Diplomarbeit, 2007
127 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Begriffsbestimmung
1.4 Vorgehensweise
2 Psychologische Persuasion
2.1 Persuasive Kommunikation
2.1.1 Elaboration-Likelihood-Model
2.1.2 Psychologische Überzeugungststrategien nach Cialdini
2.2 Voraussetzungen zur Persuasion
2.2.1 Bewusstsein und Willensfreiheit
2.2.2 Kommunikation
2.2.3 Überzeugungskriterien nach Gladwell
2.3 Auswirkungen von Persuasion
2.3.1 Einstellung
2.3.2 Verhalten
3 Persuasion im Internet
3.1 Persuasive Technologie
3.1.1 Captology
3.1.2 Triade der persuasiven Technologie
3.2 Glaubwürdigkeitskonzept nach Fogg
3.2.1 Glaubwürdigkeit
3.2.2 Vier Arten der Glaubwürdigkeit
3.2.3 Gestaltungsimplikationen
3.3 Ethische Konsequenz
4 Newsletter
4.1 Einordnung des Newsletters im Marketing
4.2 Untersuchungen
4.3 Ziele
4.4 Rechtliche Rahmenbedingungen
4.5 Newslettergestaltung
4.5.1 Arten und technische Formate
4.5.2 Inhaltsaufbau und Struktur
4.6 Erfolgsfaktoren
4.6.1 Permission
4.6.2 Kontakt
4.6.3 Personalisierung und Individualisierung
4.6.4 Mehrwert
4.7 Spam
5 Anwendung persuasiver Elemente im Newsletter
5.1 Newsletter als persuasive Technologie
5.2 Psychologische Überzeugungsstrategien im Newsletter
5.3 Überzeugungskriterien im Newsletter
6 Allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie
6.1 Schritt 1: Zielfindung
6.2 Schritt 2: Adressgewinnung
6.3 Schritt 3: Newslettergestaltung
6.4 Schritt 4: Versandvorbereitung
6.5 Schritt 5: Testphase
6.6 Schritt 6: Versandfreigabe
6.7 Schritt 7: Durchführung
6.8 Schritt 8: Evaluation
6.9 Schritt 9: Nachbereitung
6.10 Schritt 10: Erfolgskontrolle
7 Schluss
7.1 Zusammenfassung
7.2 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Newsletter durch die gezielte Anwendung psychologischer Überzeugungsstrategien und persuasiver Faktoren effektiv zur Neukundengewinnung und Kundenbindung eingesetzt werden können, um sich in einem durch Reizüberflutung geprägten Marktumfeld zu behaupten.
1.3 Begriffsbestimmung
An dieser Stelle werden die Schlüsselbegriffe, die zum Verständnis dieser Arbeit wichtig sind, bestimmt und kurz erläutert.
Psychologische Überzeugungsstrategien Der hier verwendete Ausdruck Psychologische Überzeugungsstrategien basiert auf Cialdini (Cialdini, 2006). Er bezieht sich auf allgemeine Strategien im Alltag, die darauf abzielen, die Einstellung, Meinung und Handlung des Menschen zu ändern. Dieser Ausdruck umfasst die sechs verschiedenen Strategien der Einflussnahme. Neben der Reziprozitätsregel, der sozialen Bewährtheit und der Sympathie existieren noch die Technik der Knappheit, die Strategie der Commitment und Konsistenz und die Autorität (vgl. Cialdini, 2006). Da der Einsatz der Überzeugungsstrategien nicht offensichtlich, sondern unauffällig ist, sind sie von der Zielperson nicht zu erkennen.
Newsletter Der Begriff Newsletter kommt aus dem englischen und bedeutet „Mitteilungsblatt“ oder „Verteilernachricht“ (Schradi, o. A.). Er ist ein regelmäßig wiederkehrendes E-Mail-Rundschreiben, das nur durch ausdrückliches Einverständnis des Empfängers versendet wird. Hingegen werden Spam-E-Mails ohne Einholen der Erlaubnis des Lesers versendet. Newsletter sind aus relevanten und kurzen Meldungen zusammengesetzte E-Mails. In der Regel beinhaltet jede Form und Art eines Newsletters Verlinkungen, die auf Landing Pages führen. Der Leser erhält durch den Newsletter regelmäßig und kostenlos aktuelle Informationen zu seinem ausgewählten Themenkreis.
Persuasive Technologie Die persuasive Technologie nach Fogg (Fogg, 2003) bildet ab, inwiefern eine Computertechnologie durch ihre Eigenschaften persuasiv, also überzeugend auf den Menschen wirkt. Fogg sieht hier den Computer als Werkzeug, als sozialer Akteur und als Medium (Fogg, 2003). Der Begriff Persuasion wird vom Duden mit Überredung übersetzt (o.V., 2002a). Persuasive Technologien sollen ohne Zwang und Vortäuschung überzeugen (vgl. Fogg, 1998, S. 15).
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Kommunikation in der Informationsgesellschaft und führt in die Herausforderungen des E-Mail-Marketings ein.
2 Psychologische Persuasion: Erläutert theoretische Grundlagen der Beeinflussung, darunter das Elaboration-Likelihood-Model und zentrale Strategien nach Cialdini.
3 Persuasion im Internet: Analysiert, wie Computertechnologie als Werkzeug oder Akteur zur Überzeugung genutzt werden kann, mit Fokus auf das Glaubwürdigkeitskonzept.
4 Newsletter: Behandelt die Einordnung des Newsletters im Marketing, dessen Gestaltung und wichtige Erfolgsfaktoren für die Kundenbindung.
5 Anwendung persuasiver Elemente im Newsletter: Führt die theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Bausteinen des Newsletters zusammen.
6 Allgemeines Konzept zur Gestaltung eines Newsletters als persuasive Technologie: Präsentiert einen praxisnahen 10-Schritte-Leitfaden für Newsletter-Aktionen.
7 Schluss: Fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bietet ein Fazit sowie einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Persuasion, Überzeugungsstrategien, Newsletter, Glaubwürdigkeit, Kundenbindung, persuasive Technologie, Konzept, 10 Regeln, Online-Marketing, Kommunikation, Benutzerfreundlichkeit, E-Mail-Marketing, Usability, Cialdini, Fogg
Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung psychologischer Überzeugungsstrategien in Newslettern, um diese als "persuasive Technologie" zur effektiven Kundenbindung und Neukundengewinnung zu nutzen.
Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Persuasion, deren Übertragung auf Computertechnologien und Internet-Anwendungen sowie die praktische Umsetzung im E-Mail-Marketing.
Das Ziel ist die Entwicklung eines allgemeinen, in 10 Schritten strukturierten Konzepts, das Newsletteranbietern als Leitfaden dient, um durch persuasive Gestaltung eine höhere Akzeptanz und Kundenbindung zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Synthese psychologischer sowie kommunikationswissenschaftlicher Modelle, die in ein praktisches Gestaltungskonzept überführt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Persuasion, deren Anwendung im digitalen Umfeld sowie die detaillierte Analyse der Newsletter-Gestaltung und -Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Persuasion, Glaubwürdigkeit, Kundenbindung, E-Mail-Marketing und das persuasive Technologie-Konzept aus.
Der Verankerungsfaktor ist entscheidend, um Botschaften durch einfache, einprägsame Elemente (wie Design oder Wiedererkennungsmerkmale) unvergessen zu machen und so die Entscheidung des Empfängers positiv zu beeinflussen.
Die 10 Regeln stellen ein strukturiertes Vorgehensmodell dar, das die praktische Umsetzung der psychologischen Strategien vereinfacht und sicherstellt, dass alle kritischen Aspekte einer Newsletter-Aktion berücksichtigt werden.
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