Diplomarbeit, 2014
52 Seiten, Note: 2
Diese Diplomarbeit untersucht den Einfluss von Geschlechterstereotypen von Erwachsenen auf die frühkindliche Entwicklung. Ziel ist es, die Entstehung und Tradierung von Stereotypen zu beleuchten, ihre Funktionsweise zu analysieren und die Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln im Kindergarten zu beleuchten.
Kapitel 1 beleuchtet die Entstehung und Wirkungsweise von Stereotypen. Dabei werden die Begriffe "Stereotyp", "Vorurteil" und "Schema" definiert und ihre soziale und sozialpsychologische Bedeutung erörtert. Kapitel 2 widmet sich dem Prozess der Sozialisation und untersucht die primäre und sekundäre Sozialisation sowie die Rolle von Peergroups. Besonderer Fokus liegt auf der Entstehung von Gender und Geschlechterrollen. In Kapitel 3 wird die Entwicklung der Geschlechtsidentität im Kindesalter untersucht, wobei verschiedene Theorien betrachtet werden, die die Entstehung der Geschlechtsidentität erklären. Kapitel 4 bietet einen Exkurs in die naturwissenschaftliche Forschung zu Geschlechtsunterschieden. Die Kapitel 1 bis 4 liefern wichtige Grundlagen für die Untersuchung des Einflusses von Geschlechterstereotypen auf die frühkindliche Entwicklung.
Geschlechterstereotypen, Sozialisation, Geschlechtsidentität, frühkindliche Entwicklung, Kindergarten, pädagogisches Denken und Handeln, Gender, Geschlechterrollen, Vorurteile, Schemata, naturwissenschaftliche Forschung, Geschlechtsunterschiede.
Die Arbeit untersucht, wie geschlechtsbezogene Stereotypen von Erwachsenen auf Kinder tradiert werden und deren frühkindliche Entwicklung sowie das pädagogische Handeln beeinflussen.
Stereotype werden als kognitive Schemata zur sozialen Kategorisierung definiert, während Vorurteile oft eine stärkere affektive Bewertung beinhalten. Die Arbeit erläutert diese Begriffe im Kontext der Sozialpsychologie.
Die Entwicklung verläuft über verschiedene Phasen, von der Geburt bis zum Kindergartenalter, wobei sowohl biologische Anlagen als auch soziale Einflüsse (Umwelt) eine Rolle spielen.
Der Rosenthal-Effekt beschreibt eine Form der selbst erfüllenden Prophezeiung, bei der die Erwartungen von Erziehern oder Lehrern das Verhalten und die Leistung der Kinder unbewusst beeinflussen.
Peergroups fungieren als Instanz der sekundären Sozialisation, in der Kinder Geschlechterrollen und Verhaltensweisen im Austausch mit Gleichaltrigen erproben und festigen.
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