Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Morpho-Syntax des Ruhrgebietsdeutschen. Im Fokus der Untersuchung stehen zwei grammatische Phänomene: der Präpositionalkasus und die Klammerbildung durch Trennung von Pronominaladverbien. Die Arbeit analysiert, inwieweit Ruhrgebietsdeutsch von der Standardsprache abweicht und versucht, diese Abweichungen linguistisch zu erklären. Dabei werden sowohl sprachinterne als auch sprachexterne Faktoren berücksichtigt.
Die Einleitung stellt den Gegenstand der Untersuchung vor und erläutert die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit. Kapitel zwei beschreibt die Gewährspersonen, das Datenmaterial und die Datenaufbereitung. Kapitel drei, der Hauptteil der Arbeit, analysiert den Präpositionalkasus und die Klammerbildung durch Trennung von Pronominaladverbien. Es werden Belege aus den eigenen Aufnahmen und Filmen diskutiert und mögliche Erklärungsansätze vorgestellt. Kapitel vier befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden und Ergebnissen der Untersuchung. Die Zusammenfassung in Kapitel fünf fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche Forschungsvorhaben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Präpositionalkasus, die Klammerbildung von Pronominaladverbien, das Ruhrgebietsdeutsch, die Standardsprache, Grammatikalisierung, Sprachökonomie, Sprachwandel, Niederdeutsch und die Thema-Rhema-Struktur. Die Arbeit untersucht die morphosyntaktischen Besonderheiten des Ruhrgebietsdeutschen im Vergleich zur Standardsprache und analysiert die sprachlichen Prozesse, die zur Entstehung der Varietät geführt haben.
Wissenschaftlich wird es oft als Varietät bezeichnet, die kein klassischer Dialekt ist, sondern regionale Besonderheiten aufweist, die lange Zeit stigmatisiert waren.
Die Untersuchung konzentriert sich auf zwei morpho-syntaktische Besonderheiten: den Präpositionalkasus und die Klammerbildung durch Trennung von Pronominaladverbien.
Früher galt der „Kohlenpott-Slang“ als stark stigmatisiert. Heute zeigt sich eine zunehmende Entstigmatisierung und eine stärkere Identifikation der Bewohner mit ihrer Varietät.
Die Arbeit untersucht, inwieweit Einflüsse aus dem Niederdeutschen die Entwicklung des Ruhrgebietsdeutschen und dessen Abweichungen von der Standardsprache geprägt haben.
Sprachökonomische Aspekte werden als mögliche Erklärungsansätze für die spezifischen Strukturen des Ruhrgebietsdeutschen herangezogen, die oft auf Effizienz in der Kommunikation abzielen.
Die Untersuchung analysiert die sprachliche Verwendung in informellen Gesprächen, insbesondere bei jungen Erwachsenen aus dem Ruhrgebiet.
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