Diplomarbeit, 2013
82 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema „Employability älterer Arbeitnehmer" und zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema zu analysieren und daraus resultierende Konsequenzen für das Personalmanagement abzuleiten. Die Arbeit untersucht die Beschäftigungstähigkeit älterer Arbeitnehmer, indem sie verschiedene Aspekte wie Leistungsfähigkeit, Wertschöpfungsfähigkeit, Kompetenzen und Entwicklungspotential beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar, die sich aus dem demografischen Wandel und der wachsenden Bedeutung älterer Arbeitnehmer im Arbeitsleben ergibt. Sie erläutert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
Das Kapitel „Begriffserklärungen" definiert die Begriffe „Employability" und „ältere Arbeitnehmer" und grenzt diese für die Untersuchung ein. Es wird die Bedeutung des kalendarischen und biologischen Alters sowie die Rolle von gesellschaftlichen Wertvorstellungen bei der Bewertung von Alter diskutiert.
Das Kapitel „Untersuchungsmodell" beschreibt die Methodik der Arbeit, die auf einer systematischen Analyse internationaler wissenschaftlicher Studien basiert. Es werden die Kriterien für die Auswahl der Studien, die Suchstrategie und die Qualität der Quellen vorgestellt.
Das Kapitel „Stereotype über ältere Arbeitnehmer" analysiert die vorherrschenden Stereotype über ältere Arbeitnehmer im Arbeitskontext. Es werden verschiedene Studien vorgestellt, die negative und positive Stereotype identifizieren und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt beleuchten.
Das Kapitel „Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Employability älterer Arbeitnehmer" präsentiert die Ergebnisse der Literaturrecherche zu den Charakteristika Älterer in Bezug auf ihre Beschäftigungstähigkeit. Es werden Erkenntnisse zu physischen und kognitiven Fähigkeiten, Wertschöpfungsfähigkeit und Entwicklungspotential älterer Arbeitnehmer dargestellt.
Das Kapitel „Konsequenzen für das Personalmanagement" leitet aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen und -ansätze für die drei Personalmanagementfelder Personalführung, Personaleinsatz und Personalentwicklung ab. Es werden die Konsequenzen aus den Erkenntnissen zu Altersstereotypen, individuellen Unterschieden und überfachlichen Kompetenzen für die Gestaltung des Führungskräfte-Mitarbeiter-Verhältnisses, den Personaleinsatz und die Personalentwicklung aufgezeigt.
Die Schlussbetrachtung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Herausforderungen und Chancen für Organisationen im Hinblick auf die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Es werden die Bedeutung von vorurteilsfreier Arbeitswelt und die Wertschätzung aller Mitarbeiter für die erfolgreiche Umsetzung der Handlungsempfehlungen betont.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Employability, ältere Arbeitnehmer, Altersstereotype, Personalmanagement, Personalführung, Personaleinsatz, Personalentwicklung, demografischer Wandel, Leistungsfähigkeit, Wertschöpfungsfähigkeit, Kompetenzen, Entwicklungspotential, Arbeitsmotivation, Kreativität, Innovationsvermögen, Weiterbildung, Gesundheit, individuelle Unterschiede.
Employability (Beschäftigungsfähigkeit) bezeichnet die Fähigkeit einer Person, durch ihre Kompetenzen und Leistungen einen Arbeitsplatz zu finden, zu behalten oder sich auf dem Arbeitsmarkt neu zu orientieren.
Häufige Vorurteile sind eine nachlassende Leistungsfähigkeit, mangelnde Flexibilität und eine geringere Bereitschaft zur Weiterbildung. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch ein differenzierteres Bild.
Man unterscheidet zwischen fluider Intelligenz (Auffassungsgabe), die abnehmen kann, und kristalliner Intelligenz (Erfahrungswissen), die im Alter oft stabil bleibt oder sogar zunimmt.
Studien zur überfachlichen Ebene zeigen, dass Innovationsvermögen und Kreativität nicht zwangsläufig mit dem Alter abnehmen, sondern stark von der Arbeitsumgebung und Motivation abhängen.
Unternehmen sollten Altersstereotype abbauen, den Personaleinsatz an physische Bedingungen anpassen und die Personalentwicklung durch lebenslanges Lernen fördern.
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