Bachelorarbeit, 2014
45 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Thematische Hinführung und Herleitung der Fragestellung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Total Quality Management
2.1 Ziele und Anforderungen
2.2 Total Quality Management-Strategien
2.2.1 KAIZEN
2.2.2 Six Sigma
2.2.3 Bemerkungen TQM-Strategien
3. Poka Yoke als Konzept zur Produktionsprozessoptimierung
3.1 Grundlagen des Poka Yoke-Konzepts
3.1.1 Orientierungen von Poka Yoke
3.1.2 Poka Yoke in der Qualitätslenkung und -prüfung
3.1.3 Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) zur Unterstützung des Null-Fehler-Programms
3.2 Produktionsprozessqualität durch Poka Yoke
3.2.1 Der Produktionsprozess: Theoretische Grundlagen
3.2.2 Prozessoptimierung
3.2.3 Einflussgrößen auf den Prozess
3.3 Ableitung von Poka Yoke Lösungen
3.3.1 Methodischer Ablauf
3.3.2 Praxisbeispiele
4. Anwendungspotentiale bei unterschiedlichen Betriebstypologien
4.1 Theoretische Grundlagen unterschiedlicher Fertigungstypen
4.1.1 Fertigungstyp 1: Klassische Massenfertigung
4.1.2 Fertigungstyp 2: Auftragsorientierte Einzelfertigung
4.1.3 Fertigungstyp 3: Serienfertigung
4.2 Eignung bei unterschiedlichen Fertigungstypen
4.2.1 Fertigungstyp 1: Klassische Massenfertigung
4.2.2 Fertigungstyp 2: Auftragsorientierte Einzelfertigung
4.2.3 Fertigungstyp 3: Serienfertigung
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Total Quality Management (TQM) mit einem besonderen Fokus auf das Poka Yoke-Konzept. Ziel ist es, die Optimierungspotentiale von Poka Yoke im Hinblick auf Produktionsprozesse bei verschiedenen Fertigungstypen des verarbeitenden Gewerbes zu analysieren und zu bewerten.
3.3.2. Praxisbeispiele
„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, die Holz beschaffen [...], sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, unendlichen Meer.“
Antoine de Saint Exupéry
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Relevanz von Poka Yoke Lösungen in verschiedenen Bereichen demonstrieren. Abb. 7 visualisiert eine Poka-Yoke-Lösung für die Problematik von Bearbeitungsfehlern auf einer Mehrspindel-Bohrmaschine: Vor der Verbesserung können fehlerhafte oder nicht geschnittene Gewinde nur durch die Mitarbeiter entdeckt werden. Durch den Einsatz von Endschaltern kommt es nach der Verbesserung zum Stoppen der Maschine, sobald ein oder mehrere Schalter nicht betätigt werden:
Poka Yoke Lösungen begegnen auch dem „Otto Normalverbraucher“ in zahlreichen, alltäglichen Lebenssituationen: In Deutschland geben Bankautomaten bei Geldabhebungsvorgängen beispielsweise das Geld erst heraus, nachdem die Karte entnommen wurde – diese vorgegebene Reihenfolge verhindert das Vergessen der Geldkarte. Bei Mobiltelefonen und Smartphones kann die SIM-Karte aufgrund ihrer Form nur in korrekter Ausrichtung eingelegt werden und unterbindet so eine Beschädigung der SIM-Karte durch menschliche Fehlhandlung; ein ähnliches Prinzip gilt beim Einlesen eines USB-Sticks. Bei Sicherheitsgurten in Pkws wird durch die Poka-Yoke-Vorrichtung asymmetrischer Rastnasen eine seitenverkehrte Montage verhindert.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Themengebiet TQM und Poka Yoke ein und definiert die zentrale Forschungsfrage zur Optimierung von Produktionsprozessen bei verschiedenen Fertigungstypen.
2. Total Quality Management: Es werden Grundlagen des TQM sowie die Strategien KAIZEN und Six Sigma vorgestellt und miteinander verglichen.
3. Poka Yoke als Konzept zur Produktionsprozessoptimierung: Dieses Kapitel erläutert das Poka Yoke-Konzept als präventive Fehlervermeidungsmethode, integriert Ansätze wie FMEA und definiert einen methodischen Ablauf zur Implementierung.
4. Anwendungspotentiale bei unterschiedlichen Betriebstypologien: Hier werden die Anwendungs- und Nutzungspotentiale von Poka Yoke für die Massen-, Einzel- und Serienfertigung systematisch analysiert und gegenübergestellt.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Flexibilität sowie die Grenzen des Poka Yoke-Konzepts im unternehmerischen Kontext.
Total Quality Management, Poka Yoke, Produktionsprozessoptimierung, Null-Fehler-Programm, KAIZEN, Six Sigma, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, FMEA, Massenfertigung, Einzelfertigung, Serienfertigung, Prozessmanagement, Prozessqualität, präventive Fehlervermeidung, Qualitätslenkung
Die Arbeit untersucht das Managementkonzept Total Quality Management mit einem speziellen Fokus auf die Poka Yoke-Methode und deren Anwendungsmöglichkeiten zur Optimierung von Produktionsabläufen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, verschiedene TQM-Strategien, Methoden der Prozessoptimierung sowie die spezifische Anwendung und Analyse von Poka Yoke in unterschiedlichen Fertigungsumgebungen ab.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Optimierungspotentiale das Poka Yoke-Konzept für die Produktionsprozesse in verschiedenen Fertigungstypen des verarbeitenden Gewerbes bietet.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der Fachliteratur sowie einen modellhaften Vergleich der Anwendungsbereiche von Poka Yoke auf Basis definierter Kriterien wie Fertigungsorganisation und Komplexität.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der TQM-Strategien, die detaillierte Definition des Poka Yoke-Konzepts inklusive methodischer Abläufe und eine differenzierte Analyse der Anwendungs- und Nutzungspotentiale für verschiedene Betriebstypologien.
Die wichtigsten Schlagworte sind Total Quality Management, Poka Yoke, Produktionsprozessoptimierung, Null-Fehler-Programm, Prozessmanagement sowie die verschiedenen betrachteten Fertigungstypen.
In der Massenfertigung ist aufgrund der hohen Standardisierung und Wiederholrate vor allem das prozessorientierte Poka Yoke prädestiniert, während in der Einzelfertigung das produktorientierte Poka Yoke bei der Konstruktionsvereinfachung eine größere Rolle spielt.
Die Arbeit merkt kritisch an, dass die Methode lediglich eine elementare Betrachtungsweise bietet und sich Mitarbeiter durch Poka Yoke-Lösungen entmachtet oder in hohem Maße abhängig fühlen können, was zu Frustration oder Demotivation führen kann.
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