Bachelorarbeit, 2013
116 Seiten, Note: 1,3
0 Einleitung
1 Klassifizierung von Transportgütern
2 Transportmittel im Güterverkehr aus heutiger Sicht
2.1 Heutige Transportmittel und ihre Merkmale
2.2 Vergleich von Rentabilität und Ökologie heutiger Transportmittel
2.2.1 Vergleich der Rentabilität
2.2.2 Vergleich der Ökologie
2.3 Gegenwärtige Aufteilung des Güterverkehrsaufkommens auf die Transportmittel
3 Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung durch den Güterverkehr
3.1 Verkehrsvermeidung / -verminderung
3.2 Verkehrsverlagerung
3.3 Effiziente Fahrweise
3.4 Moderne Fahrzeugtechnologien
3.4.1 Vorstellung alternativer Kraftstoffe und Antriebstechniken
3.4.2 Forschung, Entwicklung und Realisierung im Straßengüterverkehr
3.4.3 Forschung, Entwicklung und Realisierung im Schienengüterverkehr
3.4.4 Forschung, Entwicklung und Realisierung im Binnenschiffverkehr
3.5 Politische Maßnahmen
4 Wirtschaftliche und ökologische Bewertung von Transportmitteln
4.1 Wirtschaftliche Bewertung
4.1.1 Werkverkehr
4.1.2 Gewerblicher Güterverkehr
4.2 Ökologische Bewertung
4.2.1 Durchschnittsbetrachtung
4.2.2 Transportmittelspezifische Betrachtung
4.3 Beispielrechnung
4.4 Kritische Würdigung
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Bachelor-Arbeit analysiert die Energieeffizienz im Güterverkehr, um die Notwendigkeit sowie Potenziale alternativer Technologien und Kraftstoffe zur Reduktion von Umweltbelastungen wissenschaftlich zu fundieren und ein Modell zur ganzheitlichen Bewertung von Transportmitteln zu entwickeln.
3.2 Verkehrsverlagerung
Verkehrsverlagerung, auch ”Modal Shift“ genannt, beschreibt die Veränderung des Modal Splits zu Gunsten von niedrig emittierenden Verkehrsmitteln auf Kosten höher emittierender Verkehrsmittel. Im Güterverkehr betrifft das insbesondere die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene, aber auch die Substitution von Flügen durch Straßen-, Schienen- und Wassertransporte (vgl. STÖLZLE UND FAGAGNINI (2010), S. 240).
Ein mögliches Konzept stellt der intermodale Verkehr dar, eine mehrgliedrige Transportkette zum Transport von Gütern durch verschiedene Verkehrsträger. Beim Wechsel des Verkehrsträgers werden nicht die Güter selbst, sondern die Ladungsträger (z. B. Container, Wechselbehälter, Straßengüterfahrzeuge) umgeschlagen und die Güter verweilen während des gesamten Transports auf diesem Ladungsträger. Zum Intermodalen Verkehr gehört der Kombinierte Verkehr, bei dem Lkw für den möglichst kurzen Vor- und Nachlauf zu und von Bahnhöfen oder Häfen eingesetzt werden, während im längeren Hauptlauf Schiff oder Bahn genutzt werden. Durch Intermodalen Verkehr werden die Vorteile der verschiedenen Verkehrsträger ausgenutzt und kombiniert (vgl. DESTATIS (2013a), S. 2).
0 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökologischen Herausforderungen des Güterverkehrs im Kontext des Klimawandels und definiert die Zielsetzung der Arbeit, ein Bewertungsmodell für Transportmittel zu etablieren.
1 Klassifizierung von Transportgütern: Dieses Kapitel systematisiert Transportgüter in die Klassen Massen-, Stück- und KEP-Güter, um ihre spezifischen Anforderungen an den Transport zu verdeutlichen.
2 Transportmittel im Güterverkehr aus heutiger Sicht: Hier werden die gängigen Verkehrsträger Lkw, Bahn, Schiff, Flugzeug und Rohrleitung hinsichtlich ihrer Merkmale, Rentabilität und Umweltwirkung analysiert.
3 Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung durch den Güterverkehr: Dieses Kapitel präsentiert Strategien wie Verkehrsvermeidung, -verlagerung, effiziente Fahrweise und den Einsatz moderner, insbesondere alternativer Antriebstechnologien in verschiedenen Verkehrsbereichen.
4 Wirtschaftliche und ökologische Bewertung von Transportmitteln: Hier wird ein mathematisches Modell zur ganzheitlichen Berechnung von betriebswirtschaftlichen und externen Umweltkosten pro Transportvorgang entwickelt und anhand eines Praxisbeispiels angewendet.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf im Bereich der nachhaltigen Logistik.
Energieeffizienz, Logistik, Güterverkehr, Transportmittel, Ökologie, Rentabilität, Modal Split, alternative Antriebe, externe Kosten, Treibhausgasemissionen, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Transportlogistik, Intermodaler Verkehr, Elektromobilität.
Die Arbeit untersucht die Energieeffizienz verschiedener Transportmittel im Güterverkehr, vergleicht deren ökonomische und ökologische Aspekte und entwickelt ein Modell zur Bewertung dieser Faktoren.
Zentrale Themen sind die Charakterisierung von Transportgütern, der Vergleich aktueller Verkehrsträger, Ansätze zur Umweltentlastung durch neue Technologien sowie die monetäre Bewertung ökologischer Effekte.
Das primäre Ziel ist es, ein Modell aufzubauen, das es Unternehmen ermöglicht, bei der Transportmittelauswahl neben den klassischen Rentabilitätskriterien auch externe ökologische Kosten zu berücksichtigen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturrecherche und der anschließenden Entwicklung eines mathematischen Modells, das auf europäischen Durchschnittswerten für externe Kosten basiert und anhand einer Beispielrechnung validiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung heutiger Transportmittel, eine detaillierte Analyse technischer Maßnahmen zur Schadstoffreduktion (wie alternative Antriebe und Kraftstoffe) sowie die systematische ökonomische und ökologische Bewertung der Systeme.
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Energieeffizienz, ökologische Bewertung, Transportmittelvergleich, externe Kosten und nachhaltige Logistik.
Die Arbeit unterscheidet zwischen einem Ansatz für den Werkverkehr (unternehmenseigene Kosten) und den gewerblichen Güterverkehr (basierend auf Tarifen und Frachtraten), wobei beide um externe Umweltkosten ergänzt werden.
Der Schienenbonus berücksichtigt, dass der Lärm von Zügen statistisch als weniger störend empfunden wird als der von Straßenfahrzeugen, was zu geringeren berechneten Belästigungskosten führt.
EcoTransIT World dient als Werkzeug zur näherungsweisen Bestimmung von Energieverbräuchen und Emissionsfaktoren, was die Anwendung des Bewertungsmodells in der Praxis ohne übermäßigen Rechenaufwand ermöglicht.
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