Bachelorarbeit, 2014
108 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Aufbau
2 Reputation und Reputationsmessung
2.1 Zum Begriff der Reputation
2.1.1 Abgrenzung Reputation und Image
2.2 Entwicklung der Reputation
2.3 Messung von Reputation
2.3.1 Reputations-Rankings und weitere Messansätze
3 Unternehmensreputation als Zielgröße
3.1 Unternehmenswert
3.2 Unternehmensreputation und der Einfluss auf den Unternehmenserfolg
3.3 Entstehung von Unternehmensreputation
3.3.1 Vertrauen als Basis für Reputation
4 Reputationsbildung und Pflege des Unternehmens als Folge der Identitätsbildung
4.1 Denken
4.1.1 Corporate Identity
4.1.2 Unternehmenskultur
4.2 Handeln
4.2.1 Soziale Verantwortung oder auch Corporate Social Responsibility
4.2.2 Risikomanagement im Unternehmen
4.3 Reden
4.3.1 PR und Öffentlichkeitsarbeit
4.3.2 Kommunikationsmanagement (Corporate Communications)
4.4 Aussehen
4.4.1 Attraktivität
4.4.2 Corporate Design
5 Die Funktionen und Bedeutsamkeit der Unternehmensführung
5.1 Verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle - Corporate Governance
5.1.1 Führungsrollen erfolgreich besetzen
5.1.2 Unternehmer als Vorbilder und Stars
5.2 Die Aufgaben der Unternehmensführung aus Sicht des CEO
5.3 Reputation Risk Management
5.4 Change-Prozesse
6 Die Unternehmensführung als Kapital für die Unternehmensreputation
6.1 Entstehung und Pflege der CEO-Reputation
6.1.1 Bedeutung des Kommunikationsverhalten der GF/VS
6.1.2 Soziale Medien in der GF/VS – Kommunikation.
6.1.3 Medieneinfluss auf die Reputation einer Führungskraft
6.2 Der Chef als Reputationsträger
6.2.1 CEO-Reputation Management als Vorteil
7 Eine empirische Untersuchung anhand der Top 20 Unternehmen
7.1 Der Untersuchungsrahmen
7.2 gewählte Untersuchungsart und Zielgruppe
7.3 Die Ergebnisse im Überblick
7.3.1 Reputation der Unternehmen
7.3.2 Reputation der Führungskräfte
7.3.3 Faktoren zur Meinungsbildung über Vorstände
7.3.4 Einflusskraft von Vorstandsimages auf die Unternehmensreputation
7.4 Interpretation der Imageanalysen
8 Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel zu analysieren, inwieweit die Unternehmensführung die Reputation einer Organisation beeinflusst und welche Bedeutung das Ansehen von Führungskräften für den Unternehmenserfolg hat, wobei insbesondere die Rolle von CEOs und Aufsichtsratsvorsitzenden untersucht wird.
3.3.1 Vertrauen als Basis für Reputation
Vertrauen kommt in der Reputationsbildung eine wichtige Schlüsselfunktion zu. „Vertrauen schützt die Reputation eines Unternehmens [...], je höher die Reputation, desto bereitwilliger vertraut der Stakeholder der Information.“74
Eine jährlich durchgeführte Studie des Edelman Trust Barometers fand 2011 heraus, dass Vertrauen der wichtigste Reputationsfaktor in deutschen Unternehmen ist. Vertrauen führt mit 83 Prozent sogar noch vor der Qualität der Produkte und Dienstleitungen. Als weitere wichtige Reputationsfaktoren zählen transparente und ehrliche Geschäftspraktiken (73%), sowie der gute Umgang mit Mitarbeitern (72%). Dass Vertrauen eine entscheidende Rolle spielt, beweist auch, dass Unternehmen in Deutschland die ein hohes Vertrauen genießen glaubwürdiger sind als solche, die wenig bis gar kein Vertrauen in der Öffentlichkeit für sich beanspruchen können. Dabei würden 55 Prozent der Befragten, ein bis zweimal gehörte negative Informationen über ein Unternehmen eher glauben, wenn sie diesem nicht vertrauen. Im Gegenzug dazu, würden jedoch nur 11 Prozent bei vertrauensvollen Unternehmen negativen Neuigkeiten als gegeben annehmen. Dasselbe gilt für wahre Informationen, dabei glauben sehr viel weniger den guten Neuigkeiten bei einem nichtvertrauensvollen Unternehmen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Reputation als Wettbewerbsvorteil ein und definiert das Forschungsinteresse an der Rolle der Unternehmensführung.
2 Reputation und Reputationsmessung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Reputation, grenzt ihn von Images ab und stellt gängige Messmodelle wie den Reputation Quotient und RepTrak vor.
3 Unternehmensreputation als Zielgröße: Hier wird Reputation als immaterieller Vermögenswert analysiert und der direkte Zusammenhang zwischen Ansehen und Unternehmenserfolg sowie die Bedeutung von Vertrauen dargelegt.
4 Reputationsbildung und Pflege des Unternehmens als Folge der Identitätsbildung: Das Kapitel betrachtet Reputation als Resultat eines Identitätsprozesses, gegliedert in die vier Bereiche Denken, Handeln, Reden und Aussehen.
5 Die Funktionen und Bedeutsamkeit der Unternehmensführung: Fokus auf Corporate Governance und die zentralen Aufgaben eines CEO, insbesondere im Bereich Risikomanagement und Change-Prozesse.
6 Die Unternehmensführung als Kapital für die Unternehmensreputation: Analyse der Führungskraft als „Reputationsträger“, inklusive der Bedeutung von Kommunikation und Medienpräsenz für die CEO-Reputation.
7 Eine empirische Untersuchung anhand der Top 20 Unternehmen: Der empirische Teil präsentiert eine quantitative Online-Umfrage unter Kommunikationsverantwortlichen zur Wahrnehmung von Unternehmen und deren Vorständen in Deutschland.
8 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse, die die strategische Relevanz einer positiven Reputation und das Management durch die Unternehmensführung unterstreichen.
Reputation, Unternehmensführung, CEO-Kapital, Imageanalyse, Corporate Identity, Unternehmenswert, Risikomanagement, Stakeholder, Vertrauen, Kommunikation, Markenführung, Unternehmenskultur, RepTrak, Führungsselbstverständnis, Corporate Governance.
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen dem Ruf einer Organisation und dem Ansehen der handelnden Führungskräfte in deutschen Großunternehmen.
Zentrale Themen sind die Messbarkeit von Reputation, der Einfluss der Unternehmensidentität auf den Ruf und die spezifische Rolle des CEO als "Reputationsträger".
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob und inwieweit das Image von Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsräten mit dem Image des Unternehmens korreliert.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu Reputationsmanagement-Modellen mit einer quantitativen Online-Umfrage unter Kommunikationsverantwortlichen.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, die Entstehung von Reputation durch Identitätsbildung und die spezifische Funktion der Unternehmensführung bei Reputationsrisiken.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Konzepte der Unternehmensreputation, des CEO-Kapitals und der systematischen Identitätsbildung bestimmt.
Reputationsverluste werden als geschäftskritisches Risiko eingestuft; das Risikomanagement muss daher ein präventives Element des Führungshandelns sein.
Die Arbeit deutet darauf hin, dass die Öffentlichkeit Unternehmen stark über ihre führenden Köpfe personalisiert, was die Reputation der Person eng mit der des Unternehmens verknüpft.
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