Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 3
Einleitung
1. Entwicklung des Geldes
1.1. Was ist Geld?
1.2. Grundlagen des Geldkreislaufs
1.3. Die Evolution des Geldes
1.4. Kapitel-Resümee
2. Verwendung von Bitcoins
2.1. Was sind Bitcoins?
2.2. Warum werden Bitcoins verwendet?
2.2.1. Freiheit
2.2.2. Schnell und einfach
2.2.3. Sicherheit
2.3. Privat
2.4. Geschäftskunden
2.5. Kapitel-Resümee
3. Technische Analyse von Bitcoins
3.1. Hash-Algorithmus
3.2. Peer-to-Peer Netzwerk
3.3. Digitale Signaturen
3.4. Kurzbeschreibung
3.5. Bitcoin Adressen
3.6. Anwendungen
3.6.1. Online Transaktionen
3.6.2. Offline Transaktionen
3.7. Das Double-Spending Problem
3.8. Blöcke
3.9. Die Blockchain
3.10. Proof-of-Work Prinzip
3.11. Mining
4. Finanztechnische Analyse von Bitcoins
4.1. Anmerkungen:
4.1.1. Beobachtungszeitraum
4.1.2. Logreturns
4.2. Marktplätze
4.3. Kursentwicklung: Bitcoin vs. Euro
4.4. Verteilung der Returns
4.5. Q-Q-Plots
4.6. Schiefe und Kurtosis
4.6.1. Schiefe
4.6.2. Kurtosis
4.7. Volatility Clustering
4.8. Autokorrelation
4.9. Kapitel-Resümee
5. Bitcoins als Währung
5.1. Wertmesser und Recheneinheit
5.2. Knappheit
5.3. Allgemein Akzeptanz
5.4. Werterhalt
5.5. Kapitel-Resümee
Conclusio
Diese Arbeit untersucht, ob Bitcoins lediglich als innovatives Zahlungsmittel fungieren oder als spekulative Investmentmöglichkeit zu betrachten sind. Die Forschungsfrage widmet sich der ökonomischen Eignung und den technischen Rahmenbedingungen der digitalen Währung im Vergleich zu klassischen Assets.
3.1. Hash-Algorithmus
Die kryptografische Funktion, welche einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit des Bitcoin Systems leistet beruht auf dem Hash-Algorithmus. Dieser Algorithmus ist eine Methode der Informatik welche es ermöglicht Datensätze beliebiger Länge in einer Zahl mit vorgegebener Länge auszudrücken. Der Wert, welchen der Hash-Algorithmus zurückgibt berücksichtigt alle ihm zugrundeliegenden Daten. Der Hash-Wert ändert sich wenn auch nur ein Bit in den Ausgangsdaten verändert wird. Mit diesem Verfahren kann für jede beliebige Datenmenge eine Prüfsumme mit vorgegebener Länge erstellt werden. Diese Zahl kann auch als „Fingerabdruck“ einer Datenmenge interpretiert werden.
Es ist praktisch unmöglich von einem Hash-Wert auf die ihm zugrundeliegenden Ausgangsdaten zu schließen. Das gleiche gilt für das Finden von einer zweiten Datenmenge, welche den gleichen Hash-Wert zurückgibt wie die Erste. Informatiker sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Endgültigkeit eines Hash-Werts. (vgl. Sedgewick 2002, S. 273 – 280)
Mithilfe des Hash-Algorithmus überprüft das Bitcoin Netzwerk ob Daten manipuliert wurden und beugt somit Betrugsversuchen vor.
1. Entwicklung des Geldes: Das Kapitel erläutert die geschichtlichen Ursprünge und Theorien zur Entstehung des Geldes und beschreibt den evolutionären Prozess hin zu digitalen Zahlungsmitteln.
2. Verwendung von Bitcoins: Es wird untersucht, warum Menschen Bitcoins nutzen, wobei der Fokus auf Freiheit, Transaktionsgeschwindigkeit und den Vorteilen für Privat- sowie Geschäftskunden liegt.
3. Technische Analyse von Bitcoins: Dieses Kapitel behandelt die informatikgestützten Grundlagen wie Hash-Algorithmen, die Blockchain-Technologie, das Double-Spending-Problem und das Proof-of-Work-Prinzip.
4. Finanztechnische Analyse von Bitcoins: Hier erfolgt eine statistische Untersuchung der Kursentwicklung und Volatilität, bei der Bitcoins im Vergleich zu Euro, Gold und Silber analysiert werden.
5. Bitcoins als Währung: Abschließend wird geprüft, ob Bitcoins die grundlegenden Kriterien von Geld erfüllen, insbesondere hinsichtlich Werterhaltung, Knappheit und allgemeiner Akzeptanz.
Bitcoin, Kryptowährung, Blockchain, Mining, Double-Spending, Finanztechnische Analyse, Volatilität, Logreturns, Proof-of-Work, Geldtheorie, digitale Währung, Fat Tails, Transaktionskosten, Peer-to-Peer, Währungssysteme.
Die Arbeit analysiert das Konzept der virtuellen Währung Bitcoin aus ökonomischer und technischer Sicht, um deren Eignung als Zahlungsmittel oder Investment zu bewerten.
Zentrale Themen sind die historische Evolution des Geldes, die technischen Sicherheitsmechanismen des Bitcoin-Netzwerks sowie eine statistische Marktanalyse der Volatilität.
Die Arbeit stellt die Frage, ob Bitcoins als bloßes Zahlungsmittel oder als attraktive Investmentmöglichkeit einzustufen sind.
Der Autor nutzt sowohl eine literarische Aufarbeitung der Geldtheorie als auch eine empirische finanztechnische Analyse der Logreturns im Vergleich zu Euro und Edelmetallen.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen (Blockchain, Mining, Algorithmen) und eine quantitative Untersuchung der Kursstabilität und Risikofaktoren.
Wichtige Begriffe sind Bitcoin, Blockchain, Volatilität, Mining, Proof-of-Work und Geldtheorie.
Aufgrund der stark schwankenden Kurse und der Abweichung von der Normalverteilung („Fat Tails“) weist der Autor auf ein hohes Risiko für Anleger hin.
Die Blockchain ermöglicht eine transparente und chronologische Speicherung aller Transaktionen, was in Kombination mit dem Mining das Double-Spending-Problem verhindert.
Der Autor sieht Bitcoin in seinem Schlusswort als ein solches Experiment, da es zwar das Potenzial zur Revolution des Zahlungsverkehrs besitzt, aber noch nicht über eine allgemeine Akzeptanz verfügt.
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