Bachelorarbeit, 2011
67 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung und Zielsetzung
2. Grundlagen und Definitionen
2.1 Definitionen
2.2 Strukturen im Shopping-Center
2.3 Relevante Richtlinien des Energiemanagements
3. Energiemanagement im Shopping-Center
3.1 Zielvorgabe
3.2 Ist-Zustandsanalyse
3.2.1 Grobanalyse
3.2.2 Feinanalyse
3.2.3 Kostenanalyse
3.2.4 Umweltanalyse
3.2.5 Zusammenfassung
3.3 Konkrete Ziele und Verantwortlichkeiten
3.4 Erstellung eines Maßnahmenkatalogs
3.5 Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen
3.5.1 Investitionsbewertung durch Wirtschaftlichkeitsrechnung
3.5.2 Nutzwertanalyse zur Maßnahmenpriorisierung
3.6 Umsetzung, Dokumentation und Weiterführung
3.7 Contracting als Alternative zum Energiemanagement
4. Rekonstruktion und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Energieoptimierung in Shopping-Centern zu leisten und ein strukturiertes Konzept zur Betriebskostensenkung durch Energiemanagementmethoden zu entwickeln.
3.1 Zielvorgabe
Vor Beginn eines jeden Aufwands steht in der Regel ein Ziel - so ist es auch bei der Umsetzung von Energiemanagementmethoden. Wird sich an den in Kapitel 2.3 dieser Arbeit vorgestellten Richtlinien orientiert, ist bei allen eine grundlegende Formulierung des Ziels als Grundstein für den weiterführenden Ablauf eines Energiekonzepts zu finden.
In der GEFMA Richtlinie 124-2 wird unter dem Punkt Energiekonzepte eine „Klärung des Zielsystems[…]“ [10] als erster Schritt eines Energiekonzepts angesetzt. Die DIN EN 16001 beschreibt gleich zu Beginn eine Energiepolitik, die durch das Top-Management für die Organisation festzulegen ist (vgl. [11]) und auch die VDI Richtlinie 4602 definiert das Energiemanagementsystem als Regelkreis, der von Zielvorgaben ausgeht (vgl. [12]). Es ist also erkennbar, dass eine gewisse Zielausrichtung als unumstrittene Grundlage für das Energiemanagement festzulegen ist. Dennoch ist eindeutig, dass so eine Zielvorgabe anfangs nur grob definiert werden sollte und noch keine detaillierten Zieleinsparungen beinhalten kann, solange der Ist-Zustand für den Prozess der Energieversorgung noch nicht analysiert ist. Auf Grund dessen ist eine anfängliche Zielformulierung besser nur als Vorgabe einer groben Zielrichtung zu bestimmen. Eine detaillierte und mit realistischen Einsparungsgrößen gefüllte Zieldefinition kann erst nach genauer Betrachtung des Status quo vorgenommen werden, da dann ein wirklicher Überblick über aktuelle Verbräuche und Kosten vorliegt.
1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Relevanz des Energiemanagements im Shopping-Center-Betrieb und Darstellung der methodischen Vorgehensweise.
2. Grundlagen und Definitionen: Erläuterung der notwendigen Begrifflichkeiten und relevanter Richtlinien (DIN EN 16001, GEFMA 124, VDI 4602).
3. Energiemanagement im Shopping-Center: Detaillierte Darstellung des operativen und strategischen Energiemanagements, von der Analyse über die Maßnahmenbewertung bis zur Umsetzung.
4. Rekonstruktion und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der erarbeiteten Struktur und Einschätzung zukünftiger Entwicklungstendenzen.
Energiemanagement, Shopping-Center, Betriebskostensenkung, Energieeffizienz, Ist-Zustandsanalyse, Energiebilanzierung, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Nutzwertanalyse, Energiecontrolling, Contracting, Energiekennzahlen, Nachhaltigkeit, Energiekosten, Anlagentechnik, Energieversorgung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Konzepts zur Einführung von Energiemanagement in Shopping-Centern, um Betriebskosten durch Energieoptimierung nachhaltig zu senken.
Zentrale Themen sind die Ist-Zustandsanalyse, Energiebilanzierung, Maßnahmenpriorisierung durch Wirtschaftlichkeits- und Nutzwertanalysen sowie die operative Umsetzung im laufenden Gebäudebetrieb.
Das primäre Ziel ist es, Betreibern von Shopping-Centern eine konkrete Handlungsreihenfolge aufzuzeigen, wie sie Energieeinsparpotenziale identifizieren, bewerten und wirtschaftlich umsetzen können.
Es werden gängige Richtlinien (u.a. DIN EN 16001, VDI 4602, GEFMA 124) analysiert und zu einem praxisorientierten Modell kombiniert, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Bewertungsmethoden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Schritte der Ist-Zustandsanalyse, Zieldefinition, Maßnahmenkatalog, Investitionsbewertung und die Umsetzung/Dokumentation.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Energiemanagement, Energieeffizienz, Kostensenkung, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Contracting definiert.
Contracting wird als strategische Alternative präsentiert, falls intern keine ausreichenden Ressourcen oder Fachkenntnisse für ein eigenständiges Energiemanagement zur Verfügung stehen.
Ohne eine genaue Bestandsaufnahme der Verbrauchsstrukturen und Kosten können keine realistischen Einsparziele definiert und keine effizienten Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet werden.
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