Bachelorarbeit, 2014
92 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gliederung und Vorgehensweise der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Systemübersicht der Energieverteilung
2.2 Elektrische Merkmale Niederspannung
2.3 Betriebsmittel Niederspannung
2.4 Elektrische Merkmale Mittelspannung
2.5 Betriebsmittel Mittelspannung
3 Darstellung und Zusammenfassung der Normen sowie Maßnahmen zur Erreichung der Normkonformität
3.1 Normbestimmung
3.1.1 Normen für Niederspannungsschaltanlagen
3.1.1.1 Normenvergleich und Änderungen
3.1.1.2 Übergangszeiten der bisherigen Normen
3.1.2 Normen für Mittelspannungsschaltanlagen
3.1.2.1 Normenvergleich und Änderungen
3.1.2.2 Übergangszeiten der bisherigen Normen
3.2 Maßnahmen zur Erreichung der Normkonformität
3.2.1 Niederspannung
3.2.2 Mittelspannung
4 Innerer Schutz
4.1 Störlichtbogen
4.1.1 Definition
4.1.2 Lichtbogenschutz
4.1.2.1 Schutz durch Arcon
4.1.2.2 Schutz durch das Arc-K-System
4.1.2.3 Vakuumleistungsschalter
4.1.2.4 SF6-Leistungsschalter
5 Darstellung der technischen Maßnahmen während des Betriebes
5.1 Niederspannung
5.1.1 Form der inneren Unterteilung
5.1.2 Schutzart
5.1.3 Schutzmaßnahme
5.1.3.1 Schutz gegen direktes Berühren
5.1.3.2 Schutz bei indirektem Berühren
5.2 Mittelspannung
5.2.1 Zugänglichkeit von Schotträumen
5.2.2 Schottungsklassen
5.2.3 Betriebsverfügbarkeit LSC
5.2.4 Druckentlastung
6 Darstellung der marktüblichen Varianten von Mittel-und Niederspannungsschaltanlagen
6.1 Niederspannungsanlagen
6.1.1 Festeinbautechnik
6.1.1.1 Blindleistungskompensation
6.1.2 Einschubtechnik
6.1.3 Leistentechnik
6.1.4 Motor-Control-Center (MCC) Technik
6.2 Mittelspannungsanlagen
6.2.1 Innere Unterteilung der Anlagen
6.2.1.1 Sammelschienenraum
6.2.1.2 Niederspannungsnische
6.2.1.3 Leistungsschalterraum
6.2.1.4 Kabelanschlussraum
6.2.2 Metallgekapselte luftisolierte Schaltanlagen
6.2.2.1 Einfach-Sammelschienensystem
6.2.2.1.1 Mit Leistungsschalter in Einschubtechnik
6.2.2.1.2 Mit festeingebautem Leistungsschalter
6.2.2.2 Doppel-Sammelschienensystem
6.2.2.2.1 SS mit einem Leistungsschalter
6.2.2.2.2 SS mit zwei Leistungsschaltern
6.2.3 Metallgeschottete Schaltfelder
6.2.3.1 Mit einem Schottraum
6.2.3.2 Mit drei Schotträumen
6.2.4 Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlagen (GIS)
6.2.4.1 Gas isolierte Schaltanlagen mit Leistungsschalter
6.2.4.1.1 GIS mit Einfach-Sammelschiene
6.2.4.1.2 GIS mit Doppelsammelschiene
6.2.4.2 GIS Schaltanlagen mit Lasttrennschaltern und Leistungsschaltern
6.2.4.3 GIS Ringkabelschaltanlagen (RMU) für die sekundäre Energieverteilung
7 Bewertung der technischen Unterschiede
7.1 Niederspannung
7.2 Mittelspannung
8 Zusammenfassung
9 Literaturverzeichnis und Quellen
Die Arbeit analysiert neue normative Anforderungen für den Bau von Niederspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen und stellt marktübliche Ausführungsvarianten gegenüber, um Konstruktion, Funktionalität und Normenkonformität transparent zu machen.
4.1.2.4 SF6-Leistungsschalter
Das Schwefelhexafluorid-Gas (SF6) ist aufgrund seiner hohen elektrischen Festigkeit und große Wärmeleitfähigkeit in der Leistungsschaltertechnik als Isoliergas zum Löschen entstehenden Lichtbogen benutzt.
Das Lichtbogenlöschprinzip soll Anhand von Abbildung 4.5 erläutert werden.
Während des Ausschaltens öffnet zuerst der Hauptkontakt (4), und der Strom kommutiert auf den noch geschlossenen Lichtbogenkontakt. Im weiteren Verlauf öffnet sich der Lichtbogenkontakt (3), und es wird zwischen den Kontakten ein Lichtbogen gezogen. Gleichzeitig bewegt sich der Kontaktzylinder (5) in den Sockel (6) und verdichtet das dort befindliche SF6-Gas. Diese Gaskompression erzeugt einen Gasstrom durch den Kontaktzylinder (5) und die Düse (2) hin zum Lichtbogenkontakt, wodurch der Lichtbogen gelöscht wird. [15]
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung, das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung von Schaltanlagen.
2 Grundlagen: Definiert die Systemstruktur der Energieverteilung sowie die zentralen elektrischen Kennwerte für Niederspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen.
3 Darstellung und Zusammenfassung der Normen sowie Maßnahmen zur Erreichung der Normkonformität: Analysiert den Übergang zu neuen IEC-Normen, vergleicht technische Anforderungen und erläutert die Nachweisverfahren.
4 Innerer Schutz: Behandelt den Störlichtbogen als Gefahrenquelle und stellt technologische Schutzmaßnahmen wie Löschgeräte und Leistungsschalter vor.
5 Darstellung der technischen Maßnahmen während des Betriebes: Fokussiert auf Personensicherheit durch Unterteilung, Schutzarten und Verriegelungen.
6 Darstellung der marktüblichen Varianten von Mittel-und Niederspannungsschaltanlagen: Vergleicht detailliert verschiedene Bauformen, Technikkonzepte und Herstellerlösungen.
7 Bewertung der technischen Unterschiede: Bewertet die Funktionalität und Anwendbarkeit der betrachteten Schaltanlagentypen.
8 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit sowie die Bedeutung der normgerechten Auslegung für die Anlagensicherheit zusammen.
9 Literaturverzeichnis und Quellen: Listet die verwendeten Quellen und technischen Dokumentationen auf.
Schaltanlagen, Niederspannung, Mittelspannung, IEC 61439, IEC 62271-200, Störlichtbogen, Leistungsschalter, Bauartnachweis, Schutzart, Isoliergas, SF6, Lichtbogenschutz, Normkonformität, Energieverteilung, Schotterung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse neuer normativer Anforderungen und marktüblicher Ausführungsvarianten für den Bau von Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen.
Sie behandelt die regulatorischen Anforderungen, technische Konstruktionsprinzipien, Lichtbogenschutzsysteme sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen Schaltanlagentypen am Markt.
Das Ziel ist es, die Konstruktion und Funktionalität von Schaltanlagen verständlich zu machen und die Anforderungen für den Schaltanlagenbau durch den Vergleich alter und neuer Normen übersichtlich darzustellen.
Die methodische Vorgehensweise stützt sich auf eine Analyse einschlägiger Normen (VDE/IEC), den Vergleich von Herstellerunterlagen und die systematisierte Darstellung von technischen Lösungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung normativer Grundlagen, technische Schutzkonzepte gegen Störlichtbögen, betriebliche Sicherheitsmaßnahmen und einen umfangreichen Vergleich marktüblicher Bauformen.
Zu den Kernbegriffen zählen Niederspannungs-Schaltgerätekombination, Mittelspannungsschaltanlage, IEC-Normen, Störlichtbogen, Schutzart und Betriebssicherheit.
Die neue Normenreihe ersetzt alte Begriffe wie TSK/PTSK durch einheitliche Bauartnachweisverfahren, was eine bessere Harmonisierung und Klarheit bei der Zertifizierung von Schaltgerätekombinationen schafft.
Die Schottung dient dem Personenschutz und der Schadensbegrenzung, indem sie bei inneren Fehlern den Störlichtbogen räumlich begrenzt und so die restliche Anlage vor Ausfällen schützt.
Es wird zwischen passiven Systemen und aktiven Technologien wie Arcon oder dem Arc-K-System unterschieden, die durch Sensoren und Löschgeräte die Brenndauer auf wenige Millisekunden reduzieren.
Da die aktiven Teile hermetisch in einem mit Isoliergas gefüllten Metallgehäuse gekapselt sind, sind sie vor Umwelteinflüssen geschützt, was die Betriebssicherheit erhöht und Wartungsintervalle verlängert.
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