Examensarbeit, 2011
28 Seiten, Note: 2,0
1. Problemstellung
1.1 Einleitung
1.2 Modulbezug
1.3 Leitfragen und Zielvorstellungen
1.4 Bezug zu den Ausbildungsstandards
1.4.1 Allgemeine Ausbildungsstandards
1.4.2 Fachspezifische Ausbildungsstandards
2. Didaktische und Methodische Überlegungen und Entscheidungen
2.1 Zur Methode „Portfolio“
2.2 Lerntypen und Multiple Intelligenzen
2.3 Lehrplanbezug und Inhalte der Unterrichtseinheit
2.4 Lerngruppe und Vorerfahrungen
2.4.1 Bemerkungen zur Lerngruppe und Lernvoraussetzungen
2.4.2 Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler
3. Ausgewählte Aspekte der Unterrichtseinheit
3.1 Aufbau der Unterrichtseinheit
3.2 Vorstellung ausgewählter Aspekte der Portfolio-Arbeit in Bezug auf die Leitfragen
3.2.1 Inhaltliche Schwerpunkte der Portfolio-Arbeit
3.2.2 Differenzierte Aufgabenarten
3.2.3 Reflexion und Selbstreflexion während der Portfolio-Arbeit
3.2.3.1 Selbsteinschätzungsbögen vor und nach jedem Themenkomplex
3.2.3.2 Reflexionsbögen vor, nach und während der Unterrichtseinheit
3.2.3.3 Der Portfolio-Brief
4. Angewendete Evaluationsverfahren
4.1 Pretest und Abschlusstest
4.2 Reflexionsbögen
4.2.1 Selbsteinschätzungsbögen vor und nach jedem Themenkomplex
4.2.2 Selbsteinschätzungsbögen vor, nach und während der Unterrichtseinheit
4.3 Persönliche Beobachtungen
5. Resümee
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht einer 6. Klasse, um einen binnendifferenzierten, interessengeleiteten und individualisierten Zugang zu komplexen historischen Themen zu ermöglichen und die Selbstreflexion der Lernenden zu stärken.
3.2.2 Differenzierte Aufgabenarten
Um die Individualität der Schüler zu berücksichtigen und ihnen interessen- und fähigkeitsgeleitete Angebote innerhalb des Themas „Lebensformen im Mittelalter“ zu ermöglichen, habe ich mich im Vorfeld dazu entschlossen, die Aufgaben nach den unterschiedlichen Lerntypen zu organisieren. Dabei habe ich mich vorrangig auf die Lerntypenunterscheidung nach Frederic Vester konzentriert. Jedoch habe ich versucht bei zahlreichen Arbeitsbögen auch die wesentlich komplexere Theorie der „Multiplen Intelligenzen“ zu berücksichtigen. Dementsprechend wurden alle Arbeitsbögen mit Symbolen versehen, die auf die Lerntypen hinweisen.
Um den Schülern die Wahl ihrer Arbeitsbögen zu erleichtern, bekamen sie zu Beginn der Portfolio-Arbeit eine Übersicht mit den unterschiedlichen Symbolen für die lerntypenspezifischen Aufgabenarten.
Durch das Anbringen von Übersichten über die Themenkomplexe mit ihren einzelnen Arbeitsbögen, der Vorgabe Wahl- oder Pflichtbögen und einer kurzen Beschreibung der Aufgabe konnten sich die Schüler einen Überblick verschaffen und ihr Arbeiten selbstständig planen. Damit nicht nur gemalt oder gebastelt werden konnte, sind die Pflichtbögen weitgehend als Schreibaufgaben angelegt worden.
Ich möchte hier im Folgenden einige Arbeitsbögen exemplarisch mit ihren Aufgabenangeboten vorstellen, um das Ziel meiner Arbeit deutlich zu machen.
Zunächst sind sich alle Pflicht- und Wahlbögen in der Organisation gleich. Hier ein Beispiel für einen Pflichtbogen.
1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für den Einsatz einer Portfolio-Arbeit im Geschichtsunterricht und definiert die zentralen Leitfragen zur Binnendifferenzierung und Selbstreflexion.
2. Didaktische und Methodische Überlegungen und Entscheidungen: Es werden die theoretischen Grundlagen des Portfolio-Konzepts, der Lerntypentheorien sowie die curricularen Bezüge und die Voraussetzungen der Lerngruppe dargelegt.
3. Ausgewählte Aspekte der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt den konkreten Aufbau der Unterrichtssequenz sowie die Gestaltung der Arbeitsbögen, Differenzierungsmöglichkeiten und Reflexionsinstrumente.
4. Angewendete Evaluationsverfahren: Hier werden die eingesetzten Instrumente zur Überprüfung des Lernfortschritts und des Arbeitsverhaltens, wie Tests, Reflexionsbögen und Beobachtung, analysiert und bewertet.
5. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die erreichten Ziele, die Grenzen der Methode sowie Konsequenzen für den zukünftigen Unterricht.
Portfolio-Arbeit, Geschichtsunterricht, Binnendifferenzierung, Selbstreflexion, Lebensformen im Mittelalter, Lerntypen, Multiple Intelligenzen, Individualisiertes Lernen, Evaluationsverfahren, Unterrichtsentwicklung, Selbstständiges Lernen, Kompetenzentwicklung, Mittelalter, Schülermotivation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Evaluation der Methode "Portfolio" im Geschichtsunterricht einer 6. Klasse, um den Unterricht binnendifferenziert und schülerzentriert zu gestalten.
Zentrale Themen sind die Portfolio-Didaktik, die Berücksichtigung von Lerntypen und Multiplen Intelligenzen sowie die historische Auseinandersetzung mit dem Thema "Lebensformen im Mittelalter".
Das Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern Portfolio-Arbeit einen binnendifferenzierten und individualisierten Zugang zu historischen Themen ermöglicht und ob sie das eigenverantwortliche Lernen und die Reflexionsfähigkeit der Schüler stärkt.
Es wurde eine praxisorientierte Unterrichtsgestaltung mit anschließender qualitativer Evaluation mittels Pre- und Abschlusstests, Reflexionsbögen zur Selbsteinschätzung und begleitender Lehrbeobachtung gewählt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zum Portfolio-Konzept, die konkrete inhaltliche und methodische Planung der Unterrichtseinheit sowie die detaillierte Vorstellung der eingesetzten Arbeitsmaterialien und Evaluationsinstrumente.
Portfolio-Arbeit, Binnendifferenzierung, Selbstreflexion, Lebensformen im Mittelalter, Lerntypen und individualisiertes Lernen.
Die Selbstreflexion soll den Schülern helfen, ihr eigenes Lernverhalten kritisch zu hinterfragen, Stärken und Schwächen bei der Bearbeitung der Arbeitsbögen zu erkennen und Konsequenzen für zukünftige Lernprozesse zu ziehen.
Die Aufgaben wurden basierend auf Lerntypentheorien (nach Vester und Gardner) entwickelt, sodass Schüler durch diverse Aufgabenformate wie Schreiben, Zeichnen, Basteln oder das Erstellen von Mind-Maps individuell angesprochen werden konnten.
Die Methode fördert zwar die selbstständige Arbeit und Motivation, stößt jedoch bei leistungsschwächeren Schülern an Grenzen, da diese oft eine stärkere Lenkung durch die Lehrkraft benötigen, um den Lernprozess eigenständig zu steuern.
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