Masterarbeit, 2014
68 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Die Performance von Investmentfonds
2.1. Performancemessung
2.1.1. Performancemaße basierend auf dem CAPM
2.1.2. Mehrfaktormodelle
2.2. Performanceattribution
2.3. Performancepersistenz
2.4. Fähigkeiten des Fondsmanagements
3. Erfolgsfaktoren für Investmentfondsanleger
3.1. Auswahlfähigkeiten
3.2. Timing-Fähigkeiten
3.3. Zwischenfazit
4. Empirische Untersuchung deutscher Investmentfondsanleger
4.1. Daten
4.2. Auswahlfähigkeiten
4.2.1. Untersuchungsmethode
4.2.2. Ergebnisse
4.2. Timing-Fähigkeiten
4.2.1. Untersuchungsmethode
4.2.2. Ergebnisse
5. Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht, ob deutsche Investmentfondsanleger über spezifische Auswahl- und Timing-Fähigkeiten verfügen, um durch ihre Anlageentscheidungen eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Dabei steht die Analyse im Fokus, ob Anleger durch intelligentes Kapitalmanagement ihre realisierten Renditen im Vergleich zu passiven Anlagestrategien systematisch verbessern können.
2.1. Performancemessung
Es ist sinnvoll und wichtig die Performance der durchgeführten Anlage ex-post zu evaluieren, um den Erfolg der Investition zu bewerten. Dabei stellt die Rendite der Investition die zentrale Kennzahl dar, an der der Erfolg gemessen wird. Lediglich die absolute Rendite einer Investition zu betrachten ist allerdings nicht sehr aussagekräftig, da sie das mit der Rendite verbundene Risiko vernachlässigt. Vielmehr muss eine geeignete Vergleichszahl gefunden werden, die die erzielte Rendite mit dem eingegangenen Risiko in Bezug setzt, damit es möglich ist, die Renditen von Portfolios mit unterschiedlich hohem Risiko zu vergleichen. Hierzu werden im Folgenden sowohl Performancemaße, die auf dem CAPM gründen, als auch Mehrfaktormodelle vorgestellt.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Investmentfonds dar und erläutert die zentrale Forschungsfrage, ob Fondsmanager oder Anleger durch spezielle Fähigkeiten Überrenditen erzielen können.
2. Die Performance von Investmentfonds: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen der Performancemessung behandelt, darunter das CAPM, verschiedene Mehrfaktormodelle sowie Methoden der Performanceattribution und -persistenz.
3. Erfolgsfaktoren für Investmentfondsanleger: Das Kapitel widmet sich den theoretischen Konzepten der Auswahl- und Timing-Fähigkeiten und analysiert internationale empirische Studien zu deren Wirksamkeit.
4. Empirische Untersuchung deutscher Investmentfondsanleger: Dieser Hauptteil beschreibt die eigene Datenanalyse der deutschen Anleger, unterteilt in die Untersuchung von Auswahl- und Timing-Fähigkeiten sowie deren Ergebnisse.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass deutsche Anleger kaum über ausreichende Fähigkeiten verfügen, um durch Market-Timing signifikante Renditeverbesserungen zu erzielen.
Investmentfonds, Rendite, Performance, Auswahlfähigkeiten, Timing-Fähigkeiten, Marktphasen, Kapitalfluss, CAPM, Mehrfaktormodelle, Smart Money Effect, Investmentfondsanleger, Portfolio, Markteffizienz, Anlagestrategie, BVI.
Die Arbeit analysiert die Fähigkeit von deutschen Investmentfondsanlegern, durch gezielte Auswahl von Fonds und den richtigen Zeitpunkt der Investition (Timing) eine bessere Rendite als der Markt zu erzielen.
Die zentralen Felder sind die Performancemessung, die Analyse von Erfolgstreibern wie Auswahl- und Timing-Fähigkeiten sowie die empirische Überprüfung dieser Konzepte im deutschen Markt.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung von Daten des BVI festzustellen, ob deutsche Anleger ihre Rendite durch bewusstes oder unbewusstes Market-Timing signifikant verbessern können.
Die Arbeit verwendet klassische Performancemaße wie das Jensen-Alpha, das Fama-French 3-Faktormodell und das Carhart 4-Faktormodell zur Risikoanpassung der Renditen.
Im Hauptteil werden zunächst internationale Studien aufgearbeitet und anschließend eine eigene empirische Analyse deutscher Investmentfonds mit einem Datensatz von 1990 bis 2008 durchgeführt.
Die wichtigsten Begriffe sind Investmentfonds, Rendite, Performance, Auswahlfähigkeiten, Timing-Fähigkeiten, Smart Money Effect und Kapitalflüsse.
Der Smart Money Effect beschreibt die Annahme, dass Anleger in der Lage sind, Investmentfonds zu identifizieren, die in der Zukunft eine überdurchschnittliche Performance aufweisen werden.
Der Autor schlussfolgert, dass deutsche Anleger über keine ausreichenden Timing-Fähigkeiten verfügen, da sie im Aggregat durch ihr Marktverhalten Renditen eher mindern als steigern.
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