Bachelorarbeit, 2012
38 Seiten, Note: 1,3
1. Introduction
2. Historical Background
2.1 The Middle Passage and the Following Work Exploitation in the New World
2.2 Sexual Exploitation: Breeding and Rape
3. Dehumanization and Degradation through Sexual Abuse
3.2 Beloved’s Ambiguous Fate, and Ella and ‘the Lowest Yet’
3.3 Sethe’s Humiliation through Schoolteacher
4. Mothers and Daughters
4.1 Sethe’s Dysfunctional Relationship to Her Mother
4.2 Sethe’s Overly ‘Thick’ Love for Her Children
5. Women and the Community
5.1 Baby Suggs’s Disrupted Family and Her Importance for the Community
5.2 Sethe’s Role as Head of the Nuclear Family
6. Love and Sexuality
6.1 Slavery’s Notions of Love and Sexuality and the Male and Female Trauma
6.2 Paul D’s Significance for Sethe’s Recovery Process
7. Conclusion
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Sklaverei und den daraus resultierenden Traumata auf die Identitätsbildung und Subjektivität von afroamerikanischen Frauen. Im Zentrum steht die Analyse des Romans Beloved von Toni Morrison, um aufzuzeigen, wie sexualisierte Gewalt, das zerrüttete Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern sowie die Rolle innerhalb der afroamerikanischen Gemeinschaft die psychologische Genesung und das Streben nach Selbstbestimmung beeinflussen.
3.2 Beloved’s Ambiguous Fate, and Ella and ‘the Lowest Yet’
Rape and sexual exploitation of female slaves during slavery were not isolated incidents, but a widely spread phenomenon. In Beloved, consequently, many of the protagonists have suffered from abuse and have to find a way of dealing with their experience on their journey towards freedom and subjectivity. When dealing with the sexual exploitation of black females in Morrison’s Beloved, there are several reasons why it seems wise to start with the character of Beloved herself. The origins and the meaning of the girl who might or might not be the representation of Sethe’s murdered baby girl are indeed not easy to determine. There are different interpretations as to who or what Beloved actually represents, whether she is just a ‘negro girl’ showing up on Sethe’s doorstep or a ghost – and if so, whose. Yet, it cannot be denied that, in any case, her significance goes far beyond the story of an individual tragedy. Apart from the most commonly held opinion that she is the physical representation of the ghost of Sethe’s dead daughter, I will therefore briefly touch two more possible interpretations of her character which might be of importance for the larger context of black women’s exploitation.
1. Introduction: Diese Einleitung führt in die Thematik der doppelten Marginalisierung afroamerikanischer Frauen während und nach der Sklaverei ein und stellt den Roman Beloved als literarisches Werk vor, das diese Erfahrungen untersucht.
2. Historical Background: Das Kapitel beleuchtet den historischen Kontext der Sklaverei, insbesondere die traumatischen Erfahrungen während der Middle Passage sowie die sexualisierte Ausbeutung und Arbeit, die zur Entmenschlichung schwarzer Frauen führten.
3. Dehumanization and Degradation through Sexual Abuse: Hier wird analysiert, wie sexualisierte Gewalt das Selbstbild der Protagonistinnen nachhaltig zerstörte und wie Charaktere wie Beloved, Ella und Sethe mit diesen Traumata umgehen.
4. Mothers and Daughters: Dieses Kapitel thematisiert die dysfunktionalen Mutter-Tochter-Beziehungen, die durch die Entfremdung unter der Sklaverei geprägt sind, und untersucht Sethes übermäßige Liebe zu ihren Kindern als Versuch der Kompensation.
5. Women and the Community: Die Untersuchung konzentriert sich auf die Rolle der Frau innerhalb der afroamerikanischen Gemeinschaft, wobei Baby Suggs und Sethe als Schlüsselfiguren bei dem Versuch dienen, Familien zu rekonstruieren und Heilung zu finden.
6. Love and Sexuality: Das letzte Kapitel analysiert, wie Liebe und Sexualität nach der Befreiung als Mittel zur Wiedererlangung der Identität dienen können, wobei die Beziehung zwischen Sethe und Paul D im Mittelpunkt steht.
7. Conclusion: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont, dass die Reise zur Selbstbesitzung für afroamerikanische Frauen ein fortwährender Prozess ist, der über das Ende der Sklaverei hinausgeht.
Sklaverei, Afroamerikanische Frauen, Identitätsbildung, Toni Morrison, Beloved, Sexualisierte Gewalt, Trauma, Mutter-Kind-Beziehung, Schwarze Gemeinschaft, Selbstbestimmung, Marginalisierung, Psychologische Genesung, Subjektivität, Rassismus, Sexismus.
Die Arbeit untersucht, wie Sklaverei und deren Nachwirkungen die Identität und Subjektivität afroamerikanischer Frauen geformt haben, wobei der Roman Beloved von Toni Morrison als primäres Fallbeispiel dient.
Zentrale Themen sind die sexualisierte Gewalt gegen Sklavinnen, die Zerstörung familiärer Bindungen, die Bedeutung der afroamerikanischen Gemeinschaft für den Heilungsprozess und der Kampf um Selbstbestimmung in der neu gewonnenen Freiheit.
Das Ziel ist es, die konfinierenden sowie die ermöglichenden Faktoren der Sklaverei zu diskutieren, die für afroamerikanische Frauen bei der Etablierung einer Identität und Subjektivität nach der Sklavenbefreiung entscheidend waren.
Die Autorin verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse des Romans Beloved, eingebettet in einen historischen und feministischen Rahmen, gestützt auf Werke wie Bell Hooks' Ain’t I a Woman.
Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen der Ausbeutung, Fallstudien zur Dehumanisierung (Beloved, Ella, Sethe), die Untersuchung von Mutter-Tochter-Beziehungen sowie die Rolle von Liebe und Sexualität bei der psychologischen Erholung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Trauma, Entmenschlichung, weibliche Identität, transgenerationale Traumata und die Bedeutung der Gemeinschaft innerhalb der afroamerikanischen Erfahrung charakterisieren.
Beloved wird als eine vielschichtige Figur analysiert: Sie kann als Geist von Sethes getötetem Kind, als kollektive Repräsentation aller durch Sklaverei verstorbenen Frauen oder als reale entlaufene Sklavin interpretiert werden, die das Trauma des Schiffsleidens verkörpert.
Paul D fungiert als katalytische Figur, die Sethe durch sein Vertrauen und seine Akzeptanz ermöglicht, ihr eigenes Selbst jenseits ihrer Rolle als Mutter oder Sklavin neu zu entdecken und ihre Traumata zu konfrontieren.
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