Fachbuch, 2014
77 Seiten
Kallimachos
Hymnen
Αιτια (Fragmente), Epigramme
Theokrit
Apollonios
Die Argonauten
Menander
Der Griesgram (Dyskolos)
Die Geschorene (Perikeiromene)
Der Schild (Aspis) oder Die Erbtochter (Epikleros)
Das Schiedsgericht (Epitrepontes)
Samia
Plautus
Amphitryon
Eselskomödie (Asinaria – Nach Demophilos: Der Eselstreiber)
Der Goldtopf (Aulularia)
Baccides (Nach Menander: Der zweimal Betrügende)
Die Gefangenen (Captivi)
Casina (Nach Diphilos: Die Losenden)
Kästchenkomödie (Cistellaria – Nach Menander: Die Frauen beim Frühstück)
Curculio
Epidicus
Menaechmi
Der Handelsherr (Mercator – Nach Philemon)
Der Maulheld (Miles gloriosus)
Gespensterkomödie (Mostellaria)
Der Perser
Der Mann aus Karthago (Poenulus)
Pseudolus
Das Seil (Rudens – Nach Diphilos)
Stichus
Der Dreigroschentag (Trinummus – Nach Philemon: Der Schatz)
Truculentus
Terenz
Andria (Nach Menander)
Die Schwiegermutter (Hecyra – Nach Apollodor)
Der Selbstquäler (Heautontimorumenos – Nach Menander)
Der Eunuch (Nach Menander)
Phormio (Nach Apollodor: Epidikazomenos)
Die Brüder (Adelphoe – Nach Menander)
Polybios
Die Entstehung des zweiten Punischen Krieges (3. Buch)
Die Gründe für den Aufstieg Roms (6. Buch)
Der Kreislauf der Verfassungen (3-10)
Ahnenkult und Religion (52-56)
Cato der Ältere
Über den Ackerbau
Lukrez
Der Raum und die Ursprungskörper (I und II)
Der Mensch (III und IV)
Die Vergänglichkeit unserer Welt (V und VI)
Catull
Gedichte in unterschiedlichen Vermaßen (1-60)
Hochzeitslieder (61f), Attis (63), Peleus und Thetis (64)
Elegien und elegische Epigramme (65-116)
Caesar
Der gallische Krieg
Der Bürgerkrieg, Briefe
Der Alexandrinische, Afrikanische und Spanische Krieg
Weitere, nicht erhaltene Werke
Sallust
Invektive gegen Cicero, Zwei politische Briefe an Caesar
Die Verschwörung des Catilina
Der Krieg gegen Jugurtha
Historien
Cornelius Nepos
Über die römischen Geschichtsschreiber
Über die ausländischen Feldherrn
Varro
Menippische Satiren (Fragmente)
Über die Landwirtschaft
Dieses Werk bietet einen fundierten Überblick über die Literatur der hellenistischen Welt und der Römischen Republik. Ziel ist es, die engen Verbindungen zwischen griechischen Vorbildern und römischer Adaptation aufzuzeigen und die politischen sowie sozialen Hintergründe der jeweiligen Schaffensperioden zu beleuchten.
[Gespensterkomödie (Mostellaria)]
Die Mostellaria (nach der Verkleinerungsform von Monstrum) beginnt mit einer großartigen Szenenfolge: Zuerst macht Grumio, Sklave vom Landgut des Theopropides, dem Stadtsklaven Tranio schwere Vorwürfe: „Die Henker werden dich zu einem Sieb noch machen. / So werden sie auf dem Weg zur Kreuzigung / mit Stachelpeitschen dir den Rücken löchern, / wenn der Alte noch zurückkommt.“ – Philolaches beklagt reuevoll die Schuldenmacherei und das Dirnenwesen, das bei ihm einzog, seit sein Vater unterwegs ist. Doch dann belauscht er seine Geliebte Philematium im Gespräch mit ihrer Dienerin Scaphia bei der Morgentoilette. Scapia beschwört Philematium, Philolaches ordentlich auszunehmen, damit es ihr im Alter besser gehe; doch Philematium besitzt noch einen Rest Unverdorbenheit, der Philolaches wieder ganz verliebt sein läßt. Das tägliche Fest beginnt. Später kommt sein Freund Callidamates, schon völlig betrunken, von seiner Geliebten und seinen Sklaven gestützt, hinzu.
Tranio kommt aufgeregt vom Markt zurück: Theopropides ist angekommen! Der Versuch, etwas Ordnung zu schaffen, scheitert schon daran, daß sie Callidamates nicht wachbekommen. Tranio sagt, sie sollen alle still sein und keinen Ton laut werden lassen. Er verschließt das Haus von außen. – Theopropides bedankt sich bei Neptun, das er ihn halb lebend aus seinem Reich entließ. Aber warum macht ihm keiner auf? Tranio spricht ihn an: Was hat er nur getan, die Tür des verfluchten Hauses zu berühren! Seit Philolaches vor sieben Monaten einen Toten schreien hörte, der als Gast vom Vorbesitzer des Hauses ermordet wurde und unbestattet blieb, hat kein Mensch mehr das Haus betreten.
Kallimachos: Der Autor beleuchtet das Leben und Werk des hellenistischen Dichters, dessen Hymnen und Epigramme für ein gebildetes Publikum geschrieben wurden.
Theokrit: Diese Sektion behandelt die bukolische Dichtung und die Mimen als dramatische Kleinformen des griechischen Autors.
Apollonios: Zusammenfassung der Argonautika, wobei die Reise-Episoden und die Darstellung von Medeias innerem Kampf im Fokus stehen.
Menander: Eine tiefgehende Analyse der Neuen Komödie, dargestellt anhand von Stücken wie dem Griesgram und dem Schiedsgericht.
Plautus: Überblick über das umfangreiche Werk des Plautus, dessen Komödien durch Wortwitz, Intrigen und volkstümliche Elemente geprägt sind.
Terenz: Untersuchung der Terenzschen Komödie, die sich in einem Umfeld wachsenden Luxus zwischen altväterlicher Strenge und Unterhaltung bewegt.
Polybios: Darstellung der Geschichtswerke des Polybios mit Fokus auf den Aufstieg Roms und seine Verfassungstheorie.
Cato der Ältere: Betrachtung des Werkes Über den Ackerbau als ältestes lateinisches Prosawerk, das praktische Landwirtschaft mit moralischen Vorstellungen verbindet.
Lukrez: Analyse des Werkes Über die Natur, welches epikureische Philosophie und die Vergänglichkeit der Welt thematisiert.
Catull: Vorstellung der neoterischen Lyrik und der komplexen emotionalen Welt des Catull.
Caesar: Zusammenfassung der politischen und militärischen Schriften Caesars, insbesondere des Gallischen Krieges und des Bürgerkrieges.
Sallust: Analyse der historiographischen Werke des Sallust, insbesondere der Verschwörung des Catilina und des Krieges gegen Jugurtha.
Cornelius Nepos: Überblick über die Anekdotensammlung und die Biographien des Nepos, die ein Bild römischer und ausländischer Persönlichkeiten zeichnen.
Varro: Einblicke in die vielseitigen Werke des Varro, einschließlich seiner Menippischen Satiren und der Schriften zur Landwirtschaft.
Hellenismus, Römische Republik, Komödie, Historiographie, Epikureismus, Neoteriker, Politik, Senat, Statthalterschaft, Sklavenwesen, Rhetorik, Antike Literatur, Bukolik, Philologie, Sozialgeschichte.
Die Arbeit behandelt die Literatur und die geschichtlichen Hintergründe der hellenistischen Welt sowie der Römischen Republik durch eine systematische Analyse maßgeblicher Autoren und ihrer Werke.
Die zentralen Themen sind antike Dichtung, Komödienspiel, historische Geschichtsschreibung, politische Philosophie sowie landwirtschaftliche Fachliteratur jener Ära.
Das Ziel ist es, die enge Verflechtung griechischer kultureller Einflüsse mit der römischen Realität darzustellen und die Werke der behandelten Autoren in ihren spezifischen politischen und sozialen Kontext zu setzen.
Der Autor nutzt eine literarhistorische und philologische Methode, indem er Inhaltsangaben und textkritische Erläuterungen mit historischem Hintergrundwissen verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in Kapitel zu einzelnen Autoren, von Kallimachos über Menander und Plautus bis hin zu Caesar und Sallust, wobei jeweils eine werkimmanente Analyse erfolgt.
Wichtige Begriffe sind Klassik, Hellenismus, Historie, Rhetorik und die kritische Auseinandersetzung mit antiken Werten.
Die römische Demokratie wird als indirekte Demokratie beschrieben, die sich durch ein Bürgerrecht auszeichnet, das nicht exklusiv war, und durch eine stärkere Beteiligung wohlhabender Bürger von außerhalb der Stadt.
Polybios betrachtet die Gottesfurcht als ein grundlegendes Element, das die oft wankelmütige und impulsiv agierende Masse durch Furcht vor dem Unsichtbaren zusammenhält.
Er kritisierte die Nobilität für ihre Korruptheit und Cliquenbildung, da staatliche Ämter und Entscheidungen in diesem Krieg maßgeblich durch Bestechung und persönliche Bereicherung beeinflusst wurden.
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