Diplomarbeit, 2004
103 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
2 Das Maschinenbelegungsproblem
2.1 Einordnung des Maschinenbelegungsproblems
2.2 Beschreibung des Maschinenbelegungsproblems
2.3 Das Job Shop Problem
3 Genetischer Algorithmus
3.1 Überblick über Evolutionäre Algorithmen
3.2 Grundlagen genetischer Algorithmen
3.2.1 Die Wahl der Kodierung
3.2.2 Populationskonzepte
3.2.3 Die Fitnessfunktion
3.2.4 Selektionsmechanismen
3.2.5 Rekombinationsoperatoren
3.2.6 Parameter und Leistungssteigerung
4 Konvergenzbetrachtungen des genetischen Algorithmus
4.1 Eine allgemeine Formulierung genetischer Algorithmen
4.2 Die Evolution als Markov-Prozess
4.2.1 Definitionen und grundlegende Eigenschaften
4.2.2 Die Übergangsmatrix des genetischen Algorithmus
4.2.3 Konvergenz homogener Markov-Ketten
4.3 Eine obere Schranke für die Konvergenzgeschwindigkeit
5 Ein Produktionsplanungsmodell bei Florena als Beispiel eines Maschinenbelegungsproblems
5.1 Produktionsbeschreibung
6 Umsetzung des Florena-Modells
6.1 Verwendete Komponenten des genetischen Algorithmus
6.2 Allgemeine Bezeichnungen
6.3 Besonderheiten des Florena-Beispiels und eine erste Modellierung
6.3.1 Erreichbarkeit des globalen Optimums
6.3.2 Nachteile des Modells
6.4 Das 2-Operationen-Modell
6.4.1 Verbesserungen des 2-Operationen-Modells
7 Programmbeschreibung
7.1 Programminput
7.2 Programmaufbau
7.3 Programmablauf
7.3.1 „ProzessMethoden.h“
7.3.2 „EvolutionsMethoden.c“
7.4 Programmoutput
7.5 Simulated Annealing
7.5.1 Programmaufbau des Simulated Annealing
7.6 Beurteilung der Güte des genetischen Algorithmus am Florena-Beispiel
7.6.1 Ergebnisvergleich
8 Zusammenfassung
A Flussdiagramme
A.1 Flussdiagramm Hauptprogramm
A.2 Flussdiagramm zur Bestimmung der Zykluszeiten
A.3 Flussdiagramm genetischer Algorithmus
A.4 Flussdiagramm Simulated Annealing
B Diagramme der Iterationen
B.1 Genetischer Algorithmus - beste Lösung pro Generation
B.2 Genetischer Algorithmus - beste Lösung gesamt
B.3 Simulated Annealing - beste Lösung pro Iteration
B.4 Simulated Annealing - beste Lösung gesamt
C Programmausgabe in Textdateien
C.1 Genetischer Algorithmus
C.1.1 Parameter.txt
C.1.2 Kompakt.txt
C.1.3 Jobs.txt
C.1.4 Maschinen.txt
C.2 Simulated Annealing
C.2.1 Parameter.txt
C.2.2 Kompakt.txt
C.2.3 Jobs.txt
C.2.4 Maschinen.txt
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen speziellen genetischen Algorithmus zu entwickeln, um das komplexe Maschinenbelegungsproblem in der Produktionspraxis, konkret am Beispiel des Unternehmens Florena Cosmetics GmbH, bestmöglich zu lösen und die Konvergenzeigenschaften dieses Verfahrens mathematisch zu analysieren.
Die Wahl der Kodierung
Die Leistungsfähigkeit des genetischen Algorithmus hängt in hohem Maße von der geeigneten Wahl der Kodierung der Lösungen ab. Eine gute Kodierung sollte vor allem folgende Anforderungen erfüllen:
• Ausschluss der Entstehung ungültiger Lösungen
• Minimalität des Suchraumes, wobei keine (guten) Lösungen ausgeschlossen sein dürfen
• Möglichst effiziente Methoden der Kodierung und Dekodierung
Ist es aus bestimmten Gründen nicht möglich alle unzulässigen Lösungen auszuschließen, so erreicht man den ersten Punkt, indem man unzulässigen Lösungen aufgrund der Wahl der Fitnessfunktion eine möglichst schlechte Fitness zuweist, so dass diese Lösungen nicht als Optimallösung in Frage kommen. Hierzu können beispielsweise Strafwerte vergeben werden. Unzulässige Lösungen müssen jedoch nicht unbedingt durch Nichterfüllung einer Nebenbedingung unzulässig sein, sondern können dies, insbesondere bei Maschinenbelegungsplänen, auch durch Zyklen in der Auftragsreihenfolge auf verschiedenen Maschinen sein. Da die Erkennung und Eliminierung solcher Zyklen vor allem bei großen Problemen erheblichen Aufwand verursacht, ist es sinnvoll, Zyklen von vornherein auszuschließen. Aufgrund der Komplexität von Maschinenbelegungsproblemen, versteht sich die zweite und dritte Forderung von selbst.
Einleitung: Stellt die Motivation zur Effizienzsteigerung in der Produktionsplanung dar und definiert das Ziel der Arbeit, einen genetischen Algorithmus für das Unternehmen Florena zu entwickeln.
Das Maschinenbelegungsproblem: Führt theoretische Grundlagen und Klassifikationen von Maschinenbelegungsproblemen ein, mit Fokus auf das Job Shop Problem.
Genetischer Algorithmus: Vermittelt die theoretischen Grundlagen evolutionärer Algorithmen, deren Komponenten, sowie spezifische Kodierungen und Operatoren.
Konvergenzbetrachtungen des genetischen Algorithmus: Analysiert den Algorithmus mathematisch als Markov-Kette und leitet Konvergenzbedingungen sowie Konvergenzraten ab.
Ein Produktionsplanungsmodell bei Florena als Beispiel eines Maschinenbelegungsproblems: Detaillierte Beschreibung der Produktionsprozesse bei Florena und deren spezifische Modellierungsparameter.
Umsetzung des Florena-Modells: Beschreibt die konkrete Anwendung des genetischen Algorithmus auf das Florena-Beispiel, inklusive notwendiger Anpassungen und der Entwicklung eines alternativen 2-Operationen-Modells.
Programmbeschreibung: Dokumentiert die technische Umsetzung in C, die Struktur des Programms und das Verfahren der Simulated Annealing Variante.
Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Diplomarbeit zusammen und diskutiert den praktischen Nutzen sowie Ansätze für weiterführende Verbesserungen.
Maschinenbelegungsplanung, Genetische Algorithmen, Job Shop Problem, Produktionsplanung, Simulated Annealing, Fitnessfunktion, Konvergenzanalyse, Markov-Prozess, Florena Cosmetics, Heuristische Verfahren, Optimierung, C-Programmierung, Schedule, Reihenfolgeproblem, Produktionstechnik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Maschinenbelegungsproblems in der Produktion durch den Einsatz moderner heuristischer Verfahren, speziell genetischer Algorithmen.
Zentrale Themen sind die mathematische Modellierung von Fertigungsabläufen, die Theorie genetischer Algorithmen, deren Konvergenzanalyse mittels Markov-Ketten sowie die praktische Umsetzung für ein reales Industrieunternehmen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines spezialisierten genetischen Algorithmus, der für das Produktionsbeispiel der Florena Cosmetics GmbH eine möglichst effiziente Maschinenbelegung plant.
Es werden genetische Algorithmen als heuristisches Optimierungsverfahren eingesetzt und deren Konvergenzverhalten theoretisch durch die Modellierung als homogene Markov-Kette untermauert.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Klassifizierung des Maschinenbelegungsproblems, der detaillierten Beschreibung der Funktionsweise genetischer Algorithmen, der mathematischen Konvergenzbeweise sowie der konkreten Modellierung und Implementierung der Lösung für den Anwendungsfall Florena.
Maschinenbelegungsplanung, Genetische Algorithmen, Job Shop Problem, Produktionsplanung und Konvergenzanalyse.
Das ursprüngliche Modell führte bei der Florena-Instanz zu sehr vielen unzulässigen Zyklen, wodurch die Suche nach gültigen Lösungen extrem erschwert wurde; das neue Modell vereinfacht die Operationen, um die Suchraumeffizienz zu erhöhen.
Die Ergebnisse zeigen, dass der genetische Algorithmus eine gute Brauchbarkeit aufweist und im Vergleich mit Simulated Annealing wettbewerbsfähige Lösungen liefert, wobei je nach Modellgröße unterschiedliche Vorteile bestehen.
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