Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Begriffserläuterung
3. Aktueller Forschungsstand
4. Der Emissionshandel
4.1 Das Kyoto- Protokoll
4.2 Prinzip des Emissionshandels
4.2.1 Funktionsweise des Emissionshandels
4.2.2 Handelsabwicklung
4.3 Nationale Allokationspläne und Handelsperioden in der BRD
4.3.1 Nationaler Allokationsplan 1 für die erste Handelsperiode
4.3.2 Nationaler Allokationsplan 2 für die zweite Handelsperiode
4.3.3 Aktueller Stand der 3. Handelsperiode
4.4 Kritik am Emissionshandel
4.5 Scheitern des Emissionshandels in der BRD
5. Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland
5.1 Konzept und Ziele der Energiewende
5.1.1 Maßnahmen und Gesetzgebung
5.1.2 Umsetzung
5.1.3 Kontrolle und Überwachung
5.2 Kritik an der Energiewende
5.3 Der Energie- und Klimafonds
5.3.1 Verwendung und Zweck
5.3.2 Herkunft der Mittel
5.3 Aktueller Stand
6. Auswirkung des Emissionshandels auf die Energiewende
7. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die enge Verbindung zwischen dem Emissionshandel und der Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere unter dem Aspekt, wie das Scheitern des Zertifikatehandels die Finanzierung der Energiewende gefährdet.
4.2 Prinzip des Emissionshandels
Um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und die gefährlichen Folgen des Klimawandels abzuwenden, müssen die Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 auf fast Null reduzieren. Ein Instrument um diese langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen ist der Emissionshandel der von der Europäischen Union europaweit eingeführt wurde und auch in Deutschand implementiert wurde. Grundlage des Emissionshandelssystems ist ein Emissionsbudget (cap), das festlegt wie viel klimaschädliches Kohlendioxid die Anlagen ausstoßen dürfen.
Das Emissionshandelssystem wurde im Juli 2003 vom Europaparlament verabschiedet und in eine EU- Richtlinie umgesetzt. Es macht sich marktwirtschaftliche Instrumente zu Nutze und schafft einen Binnenmarkt, in dem Unternehmen mit Berechtigungen für den durch sie verursachten CO²- Ausstoß handeln können, um so das Klima zu schützen. Wenn ein Unternehmen weiterhin Treibhausgase ausstoßen will braucht es dafür Zertifikate, reduziert es jedoch seine Emissionen, so kann es überschüssige Zertifikate weiter verkaufen. Zu Beginn waren etwa 12 000 Unternehmen aus 25 EU- Staaten beteiligt. Sie stammten aus der Energiewirtschaft und Industrie.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit im Kontext von Klimawandel und Energiewende.
2. Begriffserläuterung: Definition zentraler Fachbegriffe für das Verständnis der Arbeit, wie Emissionshandel, Energiewende und fossile Brennstoffe.
3. Aktueller Forschungsstand: Einordnung der Arbeit in den Stand der wissenschaftlichen Literatur und neue Medien unter Berücksichtigung des Fokus auf den gescheiterten Emissionshandel.
4. Der Emissionshandel: Detaillierte Betrachtung des Kyoto-Protokolls, der Funktionsweise und der Probleme der Handelsperioden in Deutschland.
5. Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland: Erläuterung der Ziele, der gesetzlichen Grundlagen, der Finanzierung durch den Energie- und Klimafonds sowie der Kritikpunkte.
6. Auswirkung des Emissionshandels auf die Energiewende: Analyse der finanziellen Kopplung beider Themenfelder und der Folgen ausbleibender Erlöse aus dem Zertifikatehandel.
7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse sowie Einschätzung der Chancen durch mögliche Reformen des Emissionshandels.
Emissionshandel, Energiewende, Klimawandel, Treibhausgase, Zertifikatehandel, Energie- und Klimafonds, Kyoto-Protokoll, CO2-Reduktion, Bundesregierung, Energiewirtschaft, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Backloading, Umweltpolitik.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Verbindung zwischen dem Emissionshandel und der Energiewende in Deutschland sowie den Auswirkungen des Scheiterns des Zertifikatehandels auf diese.
Die zentralen Themen sind der Emissionshandel, das Konzept der Energiewende, die Finanzierung durch den Energie- und Klimafonds sowie die politische Steuerung und deren Probleme.
Das primäre Ziel ist es zu erläutern, inwiefern das Scheitern des Emissionshandels die Energiewende in Deutschland negativ beeinflusst und ob dadurch die Finanzierung der Energiewende gefährdet ist.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse klassischer Fachliteratur sowie auf aktuelle Berichte aus neuen Medien, der Politik und offiziellen Regierungsquellen, um eine aktuelle wissenschaftliche Einordnung vorzunehmen.
Der Hauptteil behandelt die Entstehung und Funktionsweise des Emissionshandels, die Ausgestaltung der Energiewende, die Rolle des Energie- und Klimafonds sowie die Auswirkungen des gescheiterten Zertifikatehandels auf die Klimapolitik.
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen Emissionshandel, Energiewende, Klimaschutz, CO2-Zertifikate, Energie- und Klimafonds sowie Energieeffizienz.
Der Fonds ist das Bindeglied, da er ursprünglich durch Erlöse aus dem Emissionshandel finanziert werden sollte, um damit Projekte der Energiewende zu realisieren.
Backloading bezeichnet einen Reformvorschlag, bei dem eine große Anzahl an Emissionszertifikaten temporär vom Markt genommen werden sollte, um die Nachfrage künstlich zu steigern und den Preisverfall zu stoppen.
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