Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel und Gang der Untersuchung
2. Entwicklungsphasen von Unternehmen
2.1. Nachhaltigkeit und Wachstum
2.2. Arten des Wachstums
3. Basis des Prozessmanagements in Unternehmen
3.1. Prozessmanagement in der Einführungsphase
3.2. Implementierung des Prozessmanagements
3.3. Visionen als Rahmen für Prozesse
3.4. Wachstumsvorteile durch Kundenorientierung
3.5. Ausrichtung an der Wertekette
4. Auftretende Hindernisse
5. Business Process Redesign als Lösungsansatz
5.1. Effektive Prozesse im Fokus
5.2. Varianten des Business Process Redesigns
5.3. Wandel zur Prozessorientierung und induktivem Denken
5.4. Mitwirkende im BPR
5.5. Umsetzung
6. Prozessoptimierung
6.1. Kontinuierliche Verbesserungen
6.2. Optimierung durch Kostengestaltung
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Methode des Business Process Redesign (BPR) dazu geeignet ist, die Prozessgestaltung in Unternehmen während verschiedener Entwicklungsstadien erfolgreich und nachhaltig zu optimieren. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die Herausforderungen von Wachstumsprozessen und die notwendige Ausrichtung der Ablauforganisation an Kundenbedürfnissen gelegt, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.
3.1. Prozessmanagement in der Einführungsphase
Wie zuvor erwähnt, machen Prozesse einen wichtigen Teil des Wachstums aus und da sich alle Unternehmen zu Beginn ihres Lebenszyklusses in der Einführungsphase befinden, macht es Sinn das Prozessmanagement in seinen grundlegenden Anforderungen zu betrachten. Das Prozessmanagement soll dabei helfen, die Qualität, Produktivität, Innovationsfähigkeit und die Kompetenzen der Führung zu verbessern. Qualität schließt dabei alle produkt- und dienstleistungsbezogenen Merkmale ein, denen der Kunde Bedeutung beimisst. Mit Produktivität ist einerseits die Senkung der Kosten bei gleichem Output gemeint, oder aber die Steigerung des Outputs bei gleichbleibenden Kosten. Über einen langfristigen Zeitraum versuchen Unternehmen oft beides zu erreichen, indem sie beide Strategien abwechselnd verfolgen.
Das Erreichen der Innovationsfähigkeit bezieht sich nicht auf die Innovation selbst, sondern auf die methodische Strukturierung des Innovationsprozesses, die Funktionsart und den Nutzen der Wertekette. Weiterhin müssen die Abläufe bei der Ideenfindung, den Entscheidungen und dem Controlling klar sein um das Geschäftsmodell sinnvoll weiterentwickeln zu können. Die Führungskompetenzen sollen schließlich die Verantwortlichkeiten und Aufgaben klären. Nach Stögers Ansicht bildet ein kompetentes Prozessmanagement die Grundvoraussetzung für die Ausschöpfung und Umsetzung von Potenzialen und definiert sich dabei über sieben Faktoren.
1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz der radikalen Prozessrekonstruktion in Zeiten konstanten Wandels und definiert das Ziel, die Eignung von BPR für wachsende Unternehmen zu untersuchen.
2. Entwicklungsphasen von Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Phasen des Unternehmenslebenszyklus – Einführungs-, Wachstums- und Sättigungsphase – und diskutiert die Bedeutung von Wachstum für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
3. Basis des Prozessmanagements in Unternehmen: Es werden die grundlegenden Anforderungen an das Prozessmanagement sowie die strategische Implementierung und Ausrichtung an der Wertschöpfungskette thematisiert.
4. Auftretende Hindernisse: Hier werden die spezifischen Gefahren von zu schnellem Wachstum analysiert, die oft zu Kontrollverlust, sinkender Produktivität und organisatorischen Defiziten führen.
5. Business Process Redesign als Lösungsansatz: Dieses Kapitel stellt BPR als radikale Methode zur Neugestaltung von Kernprozessen vor und erläutert Ansätze, Rollenverteilungen und die praktische Umsetzung.
6. Prozessoptimierung: Es wird die kontinuierliche Verbesserung (KVP/Kaizen) sowie die kostenorientierte Prozessoptimierung als Ergänzung oder Alternative zum radikalen Redesign diskutiert.
7. Fazit: Das Fazit resümiert, dass BPR kein Allheilmittel ist, aber bei gezieltem Einsatz in der Übergangsphase zur Wachstumsphase signifikante Vorteile bieten kann, sofern die kulturellen Widerstände überwunden werden.
Business Process Redesign, Prozessmanagement, Wachstum, Unternehmensphase, Wertschöpfungskette, Prozessorientierung, Effektivität, Effizienz, Kundenorientierung, Organisationsentwicklung, KVP, Kostengestaltung, Radikale Neugestaltung, Wettbewerbsvorteil, Change Management.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ihre Prozesse durch verschiedene Entwicklungsstadien hindurch erfolgreich gestalten und durch BPR sowie kontinuierliche Optimierung nachhaltiges Wachstum sichern können.
Die zentralen Themen umfassen Prozessmanagement, Wachstumsphasen von Unternehmen, die Methode des Business Process Redesign (BPR), Prozessoptimierung (KVP) und die strategische Ausrichtung an der Wertschöpfungskette.
Ziel ist es zu beurteilen, ob BPR eine geeignete Methode darstellt, um Prozesse in wachsenden Unternehmen effizienter und effektiver zu gestalten und die Organisation nachhaltiger auszurichten.
Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung gängiger Managementmodelle, um theoretische Konzepte (wie das Ebenenmodell oder die Qualitätslandkarte) auf die praktische Prozessgestaltung zu übertragen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements, die Herausforderungen bei schnellem Wachstum, die radikale Methode des BPR, Ansätze zur Prozessoptimierung und die Rolle der IT und Führungskräfte.
Wichtige Begriffe sind Business Process Redesign, Prozessmanagement, Wachstum, Wertschöpfungskette, Effektivität und kontinuierliche Verbesserung (KVP).
Zu schnelles Wachstum führt oft zu einem Kontrollverlust über Abläufe und Strukturen, was sich in sinkender Produktivität, hoher Fehlerquote und Überlastung der Mitarbeiter äußert.
Während BPR auf eine radikale, fundamentale Neugestaltung und enorme Leistungssteigerungen abzielt, fokussiert die kontinuierliche Prozessoptimierung auf kleine, fortlaufende Verbesserungen der bestehenden Logik.
Die IT fungiert als wesentlicher Treiber, um Prozesse durch Digitalisierung flexibler und schneller zu gestalten und somit die Wettbewerbsposition eines Unternehmens nachhaltig zu verbessern.
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