Forschungsarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 1,8
1. Zusammenfassung:
2. Einführung und Hypothesen:
3. Methode:
4. Ergebnisse:
4.1 Die zusammengefassten 160 Werte
4.2 Grafische Darstellung der Ergebnisse
4.3 Hypothesenprüfung mit der deskriptiven Statistik
4.4 Korrelation von Bekanntheitsgrad und Antworten
4.5 Fragebogen als Prognoseinstrument
4.6 Prognosegenauigkeit des Fragebogens
5. Diskussion der Ergebnisse
Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht empirisch, inwieweit geschlechtsspezifische Unterschiede in verschiedenen Lebensbereichen existieren und ob diese auf Basis eines standardisierten Fragebogens prognostiziert werden können.
2. Einführung und Hypothesen
Geschlechtsunterschiede sind in vielen Forschungsbereichen (z.B. Biologie und Psychologie) ein interessierendes Thema, dass erst seit den vergangenen Jahrzehnten deutlich offener und differenzierter betrachtet wird, als es noch in den 70er und 80er Jahren der Fall gewesen ist. Der Begriff „Geschlecht“ lässt sich auf biologische Art und Weise (engl. sex) definieren, ist allerdings auch kulturell durch die Geschlechterrolle (engl. gender) geprägt.
1985 veröffentlichte Kay Deaux den Bericht „Sex and Gender“ im „Annual Review of Psychology“ in dem er berichtet, dass Geschlechtsunterschiede hauptsächlich von Gesellschaftsanalytikern behandelt wurden und nur wenig Beachtung in der Wissenschaft fanden. Gesellschaftlich wurden Themen, wie z.B. Sexualität, lange als Tabu gehandelt. Auch gab es in dieser Zeit Versuche, das Bestehen von Geschlechtsunterschieden zu widerlegen, was wiederum ein Ansporn für die wissenschaftliche Suche nach Belegen für Geschlechtsunterschiede gewesen ist.
1. Zusammenfassung: Diese einleitende Sektion stellt die Kernaspekte der Studie dar, welche zeigt, dass zwar Geschlechtsunterschiede existieren, diese jedoch für eine sichere individuelle Zuordnung per Fragebogen nicht ausreichen.
2. Einführung und Hypothesen: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund der Geschlechterrollen und formuliert vier zentrale Hypothesen zu den Themen Partnerwahl, Emotionen, Sexualität und mathematische Fähigkeiten.
3. Methode: Hier wird der methodische Ansatz der Online-Befragung mit N=40 Teilnehmern sowie die Struktur des eingesetzten Fragebogens und dessen Auswertungsgrundlage detailliert beschrieben.
4. Ergebnisse: In diesem Hauptteil erfolgt die Datenaufbereitung, die deskriptive statistische Analyse sowie die Überprüfung der Prognosegenauigkeit mittels des Fragebogens.
5. Diskussion der Ergebnisse: Das letzte Kapitel reflektiert die Resultate, ordnet sie in den Stand der Forschung ein und diskutiert mögliche Störfaktoren wie die soziale Erwünschtheit bei der Befragung.
Geschlechtsunterschiede, Gender, Partnerwahl, Emotionsempfindung, sexuelle Aktivität, Mathematik, Online-Befragung, Likert-Skala, Statistik, Prognosegenauigkeit, Anonymität, Stichprobe, Hypothesenprüfung, soziale Erwünschtheit, Selbsteinschätzung
Die Arbeit untersucht empirisch, ob es signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen in vier ausgewählten Themenbereichen gibt und ob diese Unterschiede eine eindeutige Geschlechtszuordnung anhand eines Fragebogens erlauben.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Bereiche Partnerwahl, Stärke der Emotionsempfindung, sexuelle Aktivität sowie die Selbsteinschätzung der eigenen mathematischen Fähigkeiten.
Das Ziel ist die empirische Überprüfung von vier aufgestellten Hypothesen zu Geschlechtsunterschieden und die Bewertung der Eignung eines Fragebogens als Prognoseinstrument zur Geschlechteridentifikation.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung mit einer Stichprobe von N=40 Personen durchgeführt, wobei die Daten mittels deskriptiver Statistik und Korrelationsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Aufbereitung der 160 erhobenen Werte, der grafischen Ergebnisdarstellung, der statistischen Hypothesenprüfung sowie der experimentellen Prüfung der Prognosegenauigkeit an unbekannten Antwortbögen.
Wichtige Begriffe sind Gender, Partnerwahl, Emotionsauslebung, sexuelle Aktivität, mathematische Selbsteinschätzung sowie die kritische Auseinandersetzung mit der sozialen Erwünschtheit von Antworten.
Das Online-Verfahren ermöglichte es dem Autor, innerhalb kurzer Zeit eine ausreichende Anzahl an Teilnehmern zu akquirieren und gleichzeitig durch die Anonymität den Einfluss sozial erwünschter Antworten zu minimieren.
Bei der Prüfung an zehn anonymen Testbögen erreichte das Modell eine Trefferquote von 60 %, was laut Autor nur knapp über dem Zufallsniveau liegt und somit die begrenzte Prognosegüte des Instruments verdeutlicht.
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