Fachbuch, 2014
111 Seiten
Vitruv
Livius
Die Bücher 1 – 10 (bis zum Jahre 293 v.u.Z.)
Die Gründung Roms und die römischen Könige (1 1 – 42,3)
Die Servianische Ordnung (1 42,4 – 45)
Der letzte König und die Errichtung der Republik (1 46 – 2 3)
Der (erste) Auszug der Plebejer und Coriolan (2 21,6 – 40)
Der erste Streit um ein Ackergesetz (2 41ff)
Decimvirat und Zwölftafelgesetz (3 31 – 63)
Camillus und Manlius (5 – 6 20)
Vergil
Hirtengedichte
Gedicht vom Landbau
Aeneis
Horaz
Satiren I
Epoden, Satiren II
Oden I-III
Episteln I und II
Lied zur Jahrhundertfeier, Oden IV
Tibull
Corpus Tibullianum
Properz
Elegien I
Elegien II und III
Elegien IV
Ovid
Liebesgedichte
Liebeskunst
Briefe der Heroinen
Metamorphosen, Fasti
Trista, Briefe vom Schwarzen Meer
Strabon
Velleius Paterculus
Seneca der Ältere
Seneca, Lucan, Petron und Persius
Über die Wohltaten
Trostschrift an Marcia
Über den Zorn, Von der Unerschütterlichkeit des Weisen
Über die Kürze des Lebens
Trostschrift an seine Mutter Helvia, Trostschrift an Polybius
Von der Gemütsruhe
Vom glücklichen Leben, Über die Muße
Von der göttlichen Vorsehung
An Neros Hof
Die Verkürbissung des Kaisers Claudius
Über die Güte
Lucan: Der Bürgerkrieg oder Pharsalia
Petron: Satyricon
Nach dem Rückzug
Briefe an Lucilius
Persius: Satiren
Naturwissenschaftliche Untersuchungen
Tragödien
Der rasende Herkules
Die Trojanerinnen
Phaedra
Weitere Stücke
Plinius der Ältere
Widmung und Verzeichnisse, Kosmologie und Geographie (1. – 6. Buch)
Der Mensch (7. Buch)
Tiere (8. – 11.), Pflanzen (12. – 19.), Arzneimittel (20. – 32. Buch)
Metalle und Steine (33. – 37. Buch)
Quintilian
Schulunterricht (Grammatik), Anfangsgründe, Überblick (1. – 3. Buch)
Die Teile der Rhetorik
Die Auffindung des Stoffes (Zugleich: Die Teile der Rede, 4. – 6. Buch)
Die Anordnung des Stoffes (Eigentlich: Die Statuslehre, 7. Buch)
Der Ausdruck (8. – 10. Buch)
Gedächtnis (11 2) und Vortrag (11 3)
Das Ethos des Redners, Stilgattungen (12. Buch)
Tacitus
Agricola, Dialog über die Redner, Germania
Historien, Annalen
Tiberius (Annalen 1. – 6. Buch)
Claudius (Annalen 11. – 12. Buch)
Nero (Annalen 13. – 16. Buch)
Thrasea Paetus (16 21-35)
Galba, Otho, Vitellius und Vespasian (Historien)
Plinius der Jüngere
Regulus
Valerius Licinianus, Pallas’ Grab
An Quintilian, Sueton, Tacitus – Gärten, Gespenster und Delphine
Die amtliche Korrespondenz mit Trajan (10. Buch)
Martial und Juvenal
Martial: Epigramme
Juvenal: Satiren
Sueton
Die vorliegende Publikation unternimmt eine umfassende Analyse zentraler römischer Autoren und ihrer Werke, um deren historische Einordnung, philosophische Positionierung und literarische Bedeutung im Kontext der frühen Kaiserzeit zu beleuchten. Die Untersuchung fokussiert sich dabei auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen Macht, persönlicher Integrität und dem individuellen Lebensentwurf unter den Bedingungen des Kaisertums.
Die Gründung Roms und die römischen Könige (1 1 – 42,3)
Das erste Buch beginnt mit dem Fall Trojas. In Italien gab Latinus, der König der Aboriginer, Aeneas, dem Sohn des Anchises und der Venus, seine Tochter zur Frau. Nach ihr nannte Aeneas die Stadt, die er gründete, Lavinium. (1) Anaeas starb kurz nach dem Sieg über den Rutulerkönig Turnus. (2) Ob Ascanius, der dreißig Jahre nach der Gründung von Lavinium die Stadt seiner Mutter überließ und Alba Longa gründete, der Sohn der Lavinia war oder schon geboren wurde, als Troja noch stand, möchte Livius nicht untersuchen. (3) Es folgen die Könige von Alba Longa: Anaeas Silvius, Latinus Silvius, Alba, Atys, Capys, Capetus, Tibernus (der beim Übergang über den Fluß Albula ertrank, worauf der Fluß dann Tiber hieß), Agrippa, Romulus Silvius, Aventinus (der auf dem danach Aventin heißenden Hügel bestattet wurde) und Proca.
Proca hatte zwei Söhne: Numitor, der Ältere, wurde von Amulius vom Thron gestoßen. Seine Tochter Rea Silvia mußte Vestalin werden. (3) „Die Vestalin wurde vergewaltigt, und als sie Zwillinge geboren hatte, benannte sie – entweder weil sie es selber glaubte oder weil ein Gott als Grund der Verfehlung ihr ehrenhafter erschien – den Mars als Vater der unehelichen Nachkommenschaft. Aber weder Götter noch Menschen konnten sie oder ihre Kinder vor der Grausamkeit des Königs schützen; die Priesterin wurde in Haft genommen und gefesselt, die Knaben befahl er in fließendes Wasser zu werfen. (…) Die Sage will nun wissen: Als die sanfte Strömung die schaukelnde Wanne, in der die Knaben ausgesetzt waren, auf dem Trockenen zurückgelassen hatte, sei eine durstige Wölfin aus den Bergen der Umgebung gekommen und dem Kindergewimmer nachgegangen. Die habe den Kleinen ihr Gesäuge gereicht und sich so sanft gezeigt, das der königliche Oberhirte – Faustulus soll er geheißen haben – sie fand, wie sie die Knaben mit der Zunge leckte; dieser habe sie mit zu seiner Behau-
Vitruv: Der Autor erläutert die Grundlagen der Baukunst und Architektur, wobei er Symmetrie und den menschlichen Körper als harmonisches Vorbild betont.
Livius: Diese Analyse behandelt die frühen römischen Geschichtswerke und die mythische Gründung Roms sowie die Regierungszeit der Könige.
Vergil: Das Kapitel bietet Einblicke in die Hirtengedichte, das Gedicht vom Landbau und die Aeneis, eingebettet in Vergils eigene Lebensgeschichte.
Horaz: Es werden die Satiren, Epoden und Oden des Horaz besprochen, die seine Lebensphilosophie und sein Verhältnis zu Maecenas verdeutlichen.
Tibull: Der Text fokussiert auf die Elegien des Tibull und das Corpus Tibullianum, wobei Themen wie ländliche Idyllen und die Liebe zu Delia dominieren.
Properz: Hier werden die Elegien des Properz und seine komplexe Liebesbeziehung zu Cynthia sowie seine Rolle als „römischer Kallimachos“ analysiert.
Ovid: Die Analyse umfasst Ovids Liebesgedichte, die Ars amatoria sowie seine Metamorphosen und das Exil in Tomis.
Strabon: Das Kapitel widmet sich der Geographika des Strabon, die Europa, Asien und Afrika aus der Perspektive der damaligen Weltkenntnis beschreibt.
Velleius Paterculus: Fokus auf das zweibändige Geschichtswerk des Velleius Paterculus, inklusive des Lobes auf Tiberius.
Seneca der Ältere: Besprechung der Streitreden und Beratungsreden, die Einblick in die Rhetoriklehre der damaligen Zeit geben.
Seneca, Lucan, Petron und Persius: Diese Sektion behandelt philosophische Schriften von Seneca, das Epos von Lucan, den Roman von Petron sowie die Satiren von Persius.
Plinius der Ältere: Untersuchung der Naturgeschichte, die als bedeutendes enzyklopädisches Werk der Antike gilt.
Quintilian: Analyse der Ausbildung des Redners, inklusive pädagogischer Ratschläge und rhetorischer Systematik.
Tacitus: Darstellung der historischen Werke und Biographien des Tacitus, von Agricola bis zu den Annalen und Historien.
Plinius der Jüngere: Überblick über die Briefsammlung des jüngeren Plinius und seine offizielle Korrespondenz mit Trajan.
Martial und Juvenal: Die Darstellung konzentriert sich auf Martials Epigramme und Juvenals Satiren als literarische Spiegelbilder ihrer Zeit.
Sueton: Eine Betrachtung der Kaiserbiographien des Sueton, die das kaiserliche Leben nach einem festen Schema aufarbeiten.
Römische Literatur, Antike Philosophie, Stoa, Rhetorik, Kaisertum, Geschichte Roms, Elegie, Satire, Geschichtsschreibung, Seneca, Tacitus, Cicero, Augustus, Philologie, Ethik.
Das Werk ist eine detaillierte literaturwissenschaftliche und historische Analyse bedeutender römischer Autoren und ihrer Texte, von Vitruv bis Sueton.
Zentral sind die Verbindung von Literatur und politischer Macht, die stoische Ethik, rhetorische Strategien sowie die historische Dokumentation des römischen Reiches.
Ziel ist die kritische Aufarbeitung und Einordnung der antiken Texte, um die gesellschaftlichen und philosophischen Denkweisen der römischen Kaiserzeit nachvollziehbar zu machen.
Der Autor nutzt eine philologische Exegese, kombiniert mit historischen Kontextualisierungen und der Analyse der jeweiligen biographischen Hintergründe der Autoren.
Der Hauptteil gliedert sich in Einzelkapitel zu den wichtigsten antiken Schriftstellern, wobei deren Werke, Entstehungskontexte und deren Einordnung in die römische Gesellschaft erörtert werden.
Die Analyse ist durch Begriffe wie Römische Identität, stoische Lebensführung, rhetorische Beredsamkeit und die historische Rolle der Literaten charakterisiert.
Der Autor zeichnet ein ambivalentes Bild von Seneca, der einerseits als weiser Philosoph auftritt, aber andererseits durch seine Nähe zur Macht in politische Intrigen und moralische Kompromisse verstrickt war.
Die Rhetorik wird nicht nur als literarisches Werkzeug, sondern als grundlegende Fähigkeit und gesellschaftliche Notwendigkeit für das römische Leben und die politische Teilhabe interpretiert.
Livius wird als zentrale Quelle für die frühe römische Geschichte hervorgehoben, wobei insbesondere sein Umgang mit Sagenstoffen und seine Bemühungen zur Milderung quellenkritischer Tendenzen betont werden.
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