Bachelorarbeit, 2013
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Rahmenbedingungen, allgemeine Länderdaten
2.1 Geographie
2.2 Bevölkerung
2.3 Infrastruktur
3 Soziale, politische und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen
3.1 Kasachstan
3.2 Mongolei
3.3 Usbekistan
3.4 Vergleich per Indizes
3.4.1 Corruption Perceptions Index
3.4.2 Bertelsmann Transformation Index
3.4.3 Ease of Doing Business-Index
4 Binnenwirtschaft und Konjunktur
4.1 Wirtschaftsstruktur und BIP
4.2 Konjunktur
4.3 Inflation, Geldpolitik, Finanzmärkte
5 Außenwirtschaft und Wechselkurse
5.1 Wechselkurssysteme und Wechselkurse
5.2 Außenhandel, Kapitalverkehr und Auslandsverschuldung
6 Fazit
Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, das Investitionspotenzial der zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Mongolei und Usbekistan auf Basis makroökonomischer Indikatoren und politischer Rahmenbedingungen vergleichend zu analysieren, um Investoren eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.
3.1 Kasachstan
Jahrhundertelang waren die Kasachen ein überwiegend nomadisch geprägtes Volk. Die enge Bindung zu Russland wird daran deutlich, dass das Land teilweise schon ab dem 17. Jahrhundert in das russische Reich eingebunden war. In den 1890er-Jahren begannen dann russische Siedler sich auf fruchtbarem Land in Nord- und Ostkasachstan anzusiedeln. Die Vorherrschaft Russlands wurde in der Folge immer größer, so dass Kasachstan während des 1. Weltkrieges von Russland annektiert wurde. Nach der Oktoberrevolution in Russland 1917 und dem Ende des 1. Weltkrieges wurde Kasachstan dann endgültig dem neuen Sowjetstaat unterworfen und zur „Autonomen Sowjetrepublik Kasachstan“.
1936 wurde das Land zu einer vollwertigen Sowjetrepublik, der „Kasachischen Sozialistischen Sowjetischen Republik“, und damit zur zweitgrößten Unionsrepublik der Sowjetunion. Nach dem 2. Weltkrieg spielte Kasachstan eine entscheidende Rolle in der zentralistischen Struktur des Sowjetsystems, insbesondere bezüglich der Industrie und der Landwirtschaft. Nach dem Zerfall der Sowjetunion rund um das Jahr 1990 wurde Kasachstan am 16. Dezember 1991 ein unabhängiger Staat. Der letzte Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kasachstans, Nursultan Nazarbayev, wurde der erste und bisher einzige Präsident des Landes.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsintention, die drei Länder Kasachstan, Mongolei und Usbekistan auf ihre Investitionsattraktivität zu untersuchen.
2 Rahmenbedingungen, allgemeine Länderdaten: Darstellung der geografischen, demografischen und infrastrukturellen Gegebenheiten der drei Untersuchungsstaaten.
3 Soziale, politische und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen: Analyse der politischen Systeme und Governance-Strukturen, ergänzt durch einen quantitativen Vergleich mittels internationaler Indizes.
4 Binnenwirtschaft und Konjunktur: Detaillierte Betrachtung der Wirtschaftsstruktur, der BIP-Entwicklung, Konjunkturzyklen sowie der monetären und fiskalischen Rahmenbedingungen.
5 Außenwirtschaft und Wechselkurse: Analyse der Wechselkurssysteme, der Außenhandelsverflechtungen und der Auslandsverschuldung der untersuchten Nationen.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Standorte auf Basis der Scoring-Modelle und Einschätzung der Investitionsrisiken und -chancen.
Zentralasien, Kasachstan, Mongolei, Usbekistan, Investitionsanalyse, Bruttoinlandsprodukt, Rohstoffexporte, Wirtschaftstransformation, Politische Stabilität, Ausländische Direktinvestitionen, Konjunktur, Inflation, Infrastruktur, Investitionsattraktivität, Schwellenländer
Die Arbeit untersucht die Investitionsattraktivität der drei zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Mongolei und Usbekistan.
Zentrale Themen sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Binnenwirtschaft sowie außenwirtschaftliche Faktoren wie Wechselkurse und Leistungsbilanzen.
Das Ziel ist ein objektiver Vergleich der drei Länder, um potenziellen Investoren Stärken, Schwächen und Risiken als Entscheidungshilfe aufzuzeigen.
Die Autorin verwendet eine vergleichende Analyse makroökonomischer Indikatoren, gestützt auf internationale Rankings (CPI, BTI, Doing Business) sowie qualitative SWOT-Analysen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der geografischen und sozialen Daten, der politischen Systeme, der Wirtschaftsstruktur, der Konjunktur sowie der Außenwirtschaftsbeziehungen.
Zentralasien, Investitionsanalyse, Transformation, BIP, Rohstoffvorkommen und Außenwirtschaft.
Kasachstan wird aufgrund seiner robusten wirtschaftlichen Basis und Leistungsbilanz als attraktivster Standort eingestuft, trotz politischer Herausforderungen.
Die Mongolei punktet vor allem durch ihre stabile demokratische Entwicklung und ein enormes, bisher kaum erschlossenes Rohstoffpotenzial.
Usbekistan weist laut Arbeit aufgrund autoritärer Regierungsstrukturen, hoher Korruption und mangelnder Datentransparenz die geringste Investitionsattraktivität auf.
Rohstoffe sind der zentrale Wachstumsmotor, führen jedoch gleichzeitig zu einer starken Abhängigkeit von volatilen Weltmarktpreisen und erschweren die wirtschaftliche Diversifizierung.
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