Bachelorarbeit, 2012
74 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. TEIL 1 - Theoretische Zugänge: Das Störungsbild „(Selektiver) Mutismus“
2.1. Definition & Begriffserklärung
2.2. Klassifikation
2.3. Diagnostik
2.3.1 Ausschlusskriterien ICD-10-GM
2.3.2 Ausschlusskriterien DSM-IV-TR
2.3.3 Diagnostische Evaluationsbögen
2.3.4 Differentialdiagnostik
2.4. Symptomatik & Komorbidität
2.5. Epidemiologie & Verlauf
2.6. Ätiologie
2.6.1 Psychologische Erklärungsansätze
2.6.2 Somatologische Erklärungsansätze
2.7. Therapie
2.7.1 Kooperative Mutismustherapie (KoMut)
2.7.2 Systemische-Mutismus-Therapie (SYMUT)
2.7.3 Theraplay
2.7.4 Pharmakotherapie
3. TEIL 2 - Ein Blick in die Praxis: (Selektiver) Mutismus im Kontext Schule
3.1 „Schulmutismus“
3.2 Die Problematik schweigender Kinder im Kontext Schule
3.2.1 Grundsätzliches zum Umgang von Lehrern/Innen mit mutistischen Kindern
3.2.2 Zur Benotung mündlicher Leistungen
3.3 „Kommunikation“ - Begriffserklärung
3.3.1 Gestörte sprachvermittelte Kommunikation
3.3.2 Nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten
3.3.3 Sprachtherapeutische Maßnahmen im schulischen Rahmen
3.4 Der aktuelle Stand: KIMUT – eine statistische Erhebung im Hinblick auf selektiven Mutismus an Grund- und Förderschulen in NRW
4. Resümee & Schlussbemerkung
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, das Störungsbild des (selektiven) Mutismus im schulischen Kontext wissenschaftlich zu durchdringen, um Vorurteile abzubauen und Pädagogen fundierte Handlungsstrategien für den Umgang mit betroffenen Schülern an die Hand zu geben.
2.1.Definition & Begriffserklärung
Der Begriff „Mutismus“ leitet sich aus dem lateinischen Terminus „mutus“=“stumm“ / „schweigen“ ab. Er beschreibt eine Kommunikationsstörung, welche auf dem Schweigen bzw. der nicht zwangsläufig bewussten Verweigerung des Sprechens und der Sprache beruht. Sie tritt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auf, ist aber auch bei Erwachsenen zu beobachten. Dabei gilt die Voraussetzung, dass weder eine Störung der Sprachentwicklung, noch eine Fehlfunktion der Hör-, Sprach- und Sprechfunktionen vorliegt. Das heißt, dass das Sprechen trotz erfolgreich erworbener Sprachfähig- und Fertigkeiten durch beharrliches Schweigen verweigert wird.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Phänomen Mutismus ein und begründet die Relevanz der Arbeit durch den persönlichen Bezug der Autorin sowie die Notwendigkeit der Aufklärung im schulischen Umfeld.
2. TEIL 1 - Theoretische Zugänge: Das Störungsbild „(Selektiver) Mutismus“: Dieses Kapitel liefert eine fundierte wissenschaftliche Basis durch Definition, Klassifikation, Diagnostik, Symptomatik und die Erläuterung verschiedener Ätiologien sowie therapeutischer Ansätze.
3. TEIL 2 - Ein Blick in die Praxis: (Selektiver) Mutismus im Kontext Schule: Der Fokus liegt auf der schulischen Realität, dem Umgang mit „Schulmutismus“, der Benotung sowie konkreten nonverbalen Kommunikationshilfen und der Auswertung aktueller statistischer Daten aus der KIMUT-Studie.
4. Resümee & Schlussbemerkung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die Beantwortung der einleitend formulierten Forschungsfragen sowie ein Ausblick auf die Bedeutung der Inklusion gegeben.
Selektiver Mutismus, Schulmutismus, Kommunikationsstörung, Inklusion, Sprachverweigerung, Pädagogik, Diagnostik, Therapie, Theraplay, KoMut, SYMUT, Förderschule, Grundschule, nonverbale Kommunikation, Benotung
Die Arbeit befasst sich mit dem Störungsbild des (selektiven) Mutismus, insbesondere unter dem Aspekt, wie pädagogische Fachkräfte im schulischen Alltag damit umgehen und die betroffenen Kinder fördern können.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Störungsbildes, die ätiologischen Ursachen, verschiedene Therapieansätze sowie spezifische Herausforderungen und Lösungsstrategien im schulischen Unterricht.
Die Autorin möchte das Unwissen über Mutismus verringern, Vorurteile abbauen und Lehrkräften helfen, mutistische Kinder zu verstehen und sie durch geeignete Maßnahmen in ihrer schulischen Teilhabe zu unterstützen.
Das methodische Vorgehen basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, bei der Erkenntnisse aus Fachbüchern, Zeitschriften und Internetquellen zusammengeführt und analysiert wurden.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zuerst werden medizinische und psychologische Grundlagen (Theorie) erarbeitet, danach folgt der praktische Teil mit Fokus auf den Schulalltag, Kommunikationshilfen und aktuellen statistischen Erhebungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie selektiver Mutismus, Inklusion, pädagogische Förderung, Diagnostik und Kommunikationshilfen charakterisiert.
„Schulmutismus“ beschreibt eine spezifische Form des Mutismus, die sich primär im schulischen Umfeld äußert, sobald das Kind das Schulgelände betritt, während in anderen Lebensbereichen durchaus Lautsprache vorhanden sein kann.
Die Studie dient als empirischer Beleg für die Häufigkeit und Identifikation von mutistischem Verhalten an Schulen und unterstreicht die Notwendigkeit, dass Lehrpersonal über adäquate Diagnoseinstrumente verfügen muss.
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