Masterarbeit, 2014
94 Seiten, Note: sehr gut
Die Arbeit analysiert die Problematisierung des Fremden in der Schweizer Geschichte von der Schächtverbotsinitiative (1893) bis zur Minarettverbotsinitiative (2009).
Der Text beschreibt den Überfremdungsbegriff als eine Deutschschweizer Erfindung, die besonders in den 1960er und 70er Jahren durch verschiedene Volksinitiativen geprägt wurde.
Die SVP (Schweizerische Volkspartei) hat durch die Politisierung des Asylthemas und gezielte Kampagnen rechte Positionen in der gesellschaftlichen Mitte etabliert.
Dies war eine mystisch aufgeladene Abwehrhaltung während der Kriegsjahre, die nationale Einheit beschwören sollte und oft mit antisemitischen Überfremdungsfragen verknüpft war.
Die Debatte verlagerte sich hin zu einer Islamisierung öffentlicher Diskurse, in denen christliches Erbe und die Kritik an der Unterdrückung von Frauen als Argumente genutzt wurden.
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