Bachelorarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 1,7
1. Fragestellung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Familienunternehmen
2.1 Definition Familienunternehmen
2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen
3. Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen
3.1 Definition Unternehmensnachfolge
3.2 Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen in Deutschland
3.3 Familieninterne Nachfolge – Erfolgsfaktoren und Anforderungen an die Qualifikation
4. Statistische Befragung zur Erhebung des familieninternen Nachfolgepotentials an der FH Koblenz
4.1 Gegenstand der Online – Umfrage
4.2 Durchführung der Online – Umfrage
4.3 Ergebnisse der Online – Umfrage
5. Fazit und Vision
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Anforderungen für eine fachbereichsübergreifende Unterstützung bei der familieninternen Unternehmensnachfolge unter Studierenden der Fachhochschule Koblenz. Ziel ist es, auf Basis einer Online-Befragung eine fundierte Empfehlung für das Projekt „SUCCESSor“ auszusprechen, um den Nachfolgeprozess durch gezielte Qualifizierungsangebote zu erleichtern.
3.1 Definition Unternehmensnachfolge
Im Lebenszyklus der Familienunternehmen stellt die Unternehmensnachfolge ein zwingendes Ereignis dar, dessen Anforderungen der Übergeber und der Übernehmer im Falle des Generationenwechsels zum erfolgreichen, langfristigen Erhalt des Unternehmens bewältigen müssen.
Grundsätzlich ist die Unternehmensnachfolge als „die Übertragung von operativer Führung und Eigentum eines Unternehmens von einer Person oder Personengruppe auf eine andere“ zu definieren, folglich der Übertrag von Unternehmen und Führung auf den oder die Nachfolger.
Die familieninterne Nachfolge, „der zeitlich ausgedrückte Wechsel einer Instanz“ zur nächsten bedingt zusätzlich, dass die „nachfolgenden Personen in einem verwandtschaftlichen oder angeheiratetem Verhältnis zu der Familie, die das Unternehmen vor der Unternehmensnachfolge beherrscht“ stehen. Der Übernehmer übernimmt objektiv gesehen aber nicht nur „Leitungsmacht und kapitalmäßige Verantwortung“, sondern muss sich auch mit einer subjektiv schwer einordbaren, emotionalen Komponente beschäftigen. Diese ist bedingt durch die Tatsache, dass der Übergeber vor der „emotionalen Herausforderung“ steht, sich nicht nur „mit seinem letzten Lebensabschnitt“ auseinanderzusetzen, sondern sich auch „mit seinem Lebenswerk Unternehmung“ zu beschäftigen und sich konkludierend „davon zu verabschieden“.
1. Fragestellung: Das Kapitel erläutert die Aktualität der Unternehmensnachfolge, führt das Projekt „SUCCESSor“ ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Familienunternehmen: Hier werden Definitionen von Familienunternehmen diskutiert und deren hohe volkswirtschaftliche Bedeutung in Deutschland dargelegt.
3. Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen: Dieser Teil befasst sich mit den begrifflichen Grundlagen, der aktuellen Situation in Deutschland sowie den kritischen Erfolgsfaktoren und Qualifikationsanforderungen.
4. Statistische Befragung zur Erhebung des familieninternen Nachfolgepotentials an der FH Koblenz: Das Kapitel beschreibt die Durchführung der Online-Umfrage unter Studierenden und wertet die gewonnenen Daten zur Nachfolgebereitschaft und den gewünschten Qualifikationen aus.
5. Fazit und Vision: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Empfehlung zur Implementierung des Projekts „SUCCESSor“ an der FH Koblenz als positiv und notwendig.
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Die Arbeit analysiert das Interesse und die Bedürfnisse von Studierenden der Fachhochschule Koblenz hinsichtlich einer familieninternen Unternehmensnachfolge.
Die Arbeit fokussiert sich auf die ökonomische Relevanz von Familienunternehmen, die Herausforderungen bei Übergabeprozessen und die Notwendigkeit spezifischer Unterstützungsangebote für Nachfolger.
Das Ziel ist es, das Potenzial für das Projekt „SUCCESSor“ zu ermitteln und konkrete Anforderungen an Qualifizierungsmaßnahmen für potenzielle Nachfolger zu definieren.
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage unter allen Studierenden der Fachhochschule Koblenz durchgeführt, um Daten zur Nachfolgeproblematik zu erheben.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, die volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen, Erfolgsfaktoren bei Nachfolgen und die statistische Auswertung der Umfrageergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Fachhochschule Koblenz, Qualifizierung und das Projekt SUCCESSor.
Von denjenigen, die das Familienunternehmen weiterführen möchten, sind 76 % an spezifischen Lehrveranstaltungen zum Thema Unternehmensnachfolge interessiert.
Besonders nachgefragt sind Kompetenzen in den Bereichen Personalwirtschaft und -führung, Rechnungswesen/Controlling sowie Unterstützung bei der erb- und steuerrechtlichen Gestaltung der Übergabe.
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