Masterarbeit, 2013
116 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Literaturrecherche
2. Infrastruktureinrichtungen entlang der Transportketten
2.1. Güterverkehr
2.2 Personenverkehr
3. Monopolistische- und verkehrswissenschaftliche Engpässe im Straßenfernverkehr
3.1. Theorie monopolistischer Engpässe
3.2. Kapazitätsengpässe
3.3. Bodengebundene infrastrukturelle Engpässe
3.3.1. Straßen
3.3.2. Parkplätze
3.4. Anlagengebundene infrastrukturelle Engpässe
3.4.1. Güterverkehr
3.4.1.1. Verladestationen an Quelle und Senke
3.4.1.2. KV-Terminals
3.4.1.3. Depots / Hubs
3.4.1.4. Raststätten
3.4.2. Personenverkehr
3.4.2.1. Omnibusbahnhöfe
3.4.2.2. Raststätten
3.5. Nicht-infrastrukturelle Engpässe
3.5.1. Fahrermangel
3.5.2. Fahrverbote
3.6. Zwischenfazit
3.6.1. Bodengebundene infrastrukturelle monopolistische Engpässe
3.6.2. Anlagengebundene infrastrukturelle monopolistische Engpässe
4. Regulierung
4.1. Güterverkehr
4.1.1. Historie
4.1.1.1. Ziele historischer Regulierung
4.1.1.2. Historische Regulierungsmaßnahmen
4.1.1.3. Historische Regulierungsauswirkungen
4.1.1.4. Schrittweise Deregulierung
4.1.1.5. Auswirkungen der Deregulierung
4.1.1.5.1. Preisentwicklung
4.1.2. Heutiger Stand der Regulierung
4.1.2.1. Ziele derzeitiger Regulierung
4.1.2.2. Derzeitige Regulierungsmaßnahmen
4.1.2.3. Auswirkungen derzeitiger Regulierung
4.2. Personenverkehr
4.2.1. Historie
4.2.1.1. Ziele historischer Regulierung
4.2.1.2. Historische Regulierungsmaßnahmen
4.2.1.3. Historische Regulierungsauswirkungen
4.2.2. Ergebnisse von Deregulierungen im Ausland
4.2.3. Aktuelle Deregulierung in Deutschland
4.2.3.1. Ziele der Deregulierung
4.2.4. Zu erwartende Entwicklungen durch die Deregulierung
4.2.4.1. Anbieter / Geschäftsmodelle
4.2.4.2. Marktvolumen
4.2.4.3. Marktform
4.2.4.4. Zielgruppenbetrachtung
4.2.4.5. Ungewisse Aspekte
4.3. Vergleichbarkeit der Deregulierungen im Personen- und Güterstraßenfernverkehr
5. Deregulierungskonzept
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit identifiziert und bewertet monopolistische sowie verkehrswissenschaftliche Engpässe im deutschen Straßenfernverkehr mit einem besonderen Fokus auf die Liberalisierung des Fernbuslinienmarktes ab 2013, um Handlungsempfehlungen für künftige Regulierungen abzuleiten.
3.1. Theorie monopolistischer Engpässe
Ein Monopolist ist ein Alleinanbieter eines von ihm produzierten oder vertriebenen Gutes. Damit einhergehend besitzt er eine enorme Marktmacht und nutz diese im Regelfall, vor allem beim Angebotspreis, aus. So kann ein Monopolist auch als „Preisanpasser“ bezeichnet werden, da er diesen selber steuern kann. Zu beobachten ist, dass dieser Monopolpreis über den Grenzkosten, dem Preis bei vollständiger Konkurrenz, liegt. Im Falle vollständiger Konkurrenz ist der einzelne Anbieter nicht in der Lage den Preis seiner Produkte selber zu beeinflussen, sondern die Preisbildung erfolgt am Markt, es entwickelt sich ein Gleichgewichtspreis. In der Theorie entspricht dieser Gleichgewichtspreis den Grenzkosten der am Markt tätigen Unternehmen.
Grenzkosten sind der Teil der Gesamtkosten, welcher für die letzte produzierte Einheit anfällt. Da vollständige Konkurrenz jedoch eher ein theoretisches Konstrukt als ein Abbild eines realen Marktes ist, wird dieser Preis nicht realisiert. Der Marktpreis liegt jedoch im Allgemeinen immer unter dem Monopolpreis und über dem Gleichgewichtspreis.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Verkehrsinfrastruktur und monopolistische Engpässe ein und definiert den Fokus auf den liberalisierten Fernbuslinienmarkt.
2. Infrastruktureinrichtungen entlang der Transportketten: Hier werden die logistisch notwendigen Infrastruktureinrichtungen und Akteure im Straßenverkehr getrennt nach Güter- und Personenverkehr identifiziert.
3. Monopolistische- und verkehrswissenschaftliche Engpässe im Straßenfernverkehr: Dieses Kapitel untersucht systematisch infrastrukturelle und nicht-infrastrukturelle Engpässe im Straßenverkehr auf ihre monopolistische oder verkehrswissenschaftliche Relevanz.
4. Regulierung: Eine historische und aktuelle Analyse der Regulierungsmaßnahmen im Güter- und Personenverkehr, die als Grundlage für die Bewertung und künftige Empfehlungen dient.
5. Deregulierungskonzept: Vorstellung eines theoretischen Konzepts, wie der Markt nach der Öffnung des Fernbusmarktes geregelter hätte entstehen können.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Untersuchung, das die wichtigsten Erkenntnisse zu Engpässen und Regulierungen zusammenfasst und einen Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten gibt.
Straßenfernverkehr, Fernbuslinienmarkt, Monopol, Regulierung, Deregulierung, Infrastruktur, Engpass, LKW-Maut, Personenbeförderungsgesetz, Güterverkehr, Transportkette, Wettbewerb, Marktzutrittsbarrieren, Marktform, Preisbildung
Die Arbeit identifiziert und beurteilt monopolistische und verkehrswissenschaftliche Engpässe im deutschen Straßenfernverkehr mit einem spezifischen Fokus auf die Liberalisierung des Fernbusmarktes.
Zentrale Themen sind die Analyse von Infrastrukturketten (Straßen, Parkplätze, Terminals), die Theorie monopolistischer Engpässe, die historische Regulierung des Güterverkehrs sowie die aktuelle Liberalisierung des Personenfernverkehrs.
Das Ziel ist die Untersuchung von Infrastrukturketten auf Engpässe und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für derzeitige und zukünftige Deregulierungen auf Basis historischer Erfahrungen aus dem Güterverkehr.
Der Autor nutzt eine systematische Literaturrecherche, eine Analyse infrastruktureller Einrichtungen sowie eine theoretische Einordnung monopolistischer Engpässe, flankiert durch Expertenwissen aus der Tätigkeit in einem Busverkehrsunternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Engpassbetrachtung, eine historische und aktuelle Regulierungsanalyse für Güter- und Personenverkehr sowie die Erarbeitung eines theoretischen Deregulierungskonzepts.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Straßenfernverkehr, Fernbuslinienmarkt, Monopol, Regulierung, Deregulierung, Infrastruktur, Engpass, LKW-Maut und Wettbewerb.
Der Fahrermangel wird als bedeutendster nicht-infrastruktureller Engpass identifiziert, der sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems gefährdet.
Der Autor kritisiert die sehr kurze Vorlaufzeit zwischen Gesetzesverabschiedung und schlagartiger, vollständiger Marktöffnung, da dies zu einem volatilen und unsicheren Markt führt.
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