gesundheitsfördernden Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ziel haben.“
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat nach dieser Definition die Aufgaben, gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz vorzubeugen, unternehmensinterne Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen nachzugehen und auf deren Beseitigung hinzuwirken (Oppolzer, 2010, S. 21). Des Weiteren werden Strategien entwickelt, welche sich an den Unternehmenszielen orientieren. Diese werden dann in Ziele und Kennzahlen umgesetzt (Bamberg, Ducki & Metz, 2011, S. 128).
Laut Oppolzer (2010, S. 12) besteht das Betriebliche Gesundheitsmanagement aus drei Säulen. Diese Säulen umfassen die Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Pflicht des Arbeits- und Gesundheitsschutz, ergänzende Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und die Berücksichtigung der Gesundheit der Beschäftigten in allen Managementprozessen (Oppolzer, 2010, S. 12).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung thematisiert die steigenden Belastungen durch Globalisierung und demografischen Wandel und motiviert die Entwicklung eines BGM für ein mittelständisches Einzelhandelsunternehmen.
2 ZIELSETZUNG: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, Handlungsansätze für ein BGM durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung am Hamburger Standort zu ermitteln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden die theoretischen Grundlagen, die drei Säulen des BGM (Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung, integriertes Management), der Einführungsprozess und die aktuelle Gesundheitssituation in Unternehmen erläutert.
4 METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen bei der Datenerhebung mittels Fragebögen in Anlehnung an qualitative Ansätze und legt das Analysemodell fest.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung nach Themenbereichen wie Kompetenzentwicklung, Belastungen am Arbeitsplatz, Führung und Betriebsklima grafisch dargestellt und analysiert.
6 DISKUSSION: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse, deckt Handlungsbedarf auf und leitet kurz-, mittel- und langfristige Handlungsansätze für das BGM ab.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und einer Empfehlung für die praktische Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, Mitarbeiterbefragung, psychische Belastung, Fehlzeiten, Einzelhandel, Gesundheitsvorsorge, Betriebsklima, Führung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Handlungsansätze, Organisationsentwicklung, Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung von Handlungsansätzen für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in einer Hamburger Filiale eines mittelständischen Einzelhandelsunternehmens.
Die zentralen Themen umfassen Kompetenzentwicklung, gesundheitliche Beschwerden, Gesundheitsförderung, Arbeitssicherheit, Kommunikation, Belastungen am Arbeitsplatz, Betriebsklima, Führung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Das primäre Ziel ist es, durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung konkreten Handlungsbedarf zu identifizieren und darauf basierend ein systematisches BGM-Konzept für den Standort zu entwickeln.
Die Verfasserin nutzte eine quantitative Fragebogen-Befragung, deren Auswertung in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturrecherche zum BGM, die methodische Darstellung der Untersuchung sowie eine detaillierte Ergebnisanalyse und Diskussion.
Wichtige Begriffe sind BGM, Mitarbeiterbefragung, Gesundheitsförderung, Betriebsklima, psychische Belastung und Handlungsansätze für den Einzelhandel.
Es beschreibt einen belastenden Kreislauf aus Faktoren wie fehlender Entspannung, Ärger, Schlafmangel, hoher Arbeitsbelastung und geringer Regenerationszeit, der die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter reduziert.
Der Bonus war rein präsenzorientiert und belohnte Anwesenheit statt gesundheitsorientiertes Verhalten, was Mitarbeiter zur Anwesenheit trotz Krankheit (Präsentismus) animierte, ohne die Ursachen der Fehlzeiten zu beheben.
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