Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Ausgangssituation
2.1 Die demographische Entwicklung
2.2 Anpassungen an DRG-System
3 Kerntrends im Healthcare-Sektor
3.1 Hyperwettbewerb
3.2 Shareholder-/Stakeholder-Dualismus
3.3 Anspruchsinflation der Kunden
4 Die Konzeption der Balanced Scorecard (BSC)
4.1 Begriffsabgrenzung und Definition
4.2 Darstellung der Balanced Scorecard
4.3 Vorteile und Ziele der Balanced Scorecard
4.4 Kernkennzahlen der vier Perspektiven der BSC
4.5 Die Ursachen-Wirkungs-Kette der vier Perspektiven
5 Balanced Scorecard im Krankenhaus
5.1 Vision, Mission und Strategien
5.2 Die Strategy-Map
5.3 Die Finanzperspektive im Krankenhaus
5.4 Die Geschäftsprozessperspektive im Krankenhaus
5.5 Die Kundenperspektive im Krankenhaus
5.6 Die Lern- und Entwicklungsperspektive im Krankenhaus
5.7 Kontrolle der Ursachen-Wirkungskette
5.8 Chancen und Risiken der Balanced Scorecard im Krankenhaus
6 Praxisbeispiele
6.1 Das Herz-und Gefäßzentrum Bern
6.1.1 Projektbeschreibung und Anwendung
6.1.2 Resultate und Empfehlungen
6.2 Die Sana Kliniken AG
6.2.1 Die Finanzperspektive
6.2.2 Die Kundenperspektive
6.2.3 Die interne Geschäftsprozessperspektive
6.2.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive
6.2.5 Resultate und Empfehlungen
7 Fazit
Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit die Balanced Scorecard als Managementinstrument in deutschen Krankenhäusern zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen und somit deren langfristige Existenzsicherung in einem durch das DRG-System geprägten Umfeld unterstützen kann.
5.7 Kontrolle der Ursachen-Wirkungskette
Die Ursachen-Wirkungsbeziehungen werden in der oben vorgestellten Strategy Map anhand von Pfeilen skizziert. Beispielsweise kann eine Senkung der Fallkosten durch die Liegezeiten-Reduktion gewährleistet werden. Das ist wiederum nur durch die Optimierung der Behandlungspfade möglich. Da die Ärzte die Aufgabe der Behandlungen von Patienten besitzen, sollten diese auch zur Pathway-Erstellung befähigt werden. Die Verknüpfung ist auf alle Ebenen möglich. Ohne die Zusammenhänge ist es nicht möglich, eine Strategie erfolgreich umzusetzen. Diese Beziehungen sollten möglichst evaluiert und überwacht werden, so dass eventuelle Defizite erkannt und die Strategiekarte neu justiert werden kann.
1 Einleitung: Beleuchtung der aktuellen ökonomischen Herausforderungen deutscher Krankenhäuser und Einleitung in die Forschungsfrage.
2 Ausgangssituation: Analyse des demographischen Wandels und der ökonomischen Konsequenzen durch das DRG-Fallpauschalensystem.
3 Kerntrends im Healthcare-Sektor: Darstellung der Dynamiken wie Hyperwettbewerb und Shareholder-/Stakeholder-Dualismus, die Krankenhäuser strategisch unter Druck setzen.
4 Die Konzeption der Balanced Scorecard (BSC): Definition und theoretische Einführung in die vier Perspektiven sowie die Ursache-Wirkungs-Logik der BSC.
5 Balanced Scorecard im Krankenhaus: Detaillierte Anwendung des BSC-Modells auf den Krankenhaussektor, inklusive Strategy-Map und operativer Maßnahmenplanung.
6 Praxisbeispiele: Bewertung der Anwendbarkeit anhand der Fallbeispiele Herz- und Gefäßzentrum Bern und Sana Kliniken AG.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung der Balanced Scorecard als Instrument zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Balanced Scorecard, Krankenhausmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, DRG-System, Strategy-Map, Ursachen-Wirkungs-Kette, Prozessmanagement, Kundenperspektive, Finanzperspektive, Mitarbeiterzufriedenheit, Wissensmanagement, Gesundheitsökonomie, Strategieumsetzung, Qualitätssicherung, Leistungsvergütung.
Die Arbeit untersucht, ob die Balanced Scorecard als Managementinstrument geeignet ist, um die Wettbewerbsfähigkeit von Krankenhäusern unter den Rahmenbedingungen des DRG-Systems zu erhöhen.
Die zentralen Felder umfassen die ökonomischen Veränderungen im Krankenhauswesen, die theoretische Konzeption der Balanced Scorecard sowie deren spezifische Anwendung auf die vier Ebenen Finanzen, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter.
Das Ziel ist die Prüfung der Eignung der Balanced Scorecard für eine strategische Neuausrichtung von Krankenhäusern, um trotz knapper Ressourcen eine langfristige Überlebensfähigkeit zu garantieren.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse zur Theorie der BSC wird die Anwendbarkeit durch ein fiktives Modell sowie durch die Analyse von zwei konkreten Praxisbeispielen (Schweizer Herz- und Gefäßzentrum Bern und Sana Kliniken AG) evaluiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der BSC, die methodische Implementierung in eine Krankenhaus-Strategy-Map sowie die Überprüfung mittels empirischer Fallbeispiele.
Krankenhausmanagement, Balanced Scorecard, Wettbewerbsfähigkeit, DRG-System, Strategieumsetzung und Prozessorientierung.
Die Ergebnisse waren gemischt: Während das Ziel der Kosten- und Leistungstransparenz erreicht wurde, konnten die Marketing- und Finanzierungsziele aufgrund externer konjunktureller Einflüsse nicht vollständig realisiert werden; das Projekt förderte jedoch ein Umdenken in der Ergebnisverantwortung.
Der Konzern verknüpft konsequent monetäre Ziele mit qualitativen Personalzielen und integriert diese über eine kaskadierte Balanced Scorecard bis hin zur operativen Ebene.
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