Masterarbeit, 2014
96 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Onlinehandel mit Lebensmitteln
2.1 Onlinehandel mit Lebensmitteln weltweit und in Deutschland
2.2 Onlinehandel mit Lebensmitteln im Vergleich zum stationären Einzelhandel
2.3 Onlinehandel mit Lebensmitteln aus Verbrauchersicht
3 Empirische Untersuchung
3.1 Arbeitshypothesen
3.2 Datenerhebung: Methode und Instrument
3.3 Durchführung der Datenerhebung
3.4 Analysemethode und Auswertung
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Soziodemographische Struktur
4.2 Offline- und Online-Einkauf von Lebensmitteln
4.3 Verbraucherwahrnehmung von Onlinehandel mit Lebensmitteln
4.4 Perspektiven und Bedingungen für den Lebensmitteleinkauf im Internet
5 Diskussion
6 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, mittels einer quantitativen Befragung die Wahrnehmungen der Verbraucher bezüglich des Onlinehandels mit Lebensmitteln im Vergleich zum stationären Einzelhandel zu erfassen und die daraus resultierenden Perspektiven für Lebensmittel-Onlinehändler zu analysieren.
2.1 Onlinehandel mit Lebensmitteln weltweit und in Deutschland
In diesem Kapitel wird zunächst die Differenzierung des Lebensmittel-Onlinehandels nach Betriebsformen und Sortimentsgestaltung dargestellt. Dann folgt die Beschreibung der internationalen Geschäftsmodelle. Zum Schluss wird die Entwicklung des Onlinehandels mit Lebensmitteln weltweit und in Deutschland betrachtet.
Differenzierung nach Betriebsformen und Sortimentsgestaltung
Wie im stationären Lebensmitteleinzelhandel gibt es auch im Online-Lebensmittelhandel unterschiedliche Betriebsformen (HEINEMANN 2010, S. 45). Sie sind mit Beispielen in Abbildung 1 dargestellt.
In Deutschland und der Schweiz sind reine Online-Händler erfolgreich. Sie fokussieren sich auf klar definierte, kleine Zielgruppe. Beispiele sind die Gourmondo Food GmbH, die wohlhabende Kunden mit edlen Weinen, Champagner und Delikatessen aus aller Welt beliefert und LeShop.ch, der junge Familien und berufstätige Mütter als Kernzielgruppe hat (GOURMONDO.DE 12.08.2013; LESHOP.CH 12.08.2013). Reine Online-Händler müssen mit einem hohen Investitionsaufwand rechnen, da sie nicht auf eine bestehende Infrastruktur zurückgreifen können. Daher sind es meist die Nischenanbieter, die häufig nur spezielle und hochwertige Produkte im Premium-Segment verkaufen. Damit gehen sie gezielt auf einen von den Verbrauchern wahrgenommenen Hauptvorteil des Internets als Vertriebskanal ein und fokussieren sich auf wohlhabendere Käufer. Dadurch entgehen sie dem Preiswettbewerb der größten Einzelhandelsketten (RÜHLE und WARSCHUN 2012, S. 6 f.).
In Frankreich wenden traditionelle Lebensmitteleinzelhändler wie Carrefour, E.Leclerc, Auchan eine Multi-Channel-Strategie profitabel an. Damit bieten sie den Kunden ihr stationäres Sortiment auch online an. Auf Grund der bereits vorhandenen Infrastruktur, der Größe und der Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten ist es ihnen möglich, die üblichen Preise des stationären Handels beizubehalten. Das Online-Angebot kann für traditionelle Super- und Verbrauchermarktketten ein Differenzierungsmerkmal sein und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Discounter darstellen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des Online-Lebensmittelhandels ein und formuliert die Problemstellung, Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Onlinehandel mit Lebensmitteln: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, internationale Geschäftsmodelle und die spezifische Situation des Online-Lebensmittelhandels in Deutschland.
3 Empirische Untersuchung: Hier werden die Arbeitshypothesen aufgestellt und die methodische Vorgehensweise sowie das Instrument der Online-Befragung detailliert beschrieben.
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse, ordnet die soziodemographische Struktur ein und prüft die aufgestellten Hypothesen statistisch.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in den Kontext bestehender Literatur eingeordnet und Konsequenzen für die Praxis abgeleitet.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer knappen Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und einem Ausblick auf die Zukunftsperspektiven des Online-Lebensmittelhandels.
Onlinehandel, Lebensmitteleinzelhandel, Verbraucherwahrnehmung, empirische Untersuchung, Online-Shopping, Convenience, Lebensmittelqualität, Sortiment, Kaufbereitschaft, Zustellform, Kundenzufriedenheit, Online-Supermärkte, Lebensmittel-Onlineshopping, Preissensibilität, Lieferbedingungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung deutscher Verbraucher gegenüber dem Onlinehandel mit Lebensmitteln und untersucht, wie dieses Angebot im Vergleich zum traditionellen Einkauf im Laden beurteilt wird.
Die zentralen Themen umfassen die Betriebsformen des Online-Lebensmittelhandels, die Motivationen und Barrieren der Konsumenten beim Online-Einkauf, die Bedeutung von Convenience und die verschiedenen Liefermodelle.
Das primäre Ziel ist es, durch eine quantitative Befragung zu erfassen, wie Verbraucher den Onlinehandel mit Lebensmitteln wahrnehmen und welche Faktoren ihre Kaufentscheidung beeinflussen.
Es wurde eine internetbasierte, quantitative Befragung (Online-Fragebogen) durchgeführt, deren Daten statistisch mittels t-Tests (unter Verwendung von SPSS) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Marktlage, stellt Hypothesen zur Verbraucherwahrnehmung auf, beschreibt das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und interpretiert die erzielten Ergebnisse im Lichte der Hypothesen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Onlinehandel, Verbraucherwahrnehmung, Lebensmittel-Onlineshopping, Convenience, Kaufbereitschaft und E-Commerce geprägt.
Die Hauptgründe sind das Fehlen der Möglichkeit, Produkte physisch zu begutachten (anzufassen/anzuschauen), Zweifel an der Frische und Qualität sowie die wahrgenommene Bequemlichkeit des stationären Handels in der Nähe.
Die Hauszustellung ist der favorisierte Lieferort (über 80%), während die Bereitschaft, hohe Liefergebühren zu zahlen, gering ist; ein Großteil bevorzugt Gebühren im Bereich von 1 bis 5 Euro.
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