Examensarbeit, 2011
89 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Zur Definition von Adipositas im Kindes- und Jugendalter
2.1.1 Verfahren zur Diagnostik von Adipositas im Kindes- und Jugendalter
2.1.2 Folgeerkrankungen der Adipositas im Kindes- und Jugendalter
2.1.3 Die Verbreitung in Deutschland
2.2 Ätiologie
2.2.1 Bewegungsverhalten
2.2.2 Ernährung
2.2.3 Peers
2.2.3.1 Die Wahrnehmung des gesunden und ungesunden Essers-Prototypen
3. Fragestellungen und Hypothesen der Untersuchung
4. Methodik der Untersuchung
4.1 Studiendesign
4.2 Beschreibung der Durchführung
4.3 Beschreibung des Fragebogens
4.3.1 Soziodemografische Angaben
4.3.2 Ernährungsverhalten
4.3.3 Bewegungsverhalten
4.3.4 Die Prototypen-Wahrnehmung
4.4 Bestimmung von Adipositas
4.5 Beschreibung der Auswertung
5. Ergebnisse
5.1 Beschreibung der Stichprobe
5.2 Darstellung der Ergebnisse
5.2.1 Bewegungsverhalten
5.2.2 Ernährungsverhalten
5.2.3 Die Prototypen-Wahrnehmung
5.2.4 Zusammenhang: Prototypen-Wahrnehmung und Ernährungsverhalten
6. Diskussion und Ausblick
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht empirisch die Unterschiede zwischen adipösen und nicht adipösen Jugendlichen hinsichtlich ihres Ernährungs- und Bewegungsverhaltens sowie der Wahrnehmung von Esser-Prototypen unter Berücksichtigung von Peer-Einflüssen.
2.2.1 Bewegungsverhalten
Wie bereits erwähnt, stellt Adipositas ein heterogenes Störungsmodell mit einer multifaktoriellen Genese dar. Da für die vorliegende Arbeit die Einflussgrößen Bewegungs- und Ernährungsverhalten von Relevanz sind, werden im folgenden beide Komponenten des Energieverbrauchs erläutert, wobei sich dieses Kapitel schwerpunktmäßig der Untersuchung des Einflusses der Sport- und Bewegungsverhaltens hinsichtlich der Entwicklung der Adipositas im Kindes- und Jugendalter widmet. Zunächst werden Studien bezüglich des Bewegungspensums von Kindern und Jugendlichen vorgestellt, um im Anschluss daran auf die Ursachen für die veränderte körperlich-sportliche Aktivität einzugehen, die für die ubiquitäre Prävalenz adipöser Kinder und Jugendliche verantwortlich gemacht werden können.
„Die rezente Adipositas-Epidemie impliziert, dass umweltbedingte Veränderungen von Energieaufnahme und/oder -verbrauch stattgefunden haben“ (Hebebrand & Bös, 2005, S. 51). Laut Bös (2004) sind die Kinder der heutigen Gesellschaft inaktiv, weniger fit und infolgedessen häufiger adipös im Vergleich zu früheren Kindergenerationen. Daraus resultiert ein enormer Anstieg des Bewegungsmangels, der u.a. erste Anzeichen von beginnenden Zivilisationserkrankungen impliziert.
Eine Analyse von 1.000 Bewegungstagebüchern bestätigte die verminderte körperliche Aktivität im Kindesalter als weit verbreitetes Phänomen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein Grundschulkind im Tagesdurchschnitt etwa 9 Stunden liegt, 9 Stunden sitzt, 5 Stunden steht und sich gerade noch 1 Stunde bewegt (Bös, 1999).
1. Einleitung: Stellt die Relevanz der Adipositas als Gesundheitsrisiko dar und definiert den Fokus auf Ernährungs-, Bewegungsverhalten und Peer-Einflüsse bei Jugendlichen.
2. Theoretischer Hintergrund: Bietet eine wissenschaftliche Fundierung durch Definitionen, Diagnostik, Folgeerkrankungen und Ätiologie der Adipositas.
3. Fragestellungen und Hypothesen der Untersuchung: Formuliert die zentralen Forschungsfragen zur differenzierenden Analyse von gewichtsbezogenen Gruppen.
4. Methodik der Untersuchung: Beschreibt das Studiendesign, die Durchführung, den Aufbau des Fragebogens sowie die statistische Auswertung.
5. Ergebnisse: Präsentiert und interpretiert die erhobenen Daten aus der Stichprobenbeschreibung sowie die Analysen zum Verhalten und zur Wahrnehmung.
6. Diskussion und Ausblick: Rekapituliert die Ergebnisse, kritisiert die methodischen Einschränkungen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungen.
Adipositas, Jugendalter, Ernährungsverhalten, Bewegungsverhalten, Prototypen-Wahrnehmung, Peers, Energiebilanz, KiGGS-Studie, Prävention, Gesundheitsverhalten, Sozialer Status, BMI, Stigmatisierung, Lebensstile, Empowerment.
Die Arbeit untersucht empirisch, ob sich adipöse und nicht adipöse Jugendliche in ihrem Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie in der Wahrnehmung von Esser-Prototypen unterscheiden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Adipositas-Ätiologie, dem Einfluss der sozialen Umgebung (Peers), dem Bewegungsalltag und der Rolle von Ernährungsmustern bei Jugendlichen.
Ziel ist eine differenzierende Analyse, um herauszufinden, ob verhaltensbasierte oder wahrnehmungsbasierte Faktoren einen signifikanten Beitrag zur Entstehung oder Aufrechterhaltung von Adipositas leisten.
Es wurde eine querschnittliche schriftliche Befragung von Jugendlichen mittels eines standardisierten Fragebogens durchgeführt, ergänzt durch Gewicht- und Größenmessungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes, die methodische Darlegung der Studie und eine detaillierte Ergebnisanalyse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Adipositas, Ernährungsverhalten, Bewegungsverhalten, Peer-Einfluss und Prototypen-Wahrnehmung beschreiben.
Peers fungieren als Sozialisationsinstanz, die durch die Wahrnehmung von gesundem oder ungesundem Essverhalten das eigene Verhalten der Jugendlichen maßgeblich beeinflussen können.
Das Bewegungsverhalten wird durch die Häufigkeit körperlicher Aktivität erfasst und statistisch mittels Chi-Quadrat-Tests zwischen adipösen und nicht adipösen Gruppen verglichen.
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