Bachelorarbeit, 2014
93 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Aktualität und Relevanz des Themas
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.3.1 Theoretischer Teil
1.3.2 Empirischer Teil
2 Entwicklung des Fundraisings in Deutschland
2.1 Veränderungen des Spendenmarkts
2.1.1 Struktur und Volumen
2.1.2 Soziodemographische Faktoren
2.1.3 Kommunikations- und Transaktionskanäle
2.2 Ausbau des Online-Fundraisings
2.2.1 Soziale Netzwerke als neue Fundraising-Plattformen
2.2.2 Crowdfunding als neuer Bereich des Online-Fundraisings
3 Crowdfunding
3.1 Definition und Wortherkunft
3.2 Entstehung und Verbreitung in Deutschland
3.3 Crowdfunding-Prozess
3.4 Crowdfunding-Plattformen
3.4.1 Marktgröße und -volumen
3.4.2 Kategorien
3.4.3 Finanzierung
3.5 Erfolgsfaktoren
3.6 Crowdfunding zur Finanzierung sozialer Projekte
3.6.1 Bisheriger Erfolg sozialer Projekte
3.6.2 Chancen und Risiken des Ausbaus von Crowdfunding als Finanzierungsform sozialer Projekte
3.6.2.1 Chancen
3.6.2.2 Risiken
3.6.3 Analyse erfolgreich realisierter sozialer Projekte
4 Empirische Erhebung
4.1 Forschungsdesign
4.2 Vorstellung des Fragebogens
4.3 Auswertung
5 Schlussfolgerungen und Zukunftsperspektiven von Crowdfunding zur Finanzierung sozialer Projekte
5.1 Implikationen für die Wissenschaft
5.2 Implikationen für die Praxis
Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, das Erfolgspotenzial von Crowdfunding als neue, alternative Finanzierungsform für soziale Projekte in Deutschland zu untersuchen und zu bewerten, um Handlungsempfehlungen für NGOs und Privatpersonen abzuleiten.
3.6.2.1 Chancen
Die in Kapitel 3.1 gegenübergestellten Unterschiede von Crowddonating und herkömmlichen Spenden verdeutlichen, dass die alternative Finanzierungsform einen neuen, ergänzenden Fundraising-Kanal darstellen kann, der einzigartige Vorteile für den Spender bietet, die in dieser Form bei keiner anderen Fundraising-Art bestehen.
Gleichzeitig führen die in Kapitel 2 beschriebenen Veränderungen des Spendenmarkts und die damit einhergehenden Herausforderungen für NGOs, weiterhin genug Spenden zu generieren, dazu, dass Crowdfunding unbedingt als innovative, neue Fundraisingmöglichkeit genutzt werden sollte. Die veränderten Wettbewerbsbedingungen zwingen insbesondere traditionelle NGOs dazu, ihre Fundraising- und Kommunikationsarbeit zu erneuern und zu professionalisieren (vgl. BÄR, BORCHERDING & KELLER 2010:38). Die bestehenden Projekte müssen der alten, aber auch einer potenziell neuen Zielgruppe attraktiver präsentiert werden, sodass sie sich besser mit ihnen identifizieren können (vgl. BÄR, BORCHERDING & KELLER 2010:262).
Herkömmliche Spenden sind rückläufig. Auch sind sie meist ungebunden, d.h. es besteht keine Möglichkeit für den Spender zu entscheiden, welches spezielle Projekt er mit wie viel Geld unterstützen möchte. Stattdessen werden meist Spenden zu allgemeinen Themen wie „Hungersnot in Afrika“ oder „Sturmflut in Pakistan“ eingetrieben. Die Spendensumme wird dann, abzüglich der Verwaltungskosten, von den NGOs selbst auf die verschiedenen Projekte aufgeteilt (vgl. DUTSCHKE 2012).
Beim Crowdfunding hingegen ist der Projektinitiator, ob NGO oder Privatperson, dazu gezwungen, eine ausführliche Projektbeschreibung abzugeben, die dem Spender genau erklärt, wofür sein Geld später eingesetzt wird. Dies wird darüber hinaus noch durch Videos und Bilder bekräftigt, die den Spender an der Projektrealisierung teilhaben lassen. Außerdem besteht für den Geldgeber die Möglichkeit, durch Feedback an den Projektinitiator selbst Einfluss auf den Ablauf des Projektes zu nehmen (vgl. PELZER 2011).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Crowdfunding für soziale Projekte ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt die methodische Vorgehensweise.
2 Entwicklung des Fundraisings in Deutschland: Das Kapitel beleuchtet die aktuelle Lage des deutschen Spendenmarktes sowie den zunehmend bedeutenden Ausbau des Online-Fundraisings und der sozialen Netzwerke.
3 Crowdfunding: Hier werden Definition, Ursprung, Prozess und Plattformen von Crowdfunding detailliert dargelegt sowie Erfolgsfaktoren und die Analyse realisierter sozialer Projekte diskutiert.
4 Empirische Erhebung: Dieses Kapitel stellt das Forschungsdesign der Online-Umfrage vor, beschreibt den Aufbau des Fragebogens und präsentiert die Auswertung der empirischen Daten zur Hypothesenprüfung.
5 Schlussfolgerungen und Zukunftsperspektiven von Crowdfunding zur Finanzierung sozialer Projekte: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse synthetisiert sowie Implikationen für Wissenschaft und Praxis formuliert.
Crowdfunding, Crowddonating, Fundraising, Soziale Projekte, Spendenmarkt, Online-Fundraising, Spenderverhalten, NGOs, Erfolgsfaktoren, Internet, Soziale Netzwerke, Finanzierung, Zielgruppen, Online-Umfrage, Transparenz
Die Bachelorarbeit untersucht das Erfolgspotenzial von Crowdfunding als neue Finanzierungsmöglichkeit speziell für soziale Projekte in Deutschland.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Spendenmarktes, dem Ausbau von Online-Fundraising, der Funktionsweise von Crowdfunding und der Analyse, warum manche soziale Projekte Erfolg haben und andere nicht.
Ziel ist es zu klären, ob und wie Crowdfunding als ergänzender Fundraising-Kanal für NGOs und Privatpersonen genutzt werden kann und welche Chancen und Risiken dabei bestehen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer eigenen empirischen Online-Umfrage zur Überprüfung von Hypothesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Fundraisings, eine detaillierte Definition und Prozessanalyse von Crowdfunding sowie die Ergebnisse der eigenen empirischen Erhebung.
Wesentliche Begriffe sind Crowdfunding, Soziale Projekte, Fundraising, Online-Fundraising und Spenderverhalten.
Im Gegensatz zu einer klassischen Spende ist Crowdfunding zweckgebunden, oft mit Gegenleistungen verbunden, transparenter und meist an einen zeitlichen und finanziellen Rahmen gebunden (Alles-oder-Nichts-Prinzip).
Die Arbeit identifiziert als Gründe unter anderem mangelnde Informationen über das Prinzip bei den Zielgruppen, Sicherheitsbedenken bei Online-Zahlungen und fehlendes Vertrauen in privat initiierte Projekte.
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