Masterarbeit, 2013
114 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Problem- und Fragestellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Definition des Begriffs "Event"
1.4 Definition des Begriffs "Versicherung"
1.5 Abgrenzungen
1.6 Relevanz des Themas / Nutzen der Arbeit
1.7 Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen – Prüfungs- und Planungsprozess Sortimentserweiterung
2.1 Markt- und Branchenanalyse
2.1.1 Marktanalyse
2.1.2 Branchenanalyse anhand des Fünf-Kräfte-Modells
2.2 Umweltanalyse
2.3 Produktstrategie
2.3.1 Vertikaler Fit: Einordnung in Gesamt- und Wachstumsstrategie
2.3.2 Gesamtmarkt- oder Nischenstrategie
2.3.3 Wettbewerbsstrategie
2.3.4 Positionierung
2.4 Abschätzung der Rentabilität
2.5 Marketingmix aus 7 P's
2.5.1 Product (Produkt)
2.5.2 Price (Preis)
2.5.3 Place (Distribution)
2.5.4 Promotion (Kommunikation)
2.5.5 People (Personal)
2.5.6 Process (Prozess)
2.5.7 Physical Facilities (Ausstattung)
2.6 Vorbereitung Markteinführung
2.7 Markteinführung
2.8 Optimierung und Erneuerung
2.8.1 Optimierung durch KVP
2.8.2 Rechtzeitige Erneuerung durch strategische Frühaufklärung
3 Methodik sowie Beschrieb der Daten- und Informationsbeschaffung
3.1 Methodik
3.2 Desk Research
3.2.1 Internet Suche
3.2.2 Literatur Suche und Auswahl
3.2.3 Befragung der Stadtpolizei St. Gallen und Zürich
3.2.4 Interne Quellen
3.3 Field Research
3.3.1 Online-Befragung von potentiellen Kunden
3.3.2 Umfrage bei Versicherungsunternehmen und –makler
3.3.3 Umfrage Verkaufs-Mitarbeitende H. Versicherungen
3.3.4 Qualitative Experteninterviews
4 Resultate
4.1 Desk Research Marktanalyse / Anzahl Events 2013
4.2 Online-Befragung von potentiellen Kunden
4.3 Umfrage bei Versicherungsunternehmen und –makler
4.4 Umfrage Verkauf-Mitarbeitende H. Versicherungen
4.5 Qualitative Experteninterviews
5 Konklusionen
5.1 Markt- und Branchenanalyse
5.1.1 Marktanalyse
5.1.2 Branchenanalyse
5.2 Umweltanalyse
5.3 Produktstrategie
5.3.1 Vertikaler Fit: Einordnung in Gesamt- und Wachstumsstrategie
5.3.2 Gesamtmarkt- oder Nischenstrategie
5.3.3 Wettbewerbsstrategie
5.3.4 Positionierung
5.4 Abschätzung der Rentabilität
5.5 Marketingmix
5.5.1 Product (Produkt)
5.5.2 Price (Preis)
5.5.3 Place (Distribution)
5.5.4 Promotion (Kommunikation)
5.5.5 People (Personal)
5.5.6 Process (Prozess)
5.5.7 Physical Facilities (Ausstattung)
5.6 Vorbereitung Markteinführung
5.7 Markteinführung
5.8 Optimierung und Erneuerung
5.8.1 Optimierung durch KVP
5.8.2 Rechtzeitige Erneuerung durch strategische Frühaufklärung
6 Fazit, Handlungsempfehlungen und Zeitplan
7 Handlungsoptionen
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist es, aus Sicht eines in der Schweiz tätigen Versicherungsunternehmens zu klären, wie ein Markteintritt in den Bereich der Event-Ausfallversicherungen erfolgreich gestaltet werden kann, um zu einem rentablen Prämienwachstum zu gelangen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie muss ein Versicherungsunternehmen den Eintritt in den Markt von Event-Ausfallversicherungen in der Schweiz gestalten, damit diese Sortimentserweiterung zu rentablem Prämienwachstum führt?
1.1 Problem- und Fragestellung
Die schweizerischen Versicherungsgesellschaften tun sich schwer mit dem Lancieren von neuen Produktideen und Sortimentserweiterungen. Dies ist erstaunlich, da sich die Branche in einem gesättigten und somit Käufermarkt bewegt (BAKBASEL, 2013, S. 9). Lange wurde die Produktpflege und -entwicklung vernachlässigt. Das sieht man sehr gut daran, dass das Berufsbild Produktmanager erst seit wenigen Jahren üblich ist in Schweizer Versicherungsunternehmen. Auch heute noch beschränkt sich deren Aufgabe meistens auf Produktpflege, welche nebenbei ausgeführt wird.
Neben den fehlenden personellen Ressourcen ist es zudem aufwändig und schwierig, erfolgreich neue Produkte zu entwerfen oder Sortimentserweiterungen durchzuführen. In der Praxis ist zu beobachten, dass oft ein Versicherungsprodukt vom internen Produktmanagement kreiert wird, ohne genügend abzuklären, ob dafür ein Kundenbedürfnis besteht. Beispiel dafür ist unter anderem die "Tiefkühler-Versicherung" (Ersatz des Tiefkühler-Inhalts bei Stromausfall) für Privatpersonen, welche die Umsatz-Erwartungen der Versicherer bei weitem nicht erfüllte. Während sich grössere Marktteilnehmer solche Experimente nach dem "Trial and Error" Prinzip leisten können, ist dies für mittelgrosse oder kleine Versicherungsgesellschaften aus Kostengründen das falsche Vorgehen. Auch können Image und Glaubwürdigkeit darunter leiden, wenn solche Produkte in den Medien unter dem Titel "Vorsicht vor diesen unnötigen Versicherungen" aufgeführt werden.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Event-Ausfallversicherung als Sortimentserweiterung vor dem Hintergrund eines gesättigten Schweizer Versicherungsmarktes.
2 Theoretische Grundlagen – Prüfungs- und Planungsprozess Sortimentserweiterung: Darlegung der theoretischen Konzepte wie Marktanalysen, Produktstrategien und Marketingmix, die als Grundlage für den Markteintritt dienen.
3 Methodik sowie Beschrieb der Daten- und Informationsbeschaffung: Beschreibung des Forschungsansatzes, der Methoden der Datenbeschaffung (Desk und Field Research) sowie der Experteninterviews.
4 Resultate: Präsentation der erhobenen Daten aus Marktanalysen, Kundenbefragungen und Experteninterviews.
5 Konklusionen: Zusammenfassende Auswertung der Erkenntnisse unter Rückgriff auf die theoretischen Grundlagen des zweiten Kapitels.
6 Fazit, Handlungsempfehlungen und Zeitplan: Abschlussbetrachtung mit konkreten Empfehlungen und einem Umsetzungsplan für den Markteintritt.
7 Handlungsoptionen: Diskussion strategischer Alternativen zur gewählten Nischenstrategie.
Event-Ausfallversicherung, Schweiz, Sortimentserweiterung, Versicherungsmarkt, Marktpotenzial, Marketingmix, Markteintritt, Nischenstrategie, Produktmanagement, Versicherungsstrategie, Risikoanalyse, Kundenbedürfnisse, Rentabilität, Versicherungsbranche, Vertriebskanäle.
Die Arbeit befasst sich mit der Prüfung und Planung eines Markteintritts von Schweizer Versicherungsunternehmen in das Nischensegment der Event-Ausfallversicherungen.
Die Arbeit deckt die Markt- und Branchenanalyse, die Strategieentwicklung (Produkt und Marketing) sowie die prozessuale Planung und ökonomische Rentabilitätsprüfung ab.
Das primäre Ziel ist es zu klären, wie ein Versicherer den Markteintritt gestalten muss, damit diese spezifische Sortimentserweiterung zu einem rentablen Prämienwachstum führt.
Es wurde eine empirische Forschungsmethode gewählt, die eine Kombination aus Desk Research, Online-Umfragen bei potenziellen Kunden und qualitativen Experteninterviews mit Maklern und Versicherern umfasst.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (wie das Fünf-Kräfte-Modell oder der Marketingmix) mit den spezifischen Gegebenheiten des Marktes für Event-Versicherungen verknüpft und durch die gewonnenen Studienergebnisse analysiert.
Die zentralen Begriffe umfassen Event-Ausfallversicherung, Sortimentserweiterung, Markteintritt, Nischenstrategie und Versicherungsmarketing.
Die Analyse zeigt, dass dieser Markt aktuell kaum aktiv bearbeitet wird, die Zielgruppe ein einfach verständliches Produkt benötigt und sich hierdurch eine rentable Differenzierungsstrategie realisieren lässt.
Die T. ist laut Experten die klare Marktführerin, welche Standards setzt; jeder Markteintritt muss daher genau prüfen, wie er sich von dieser etablierten Stellung abgrenzen kann.
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